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Lesedauer 3 Min.

Formex: Essence Space Glacier COSC Automatic

Mit der Essence Space Glacier führt Formex ein bläulich schimmerndes Meteoritenzifferblatt ein. Sein besonderer Glanz resultiert aus einer neu entwickelten Technik.
Formex-Essence-Space-Glacier-COSC-Automatic-43mm-Wristshot-Formex

Formex: Essence Space Glacier COSC Automatic 43 mm

© Formex

Nach der Space Rock und der Space Gold bringt Formex ein drittes Modell mit Meteoritenzifferblatt auf den Markt: die Essence Space Glacier. Um eine möglichst brillant schimmernde Oberfläche zu erhalten, baute Formex auf einem bisher verwendeten Veredelungsprozess auf, fand aber Wege, ihn noch einmal zu verbessern.

Formex: Essence Space Glacier COSC Automatic 39 mm

Formex: Essence Space Glacier COSC Automatic 39 mm

© Formex

1 Million Jahre alt

Das Basismaterial für das Zifferblatt bildet ein in Nordschweden gefundener Eisenmeteorit, Muonialusta genannt. Er wurde 1906 in der Nähe von Kiruna, nördlich des Polarkreises, gefunden und gilt als einer der ältesten bekannten Meteoriten, der wahrscheinlich vor einer Million Jahren auf die Erde fiel. Sein Eisenkern soll sogar über 4,5 Milliarden Jahre alt sein. Formex bildet aus dem Material ein 0,5 mm dünnes Zifferblatt. Dabei muss das Meteoritengestein nicht auf eine Messingplatte aufgebracht werden, sondern fungiert selbst als Basis, wobei die Zifferblattfüße direkt auf den Meteoriten gelötet werden.

Mehr zum Thema: 5 Uhren mit Meteoritenzifferblatt

Formex-Essence-Space-Glacier-COSC-Automatic-39mm-Zifferblatt

Klar erkennbar: das Widmannstätten-Muster auf dem Meteoritenzifferblatt

© Formex

Glanz dank Galvanik und Speziallack

Bei seiner Space Gold hat Formex bereits mit einer roségoldenen Galvanikschicht gearbeitet. Bei der Arbeit an der Space Glacier fanden die Techniker heraus, dass das faszinierende Widmannstättenmuster, das ein Meteoritenzifferblatt auszeichnet, noch besser herauskommt, wenn man es in der Galvanik nicht mit Rhodium, sondern mit Sterlingsilber beschichtet. Als zweiter Arbeitsschritt werden sechs Schichten transparenten Zaponlacks aufgetragen, der einen leichten bläulichen Schimmer besitzt. So kommt es schließlich zu dem eisblau glänzenden Zifferblatt. Auf dieses sind 12 Stundenindexe sowie das Formex-Logo aufgesetzt, davor drehen sich die von der Linie Essence her bekannten Zeiger. Sie sind mit einer vertikalen Bürstung und einer seitlichen Spiegelpolitur verziert und zudem mit Superluminova BGW9 ausgelegt. Einen weiteren Schuss Raffinesse erhält das Blatt durch die abgeschrägte Einfassung des Datumsfensters.

Die erste Neuheit 2025 mit Meteoritenzifferblatt kam im Januar.

Formex-Essence-Space-Glacier-COSC-Automatic-39mmWristshot-Formex

Formex: Die 39-mm-Variante am Handgelenk (das Aufmacherbild ganz oben zeigt die 43-mm-Version)

© Formex

Chronometerzertifikat

Die präzise Darstellung der Zeit übernimmt das Automatikkaliber Sellita SW200-1 in Chronometerqualität, zertifiziert durch die Schweizer Prüfstelle COSC. Formex bietet die Essence Space Glacier COSC Automatic in zwei Größen an; mit 39 und 43 mm Durchmesser. In beiden Fällen verfügt das Edelstahlgehäuse über die Gehäusefederung über vier Säulen an den Bandanstößen, für die Formex bekannt ist. Das gilt auch für die markentypische Feinjustierung an der Faltschließe (sie gibt es beim Stahlband wie beim Leder- oder Kautschukband) und das Schnellwechselsystem, mit dem man bequem und ohne Werkzeug das Stahlband gegen eines aus Leder oder Kautschuk austauschen kann. Die Preise unterscheiden sich nicht nach Größe, sondern nur nach Band: Mit Stahlband kostet die Uhr 1.990 Euro, mit Leder oder Kautschukband 1.880 Euro.

Formex-Essence-Space-Glacier-COSC-Automatic-Boden

Chronometer: In der Formex Essence Space Glacier arbeitet das Sellita SW200-1 in Chronometerqualität.

© Formex
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