Micro Monday: Kurono Tokyo – Kurono Special Projects 37 mm Inseki
Kurono Tokyo ist eine unabhängige Uhrenmarke, gegründet von dem japanischen Uhrmacher Hajime Asaoka, mit dem klaren Ziel, hochwertige, zuverlässige mechanische Uhren als alltagstaugliche Zeitmesser zugänglich zu machen. Die Marke entstand aus dem Wunsch heraus, die gestalterische Handschrift und Qualitätsansprüche eines renommierten Independent-Uhrmachers in eine preislich erreichbare Form zu übersetzen. Im Mittelpunkt steht dabei ehrliche Uhrmacherei: Ein Großteil des Preises fließt direkt in Konstruktion, Materialien und Fertigung, nicht in Marketing oder große Vertriebsstrukturen. Kurono Tokyo versteht sich bewusst als kleine, unabhängige Marke, die Effizienz nutzt, um Qualität zu ermöglichen.
Gestalterisch orientieren sich die Zeitmesser an der klassischen Ästhetik der 1960er-Jahre, die Asaoka als goldene Ära der mechanischen Armbanduhr betrachtet. Charakteristisch sind aufwendig gefertigte, zylindrische Zifferblätter, hochglänzende Oberflächen, applizierte Indizes und Box-Saphirgläser, die den Charme historischer Acrylgläser mit moderner Technik verbinden. Angetrieben werden die Modelle von hochwertigen, in Japan gefertigten Automatikwerken aus der Miyota-90S-Serie, die Asaoka wegen ihrer Stabilität, Präzision und Alltagstauglichkeit wählt.
#Kurono Special Projects 37 mm Inseki
Kurono Tokyo – Kurono Special Projects 37 mm Inseki
Kurono TokyoMit der neuen 37 mm Inseki „iii“ öffnet Kurono Tokyo ein weiteres Kapitel seiner Special Projects: ein zutiefst persönliches Studienobjekt von Hajime Asaoka, das ein Stück außerirdischer Geschichte in die ruhige, durchdachte Formensprache der Marke überführt.
Träger von Geschichte
Im Zentrum besagter Neuvorstellung steht ein Zifferblatt aus grauem Muonionalusta-Meteorit. Dieses eisenhaltige Gestein entstand vor über 4,5 Milliarden Jahren und schlug vor etwa einer Million Jahren im heutigen Nordeuropa ein. Seine charakteristischen Kristallstrukturen offenbaren sich erst durch Schneiden sowie Ätzen und machen jedes Fragment einzigartig. Um sicherzustellen, dass ausschließlich besonders ausdrucksstarke Muster verwendet werden, inspizierte Hajime Asaoka jedes einzelne Meteoriten-Zifferblatt persönlich. Nur jene mit klarer, lebendiger Zeichnung fanden ihren Weg in die finale Montage. Als sichtbares Zeichen dieser persönlichen Auswahl trägt jede Uhr Asaokas eigenes Siegel direkt auf dem Zifferblatt.
Kurono Tokyo – Kurono Special Projects 37 mm Inseki
Kurono TokyoBesondere Zifferblattarchitektur
Eine der gestalterischen Herausforderungen bestand darin, den für Kurono typischen zylindrischen Zifferblattaufbau beizubehalten. Da Meteorit kaum in diese Form zu bringen ist, entwickelte Asaoka ein Bull’s-Eye-Konzept: Ein zentraler Meteoritenkern wird von einem sanft gewölbten, weiß lackierten Ring eingefasst. Dieser Ring trägt erhabene, schwarz lackierte Ziffern in der eigens entworfenen Calligra-Typografie. Asaoka zeichnete jede einzelne Breguet-Ziffer von Hand und übertrug die besten Entwürfe als Vorlage auf das Zifferblatt.
Reduktion als Erlebnis
Die hochglanzpolierten Stahlzeiger werden von Hand gebogen und fügen sich harmonisch in das monochrome Gesamtbild ein. Das gewölbte Saphirglas verstärkt die Tiefe des Zifferblatts und lässt den Meteoriten beinahe schwebend wirken. Mit einem Durchmesser von 37 Millimetern und einer Gehäusehöhe von lediglich sieben Millimetern (11,5 Millimetern inklusive Glas) bleibt die bis drei Bar wasserdichte Inseki „iii“ elegant, zurückhaltend und stilvoll proportioniert. Angetrieben wird die Uhr vom automatischen Miyota 90S5, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und eine Gangreserve von rund 40 Stunden bietet.
Verfügbarkeit
Die umgerechnet rund 1.590 Euro teure Kurono Special Projects 37 mm Inseki „iii“ erscheint als streng limitierte Sonderauflage. Der weltweite Online-Verkauf startet am 15. Januar.
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