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Lesedauer 5 Min.

Favoriten der Redaktion: Mit diesen Uhren verfolgen wir Wimbledon

Wimbledon steht wie kein anderes Tennisturnier für Tradition, Eleganz – und sattes Grün. Wir zeigen vier Uhren, deren Zifferblätter und Designs perfekt zum berühmtesten Rasen der Tenniswelt passen und die sportliche Funktion mit stilvoller Uhrmacherei verbinden.
H. Moser & Cie. Streamliner Small Seconds Lime Green Enamel Boutique Edition
© H. Moser & Cie.

Weiße Kleidung, grüne Rasenplätze und jahrzehntelange Tradition machen Wimbledon zu einem der stilprägendsten Sportereignisse der Welt. Genau deshalb dürfen auch am Handgelenk Farbe und Eleganz zusammenfinden. Ob japanische Handwerkskunst, Schweizer Haute Horlogerie oder robuste Sportuhr – diese vier grünen Zeitmesser sind unsere Favoriten für die Tage auf dem Centre Court.

Frontansicht der Orient Star M34 F8 Date

Orient Star M34 F8 Date

© Orient Star 

Daniela Pusch, Unit and Editorial Director x Orient Star M34 F8 Date 

Meine Wahl für Wimbledon fällt auf die Orient Star M34 F8 Date mit grünem Zifferblatt. Nicht nur wegen der offensichtlichen Anlehnung an den berühmten Rasen von Wimbledon, sondern vor allem wegen ihres außergewöhnlichen Zifferblatts. Die optische Mehrschichttechnologie erzeugt je nach Lichteinfall faszinierende Farbnuancen und verleiht dem von den Perseiden inspirierten Muster eine bemerkenswerte Tiefe. Dazu kommen ein hauseigenes Automatikkaliber F8N64 mit 60 Stunden Gangreserve, 100 Meter Wasserdichtigkeit und ein angenehm tragbares 40-Millimeter-Gehäuse mit einer Bauhöhe von 12,9 mm. Sportlich genug für einen langen Tag am Centre Court, zugleich elegant genug für das traditionsreichste Grand-Slam-Turnier der Welt. Die Referenz RE-BX0006E kostet 2.600 Euro.

Frontansicht der Kurono Tokyo Special Projects Malachite

Kurono Tokyo Special Projects Malachite 

© Kurono Tokyo 

Johannes Beer, Junior Editor x Kurono Tokyo Special Projects Malachite

Wenn ich eine Uhr für Wimbledon auswählen dürfte, wäre es die Kurono Tokyo Special Projects Malachite. Das Zifferblatt aus echtem Malachit zeigt unterschiedlich verlaufende Bänder in tiefem Waldgrün und leuchtendem Smaragd, die je nach Lichteinfall ständig ihr Erscheinungsbild verändern. Eine gewisse Ähnlichkeit zum perfekt gepflegten Rasen des Centre Courts lässt sich dabei durchaus erkennen. Besonders fasziniert mich zudem die japanische Handwerkskunst. Hajime Asaoka kombiniert den Naturstein mit einem eigens entwickelten Rokusho-Pigment aus Kupferoxid, das den äußeren Zifferblattring bildet und die charakteristische Ästhetik der Kurono-Modelle entstehen lässt. Die traditionellen Kanji-Zeichen dienen dabei als Stundenindizes und verleihen der Uhr eine zusätzliche kulturelle Tiefe. Mit ihrem 37 Millimeter großen Edelstahlgehäuse und einer Höhe von lediglich sieben Millimetern ohne Saphirglas wirkt die Kurono ausgesprochen elegant und trägt sich wie eine klassische Dresswatch. Das gewölbte Box-Saphirglas, die von Hand gebogenen Zeiger und die aufwendig polierten Flächen unterstreichen den hohen Anspruch japanischer Uhrmacherei. Im Inneren arbeitet das zuverlässige Automatikkaliber Miyota 90S5 mit einer Frequenz von vier Hertz und einer Gangreserve von rund 40 Stunden. Die auf wenige Exemplare limitierte Jubiläumsedition kostet umgerechnet etwa 1.620 Euro ohne Steuern.

Frontansicht der Jacques Bianchi JB200 Aquastrike

Jacques Bianchi JB200 Aquastrike

© Jacques Bianchi 

Rüdiger Bucher, Senior Managing Editor x Jacques Bianchi JB200 Aquastrike

Kein Rasen auf der Welt wird so gut gepflegt wie der von Wimbledon. Er ist von den Greenkeepern auf die exakte Länge getrimmt und auch im heißesten Sommer so perfekt gewässert, dass er in einen satten Smaragdton erstrahlt. Und diesen Ton trifft die JB200 Aquastrike von Jacques Bianchi besonders gut. Der Taucheruhrenspezialist aus Marseille ist zwar eher im nassen Element zu Hause, aber eine Wasserdichtheit bis 200 Meter kann auch im regnerischen London nie schaden. Und erinnern die großen, runden Stundenindexe nicht auch ein bisschen an Tennisbälle? Die 42 mm große JB200 Aquastrike ist mit einer verschraubten Krone und einer einseitig drehbaren Lünette ausgestattet, die man sogar zum Messen einer Spiel- oder Satzlänge nutzen kann. Den Blick aufs Zifferblatt sichert ein entspiegeltes Saphirglas. Für die korrekte Berechnung der Uhrzeit sorgt das Soprod-Automatikkaliber P024. Superluminova auf Zeigern und Indexen sichert beste Ablesbarkeit unter allen Bedingungen. Jede Aquastrike trägt eine individuelle Nummerierung und kommt mit zwei Bändern: einem grünen Kautschukband im Tropic Style und einem stählernen Gliederband. Für den Preis von 1.240 Euro inklusive deutscher Mehrwertsteuer bietet die Sportuhr also viel.

Frontansicht der H. Moser & Cie. Streamliner Small Seconds Lime Green Enamel Boutique Edition

H. Moser & Cie. Streamliner Small Seconds Lime Green Enamel Boutique Edition

© H. Moser & Cie. 

Katharina Weitzer, Content Editor x H. Moser & Cie. Streamliner Small Seconds Lime Green Enamel Boutique Edition

Kaum ein Sportereignis ist so eng mit der Farbe Grün verbunden wie Wimbledon. Der perfekt gepflegte Rasen prägt seit jeher das Bild des traditionsreichen Turniers und genau deshalb ist die Streamliner Small Seconds Lime Green Enamel Boutique Edition von H. Moser & Cie. die beste Wahl am Handgelenk. Ihr handgefertigtes „Grand Feu“-Emaillezifferblatt in Lime Green Fumé spielt je nach Lichteinfall mit unterschiedlichsten Grüntönen und wirkt ebenso lebendig wie der Centre Court. Das 39 Millimeter große Stahlgehäuse mit integriertem Armband trägt sich angenehm leicht, während das Automatikkaliber HMC 500 mit Platin-Mikrorotor und 74 Stunden Gangreserve höchste Uhrmacherkunst bietet. Dank 12 atm Wasserdichtigkeit eignet sich die Streamliner nicht nur für einen Tag auf der Tribüne, sondern auch für den stilvollen Ausklang beim Dinner nach dem Finale. Kaum eine andere grüne Uhr verbindet  Eleganz, sportliche Lässigkeit und Wimbledon-Flair so überzeugend. 

 

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Orient Star H. Moser & Cie.

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