Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Hands-on: Hamilton Intra-Matic 68 vs. Junghans Meister Driver Chronoscope

Vergleich-Retrouhren-Hamilton-versus-Junghans
Vergleich Retrouhren: Hamilton Intra-Matic 68 versus Junghans Meister Driver Chronoscope
© PR
Hamilton und Junghans betonen ausdrücklich den Retro-Stil ihrer Modelle Intra-Matic 68 und Meister Driver Chronoscope. Wir zeigen in unserem Hands-on, wem der Rückblick auf die "guten alten Zeiten" und der Transfer in die Gegenwart besser gelingt.
Einen Mini fahren, einen karierten Anzug anziehen und eine Uhr dazu tragen, die aus einer Zeit scheint, als unsere Vorfahren noch in der Blüte ihres Lebens standen – das bezeichnen wir als "Retro". Ein Phänomen, das durch den stilistischen Rückgriff auf vergangene Epochen gekennzeichnet und mit der Wiederbelebung von Mythen verbunden ist. Mythos 68er. Was auch immer der eine oder andere mit dieser Jahreszahl verbindet, Hamilton jedenfalls brachte zwei Chronographen heraus – "A" mit zwei schwarzen Hilfszifferblättern auf weißem Grund und "B" mit zwei weißen Hilfszifferblättern auf schwarzem Grund. Letzteres Outfit wird unter Insidern gern als "umgekehrtes Pandagesicht" bezeichnet. Es war in den 1960er- und 1970er-Jahren gefragt und wird nun mit der Hamilton Intra-Matic 68 wiederbelebt. Die Legende ist der Retro-Uhr in den Namen geschrieben, der Chronograph auf 1.968 Stück limitiert.

Das Zifferblatt der Junghans Meister Driver Chronoscope in Tachometer-Optik

Die Junghans-Uhr Meister Driver Chronoscope dagegen ist von Maybach-Klassikern aus den 1930er- und Mercedes-Modellen aus den 1950er-Jahren inspiriert. Mit ihrem Design spiegelt sie große Automobilgeschichte wider. Als Uhr ganz allgemein steht sie für die starke Verbindung zwischen Junghans und dem Automobil, die seit mehr als einhundert Jahren besteht. Das Zifferblatt der Retro-Uhr präsentiert sich in der Optik eines Oldtimer-Tachometers.
Hamilton Intra-Matic 68 und Junghans Meister Driver Chronoscope bei Nacht
Hamilton Intra-Matic 68 und Junghans Meister Driver Chronoscope bei Nacht © PR
Beim Zifferblatt fallen zunächst die unterschiedlichen Beige-Töne ins Auge, die mehr als nur einen Hauch Nostalgie versprühen. Neben ihnen lehnen sich auch die großen arabischen Ziffern an die einstige Tachometergestaltung an. Bei Dunkelheit erstrahlen sie in einem Grünton zusammen mit Stunden- und Minutenzeiger. Retro-Charme hat auch die helle Minuterie, die sich mit dem Zifferblattrand leicht nach unten wölbt. Der Biegung folgen die Spitzen von Minuten- und Stoppsekundenzeiger, die dadurch mit Akribie über ihre gemeinsame Skala gleiten. Die Spitze des Stundenzeigers bewegt sich dagegen entlang jenes Kreisbogens, der ein helles Beige in der Zifferblattmitte von einem dunkleren Ton unter den arabischen Ziffern trennt.

Das Zifferblatt der Hamilton Intra-Matic 68 mit schwarz-weißem Pandagesicht

Mit ihren zwei Zählern auf den ersten Blick recht ähnlich, in zweiter Näherung aber doch ganz anders ist der Auftritt der Hamilton Intra-Matic 68. Sie zitiert auf ihre Art sehr originalgetreu die Vergangenheit. Neben den starken Schwarz-Weiß-Kontrasten folgen die Formen der facettierten Stunden-Appliken und der stabförmigen Zeiger ebenso dem 1968er-Modell wie die detaillierte Sekundenskalierung und die weiße Tachymeterskala am gewölbten Zifferblattrand. Die feinen Teilungen verleihen der Hamilton-Uhr etwas Instrumentenhaftes.
Hamilton Intra-Matic 68 und Junghans Meister Driver Chronoscope von der Seite aus betrachtet
Hamilton Intra-Matic 68 und Junghans Meister Driver Chronoscope von der Seite aus betrachtet © PR

Die Gehäuse der Intra-Matic 68 und der Meister Driver Chronoscope bestehen aus Edelstahl

Zeitgemäß gewachsen ist das polierte Edelstahlgehäuse der Hamilton-Uhr – von einst 36 auf heute 42 Millimeter Durchmesser. Mehr Retro-Charme verbreitet das ebenfalls vollkommen glänzende und aus Edelstahl gefertigte Gehäuse der Junghans-Uhr – angefangen bei der starken Wölbung des Plexiglases über den schmalen oberen Gehäuserand bis hin zu den charmant gebogenen Bandanstößen.

Eta-Uhrwerke treiben die Chronographen von Hamilton und Junghans an

In der Junghans-Uhr arbeitet das Automatikkaliber Eta 2892-2 mit Dubois-Depraz-Chronographenmodul. Gebläute Schrauben und schöne Schliffe sind durchaus einen Blick durch den Glasboden wert. Nicht ganz so geschliffen kommt das Uhrwerk Eta-Valjoux 7753 mit Automatikaufzug der Hamilton Intra-Matic 68 daher. Nicht nur, was die Finissagen betrifft.  Beide Retro-Uhren liegen im gleichen Preissegment, die Junghans Meister Driver Chronoscope kostet 1.990 Euro, die Hamilton Intra-Matic 68 1.995 Euro. Wie der Test  der beiden Retro-Uhren genau ausgeht, ist im UHREN-MAGAZIN Heft 6/2017 nachzulesen. MaRi Hier können Sie das UHREN-MAGAZIN 6/2017 für 7,70 Euro versandkostenfrei bestellen. Hier können Sie das Magazin für 5,70 Euro als digitale Ausgabe herunterladen.
Uhrwerke der Hamilton Intra-Matic 68 und der Junghans Meister Driver Chronoscope
Uhrwerke der Hamilton Intra-Matic 68 und der Junghans Meister Driver Chronoscope © PR
Sportuhren Uhr mit kleiner Sekunde Luxusuhren Deutsche Uhrenhersteller Automatikuhren Junghans Meister Retro-Uhr Chronograph Tachymeter Junghans Schweizer Uhren limitierte Uhren-Editionen Uhren-Tests Automatik Chronograph Hamilton Uhren bis 2.000 Euro Eta Uhrwerke Archiv

Neueste Beiträge

Diese Patek Philippe Ref. 2499 schreibt Auktionsgeschichte in Hongkong
Mit über 51 Millionen US-Dollar Gesamtumsatz erreicht Phillips in Hongkong ein Rekordergebnis. Im Mittelpunkt steht eine außergewöhnliche Patek Philippe Ref. 2499 in Roségold.
3 Minuten
Frederique Constant stellt Classics Moneta Solarmetre vor
Frederique Constant erweitert seine 2024 eingeführte Moneta-Linie um eine technisch wie gestalterisch konsequente Variante. Erstmals trifft das charakteristische Münz-Design der Kollektion auf eine integrierte Solartechnologie. Das Uhrwerk wurde mit La Joux-Perret entwickelt.
3 Minuten
Die besten Uhren unter 10.000 Euro - Kaufratgeber für das beginnende Luxussegment
Zwischen 5.000 und 10.000 Euro haben die Luxusuhrenmarken besonders viel zu bieten: Hier findet man unter anderem Designikonen, Manufakturwerke und exklusive Materialien. Wir zeigen sieben aktuelle Uhren von 2026, die aktuell zu den spannendsten in dieser Preisklasse gehören.
7 Minuten
Top Thema: watch.de – CPO-Luxusuhren mit geprüfter Herkunft und 1000 Tage Garantie

watch.de – CPO-Luxusuhren mit geprüfter Herkunft und 1000 Tage Garantie

- Top Thema
Titoni Seascoper Summer Edition – Limitierter Taucher mit markantem Farbkonzept

Titoni Seascoper Summer Edition – Limitierter Taucher mit markantem Farbkonzept

- Marke im Fokus
Web Special: Seiko – die neuen Uhren zum 145. Jubiläum

Seiko – die neuen Uhren zum 145. Jubiläum

- Web Special

Das könnte Sie auch interessieren

Die besten Uhren unter 5.000 Euro - Der aktuelle Kaufratgeber für eine spannende Preisklasse
Im Preisbereich bis 5.000 Euro tut sich gerade viel: Hier findet man technisch und gestalterisch starke Lösungen, darunter Manufakturkaliber, "echte" GMT-Funktionen, hohe Gangreserven und eigenständige Designs. Wir zeigen die besten Uhren.
9 Minuten
Alternativen zur Royal Oak: Markante Sportuhren mit integriertem Stahlband
Nach dem Hype um die Swatch Royal Pop ist auch die Royal Oak von Audemars Piguet in aller Munde. Wer die Royal Oak cool findet, aber nicht das passende Budget hat und dennoch eine feine mechanische Uhr in einem ähnlichen Design sucht, wird bei uns fündig: Wir stellen 7 Alternativen in verschiedenen Preisklassen vor.
7 Minuten
20. Mai 2026
Tool Watch mit Solarantrieb — TAG Heuer schickt die Aquaracer in eine neue Ära
TAG Heuer Aquaracer Solargraph 2026: Zwei Größen, zwei Kaliber, zwei Materialien – warum die Linie mehr erhält als ein Solarupdate.
4 Minuten
25. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige