Aller guten Dinge sind drei: H. Moser & Cie. lanciert Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date
Bei H. Moser & Cie. dienen Komplikationen nicht einfach der Demonstration technischen Know-hows. Vielmehr verfolgt die unabhängige Manufaktur aus Schaffhausen seit jeher das Ziel, die Raffinesse der Mechanik so intuitiv und selbstverständlich wie möglich erlebbar zu machen. Die neue Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date ist ein eindrucksvolles Beispiel dieser Philosophie. Sie kombiniert einen Flyback-Chronographen, eine zweite Zeitzone und eine Datumsanzeige, verzichtet jedoch auf alles, was die harmonische Wirkung des Zifferblatts stören könnte. Das Ergebnis ist ein Zeitmesser, dessen technische Komplexität sich erst auf den zweiten Blick erschließt.
H. Moser & Cie. Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date
H. Moser & Cie.
Flyback-Chronograph mit zentralem Minuten- und Sekundenzähler
Die größte Besonderheit der Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date liegt in ihrer außergewöhnlichen Darstellung der Informationen. Wie bei der Streamliner Flyback Chronograph Automatic erfolgt die Chronographenfunktion aus der Mitte heraus: Ein roter Zeiger für die Sekunden, ein rhodinierter für die Minuten. Dieser Ansatz, der auf Totalisatoren verzichtet, sorgt für eine unmittelbare und intuitive Ablesbarkeit, die die ruhige Ausstrahlung des Zifferblatts erhält. Der Flyback-Mechanismus erlaubt es, eine laufende Zeitmessung mit nur einem Tastendruck abzubrechen, die Chronographenzeiger auf Null zu stellen und sofort eine neue Zeitmessung zu starten.
H. Moser & Cie. Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date
H. Moser & Cie.
Auch die zweite Zeitzone fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Sie wird über eine in der Mitte liegenden Scheibe in Blackor-Fumé-Optik dargestellt, auf der ein weißer Pfeil dezent die Referenzzeit markiert. Das türkisfarbene Fumé-Zifferblatt mit Sonnenschliff bildet dazu einen faszinierenden Kontrast. Die feine Minuterie am äußeren Rand sowie die Tachymeterskala auf dem Rehaut verleihen der Uhr den Charakter eines Präzisionsinstruments, während die schlanken, mit Superluminova belegten Blattzeiger die elegante Ausgewogenheit der Gestaltung unterstreichen. Gleiches gilt für die Datumsanzeige, die sich dezent bei 6 Uhr einfügt. (Entdecken Sie hier weitere Chronographen mit Tachymeterskala.)
H. Moser & Cie. HMC 730
H. Moser & Cie.Neu entwickeltes Handaufzugskaliber
Als Herzstück fungiert das neue Handaufzugskaliber HMC 730 mit 72 Stunden Gangreserve, die über zwei Federhäuser bereitgestellt wird. H. Moser & Cie. hat es gemeinsam mit dem renommierten Komplikationsspezialisten Agenhor entwickelt. Die Konstruktion basiert auf dem Kaliber HMC 902, wurde jedoch grundlegend überarbeitet. Durch den Verzicht auf den automatischen Aufzug und den Rotor entstand zusätzlicher Raum, um die zweite Zeitzone und das Datum elegant in die Architektur des Werks zu integrieren. Zu den technischen Besonderheiten zählen die Schaltradrad-Steuerung sowie das von Agenhor entwickelte Mikrozahnsystem, das ein besonders sanftes Einkuppeln des Chronographen ermöglicht und Zeigersprünge verhindert. Durch den Saphirglasboden offenbart sich der aufwendig dekorierte, aus 383 Komponenten bestehende Mikrokosmos in aller Schönheit. Highlights sind die anthrazitfarbenen Moser-Doppelstreifen und teilskelettierte Brücken.
H. Moser & Cie. Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date
H. Moser & Cie.
Eleganter Auftritt am Handgelenk
Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse verleiht der Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date eine souveräne Präsenz, ohne die elegante Ausstrahlung zu beeinträchtigen. Abgerundet wird die Uhr von einem grauen Alligatorlederband mit Nubuk-Finish. Die Dornschließe aus Edelstahl sorgt für sicheren Sitz am Handgelenk. Den Preis gibt Moser mit 59.000 Schweizer Franken ohne MwSt. an. Umgerechnet sind dies circa 64.000 Euro.