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Endlich: Vacheron Constantin Historiques 222 in Edelstahl

Knapp drei Jahre, nachdem Vacheron Constantin seine legendäre Luxussportuhr 222 von 1977 als überarbeitete Neuauflage in Gold herausbrachte, kommt die Kultuhr jetzt mit Gehäuse und integriertem Band in Edelstahl.
Vacheron Constantin: Historiques 222 in Edelstahl

Vacheron Constantin: Historiques 222 in Edelstahl

© Vacheron Constantin

2022 sorgte Vacheron Constantin für großes Aufsehen: Die Neuauflage der unter Uhrenkennern hochgeschätzten Luxussportuhr 222 war einen der wichtigsten Gesprächsthemen auf der damaligen Watches and Wonders. Die Genfer Manufaktur brachte die Uhr unter dem Namen Historiques 222 auf den Markt – und zwar als massiv gelbgoldenes Modell mit goldfarbenem Zifferblatt und gelbgoldenem Massivband. Eine Stahlvariante gab es nicht. Dabei war das vom in Berlin geborenen Designer Jörg Hysek gestaltete Original von 1977 ja gerade als Luxussportuhr in Stahl herausgekommen, von Vacheron Constantin ganz bewusst als Alternative zur Royal Oak von Audemars Piguet und zur Nautilus von Patek Philippe lanciert. Vacheron-Liebhaber und -sammler mussten also warten und hoffen. Und jetzt ist sie da: Die Historiques 222 in Stahl.

Vacheron Constantin: Historiques 222 in Edelstahl

Vacheron Constantin: Historiques 222 in Edelstahl

© Vacheron Constantin

Die Zwillingsschwester der Golduhr – nur 3 Jahre jünger

Technisch gesehen, hat sich im Vergleich nur Golduhr im Prinzip nichts verändert. Wäre die Stahlvariante nicht 3 Jahre jünger, könnte man sie für deren Zwillingsschwester halten, nur eben in einem anderen Material. Die Neue kommt mit den gleichen Gehäuseabmessungen wie das Goldmodell, d.h. mit einem Durchmesser von 37 mm und einer Gesamthöhe von 7,95 mm. Auch die erstklassig ausgeführten Oberflächenbearbeitungen auf Gehäuse, Lünette, Flanken und Bandgliedern – hauptsächlich gebürstet, aber abgesetzt mit polierten Akzenten und Kanten – sind so, wie man sie von der goldenen Historiques 222 her kennt. Genau wie die ältere Schwester kann man durch einen Saphirglasboden auf das fein veredelte Manufakturkaliber 2455/2 mit Automatikaufzug und 40 Stunden Gangreserve blicken. Der große goldene Zentralrotor fällt nun, umgeben von so viel Stahl, noch mehr ins Auge. Ihn ziert als Referenz auf das historische Vorbild die Gravur "222" sowie der in viele kleine Halbkreise auslaufende innere Rand, der die unverkennbare Form der Lünette zitiert. Bei den Gravuren wurden die Goldpunzen durch den Schriftzug "Stainless Steel" ersetzt, allerdings gibt es noch eine kleine Änderung: Zwischen dem Genfer Siegel und der "Swiss Made"-Gravur hat Vacheron das Markenlogo, das berühmte Malteserkreuz, ergänzt.

Mehr zum Thema: Die 222 gehört unserer Meinung nach zu den 15 schönsten Dresswatches.

In der Historiques 222 arbeitet das selbstaufziehende Manufakturkaliber 2455/2.

In der Historiques 222 arbeitet das selbstaufziehende Manufakturkaliber 2455/2.

© Vacheron Constantin

Neues Material, andere Farben

Das Stahlmodell sieht der originalen 222 von 1977 schon sehr ähnlich. Vacheron Constantin hat sich bewusst eng am Vorbild gehalten, von der unverwechselbaren Lünette bis zum Band mit seinen auffälligen sechseckigen Zwischengliedern. Gleiches gilt für die Zifferblattfarbe, ein dunkles Blau. Vor ihm dreht sich ein facettiertes Zeigerpaar, das wie die ähnlich gestalteten Stundenmarker mit Superluminova gefüllt ist. In Anlehnung an die historische 222 hat Vacheron eine Variante des Leuchtmittels gewählt, die bei Tag weiß ist und in der Nacht grün leuchtet: So erinnert es an das damals noch verwendete schwach radioaktive Tritium. Nicht zuletzt erweist die Neuheit auch der gelbgoldenen Schwester eine Referenz: Hatte die in der rechten unteren Ecke ein weißgoldenes Malteserkreuz, so schmückt die Edelstahl-Historiques 222 ein goldenes. Um sich die Historiques 222 dauerhaft an den Arm zu binden, muss man 34.700 Euro investieren.

Weiterlesen: 5 Fakten über Vacheron Constantin

Vacheron Constantin Historiques 222 Stahl Lume

Das Superluminova leuchtet im Dunkeln grün.

© Vacheron Constantin
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