Raymond Weil feiert 50-jähriges Jubiläum mit edlem Handaufzugschronograph The Fifty
Raymond Weil feiert 50 Jahre unabhängige Uhrmacherkunst aus Genf
Raymond Weil gehört zu den wenigen Schweizer Uhrenmarken, die seit ihrer Gründung unabhängig und familiengeführt geblieben sind. Das Unternehmen wurde 1976 in Genf gegründet und wird heute in dritter Generation von Elie Bernheim, dem Enkel des Firmengründers, geleitet. Über fünf Jahrzehnte hinweg hat sich die Marke mit klassischer Schweizer Uhrmacherkunst in attraktiver Preislage einen Namen gemacht. Elegante Gestaltung, klare Funktionalität und eine Verbindung aus Tradition und zeitgenössischer Gestaltung prägen das Portfolio. Zum 50-jährigen Firmenjubiläum verleiht Raymond Weil mit der Millesime The Fifty 37 mm diesen Werten einen besonders schönen Ausdruck. Der Stahl-Chronograph mit Weißold-Lünette wird von einem historischen Valjoux-Kaliber mit Handaufzug angetrieben und zeichnet sich durch die raffinierte Gestaltung der Millesime-Kollektion aus.
Raymond Weil – Millesime The Fifty 37 mm
Raymond WeilVierteiliges Zifferblatt mit verschiedenen Oberflächenstrukturen
Das kommt vor allem im aufwendig konstruierten Zifferblatt mit Bicompax-Layout zur Geltung. Es besteht aus vier separaten Teilen, die jeweils individuell veredelt und anschließend zusammengefügt werden. Dadurch entsteht ein ausgeprägtes Relief mit verschiedenen Ebenen und Strukturen. Unter den Indizes zeigt sich eine körnige Struktur mit kristallinem Effekt. Die sektorförmige Zifferblattmitte wiederum ist mit einem Tapisserie-Muster versehen, dessen wechselnde Riffelungen das Licht unterschiedlich reflektieren. Auch die separat gefertigten Hilfszifferblätter, eines für die laufende Sekunde, eines für die Stoppminute, zeichnen sich dank Azurage ab. Sehr elegant wirken die Indizes, die mit schwarzer Superluminova belegt sind und wie die Stunden- und Minutenzeiger im Dunkeln grün nachleuchten. Sie korrespondieren mit der Tachymeterskala, die außen auf dem Rehaut aufgebracht ist.
Raymond Weil – Kaliber RW1976
Raymond WeilEin Valjoux aus dem Jahr 1976
Im Inneren des Jubiläumsmodells arbeitet ein echtes Chronographen-Schmankerl. Hier hat Raymond Weil ein originales, im eigenen Haus restauriertes und fein veredeltes Valjoux-Kaliber 23-6 aus dem Jahr 1976 verbaut. Dabei handelt es sich um Chronographenwerk mit Handaufzug und Säulenradsteuerung. Die Chronographenbrücken sowie der Unruhkloben sind mit Genfer Streifen versehen und mit schwarzem Ruthenium beschichtet. Gebläute Schrauben setzen dazu einen markanten Kontrast. Auch die Anglierungen wurden von Hand ausgeführt, ebenso die polierten Schraubenfassungen, die durch ihr blaues Finish besonders hervortreten. Das RW1976 arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve von rund 48 Stunden. Das bis 50 Meter wasserdichte Gehäuse der The Fifty misst 37 Millimeter im Durchmesser und 10,75 Millimeter in der Höhe. Es wird mit einem anthrazitfarbenen Kalbslederband mit Dornschließe kombiniert. Den Preis beziffert Raymond Weil mit 8.650 Schweizer Franken was umgerechnet circa 9.600 Euro entspricht.