Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Kleines Format, große Referenz: Omegas neue Speedmaster 38 mm

Omega überarbeitet die Speedmaster 38 mm mit sieben neuen Modellen, rundem Totalisator-Design, breiterer Lünette und zwei Co-Axial-Kalibern – näher an der Moonwatch als je zuvor.
Omega Speedmaster 38, 38 mm, Moonshine‑Gold mit Stahl

Omega Speedmaster 38, 38 mm, Moonshine‑Gold mit Stahl

© Omega

Omega baut die Speedmaster 38 mm um sieben neue Referenzen aus. Auffällig ist dabei nicht die Erweiterung selbst, sondern die Richtung: Statt weiter auf ein eigenständiges Profil zu setzen, rückt die Kollektion in Zifferblattgestaltung und Lünettenform näher an die Moonwatch heran, den professionellen Chronographen der Marke. 

Omega Speedmaster 38 38 mm, Uh aus Stahl mit Stahlarmband, Referenz 324.30.38.50.01.002, 6.300 Euro

Speedmaster 38, 38 mm, Stahl mit Stahlarmband, Referenz 324.30.38.50.01.002, 6.300 Euro

© Omega

Die sichtbarste Änderung betrifft die Totalisatoren. Wo die 38-mm-Linie bislang ovale Hilfszifferblätter führte, sind es nun runde. Ein Detail, das zunächst kosmetisch wirkt, tatsächlich aber die visuelle Nähe zur 42-mm-Moonwatch herstellt. Dazu kommt eine Lünette mit breiterem, kräftigerem „Dot Over Ninety“, ebenfalls ein Moonwatch-Zitat, sowie ein reduzierteres Zifferblattlayout mit weniger Beschriftung. Omega beschreibt das selbst als Schritt, die „DNA der Speedmaster“ zu erweitern, ohne den eigenständigen Charakter der 38-mm-Linie aufzugeben – in der Praxis bedeutet das vor allem eine Angleichung der Formensprache.

Omega Speedmaster 38, sieben neue Referenzen

Die sieben neuen Referenzen der Omega Speedmaster 38

© Omega, Collage: WatchTime

Einheitlich ist außerdem das Armband: Alle sieben Modelle laufen künftig auf dem fünfgliedrigen Moonwatch-Band, dessen mittlere Glieder je nach Referenz poliert oder gebürstet ausgeführt sind. Auch das ist eine Abkehr von einer eigenständigen Bandarchitektur zugunsten des etablierten Moonwatch-Vokabulars. 

Zwei Kaliber, eine Aufgabenteilung 

Angetrieben wird die Kollektion von zwei Automatikwerken mit Co-Axial-Hemmung. Das Kaliber 3330 mit Datumsfunktion steckt in sechs der sieben Referenzen und bildet damit das Arbeitspferd der Linie. Für die siebte Ausführung, ein schwarzes Zifferblatt ohne Datum, reserviert Omega das Kaliber 3332. Dass ein separates Kaliber allein für eine Variante ohne Datumsfunktion aufgelegt wird, ist bemerkenswert: Es zeigt, dass Omega dem cleanen Zifferblatt ohne Datumsfenster – näher am Moonwatch-Look als jede andere Referenz der Linie – ausreichend Gewicht beimisst.

Omega Speedmaster 38, 38 mm, Gehäuse aus Stahl und Sedna‑Gold mit Stahl‑ und Sedna‑Goldband, Referenz 324.20.38.50.02.002, 11.300 Euro

Omega Speedmaster 38, 38 mm, Gehäuse aus Stahl und Sedna‑Gold mit Stahl‑ und Sedna‑Goldband, Referenz 324.20.38.50.02.002, 11.300 Euro

© Omega

Modellpalette: von Stahl bis Diamantlünette 

Die Bandbreite der sieben Referenzen ist groß. Am nächsten an der Moonwatch-Ästhetik liegt die Stahlversion mit schwarzem, matt lackiertem Zifferblatt, schwarzer Aluminiumlünette und dem exklusiven Kaliber 3332. Daneben stehen eine Weißzifferblatt-Variante mit blauer Keramiklünette und weißer Email-Tauchskala sowie eine Silberzifferblatt-Version mit warmgrauer Aluminiumlünette, deren Zeiger und Indizes eine Sedna-Gold-PVD-Beschichtung tragen. Zwei zweifarbige Modelle kombinieren Stahlgehäuse mit 18-Karat-Goldlünetten: eines mit grünem Lünettenring und Moonshine-Gold-Applikationen, das andere im „Cappuccino“-Layout mit elfenbeinfarbenem Hauptzifferblatt, braun PVD-beschichteten Hilfszifferblättern und Sedna-Gold-Elementen. Beide führen die schmalen Armbandglieder ebenfalls in 18-Karat-Gold aus, was die Bandkonstruktion technisch aufwendiger macht als bei den reinen Stahlversionen. Den oberen Abschluss markieren zwei Referenzen mit diamantbesetzter Lünette (52 Steine, 1,53 Karat), in Eisblau oder mit Perlmuttzifferblatt und rhodinierten Zeigern.

Omega Speedmaster 38, 38 mm, Stahl mit Stahlarmband, Referenz 324.15.38.50.03.001, 11.900 Euro

Omega Speedmaster 38, 38 mm, Stahl mit Stahlarmband, Referenz 324.15.38.50.03.001, 11.900 Euro

© Omega

Die Neuauflage reiht sich in eine interessante Entwicklung ein: Speedmaster-Formate werden konsequent näher an die Moonwatch herangeführt, statt als eigenständige Designlinie zu bestehen. Für die 38-mm-Kollektion, die traditionell auch ein unisex- beziehungsweise damentaugliches Format bedient, bedeutet das einen Zugewinn an Wiedererkennbarkeit, aber auch einen Verlust an eigenständigem Profil gegenüber der Hauptlinie. Die Preise starten bei 6.300 Euro für das Stahlmodell ohne Datumsfunktion, mit Datum zahlt man 200 Euro (Opalinzifferblatt mit silbriger PVD-Beschichtung) beziehungsweise 500 Euro mehr (6.800 Euro für das Modell mit weiß lackiertem Zifferblatt und blauer Lünette). Die Bicolor-Varianten sind für 11.300 Euro erhältlich. Die Diamantmodell kosten 11.900 Euro für das Modell mit Zifferblatt mit eisblauer PVD-Beschichtung, die Referenz 324.15.38.50.05.001 samt weißem Perlmuttzifferblatt kostst hingegen 12.700 Euro.

Omega Speedmaster Omega Schweizer Uhren Swatch Group Uhren bis 10.000 Euro Uhren bis 20.000 Euro Chronograph

Neueste Beiträge

Ladies First: Patek Philippe lanciert sechs neue Gondolo-Schmuckuhren
Die Gondolo Ladies First ist eine farbenfrohe Neuinterpretation des legendären Ladies First Chronographen von 2009. Sie wird in zwei Modellreihen angeboten: In drei Varianten mit diamantbesetzten Zifferblättern sowie in drei „Joaillerie“-Ausführungen mit Diamant-Vollbesatz auf Zifferblatt, Gehäuse und Bandanstößen.
4 Minuten
Special Deutsche Uhrenmarken: Junkers
Junkers verbindet deutsche Luftfahrtgeschichte mit zeitgemäßer Uhrengestaltung. Charakteristische Wellblech-Zifferblätter erinnern an historische Flugzeuge, während die Bauhaus-Kollektion auf klare Linien und funktionales Design setzt.
2 Minuten
Micro Monday: Voxel – Meridion
Eine Uhr, die zweimal täglich ihr Gesicht wechselt
5 Minuten
5. Okt 2026
Citizen feiert 50 Jahre Eco-Drive – Zwei neue Promaster-Modelle zum Jubiläumsjahr

Citizen feiert 50 Jahre Eco-Drive – Zwei neue Promaster-Modelle zum Jubiläumsjahr

- Top Thema
Hotspot: Fossil Signature CS-1 – ein neues Kapitel der Uhrmacherkunst

Fossil Signature CS-1 – ein neues Kapitel der Uhrmacherkunst

- Hotspot
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Rolex Four Seasons: Vier einzigartige Daytonas für den guten Zweck
Rolex bringt vier außergewöhnliche Einzelstücke des Cosmograph Daytona mit Phillips unter den Hammer und erzielt Millionen-Höchstpreise.
6 Minuten
29. Sep 2026
Rolex Perpetual Padellone: Vollkalender mit Haplos-System
Rolex bringt mit der Perpetual Padellone einen Vollkalender mit Mondphase zurück. Wir ordnen Kaliber 7190, Haplos-System und Zertifizierung ein.
5 Minuten
15. Sep 2026
Citizen Tsuyosa Shore Limited Edition 2026: Retro-Flair für 379 Euro
Citizen legt von der erst 2026 eingeführten Tsuyosa Shore eine limitierte Version auf. Die Referenz NJ0238-57E kombiniert ein schwarzes Fumé-Zifferblatt mit goldfarbenen Akzenten, einer Drehlünette und einem hauseigenen Automatikwerk. Der Preis bleibt mit 379 Euro moderat.
3 Minuten
24. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige