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Lesedauer 5 Min.

5 Fakten über Vacheron Constantin

Vacheron Constantin Les Cabinotiers The Berkley Grand Complication

Vacheron Constantin Les Cabinotiers The Berkley Grand Complication

© Vacheron Constantin
Gegründet im Jahr 1755, ist Vacheron Constantin der älteste ununterbrochen tätige Uhrenhersteller. In jenem Jahr schloss Jean-Marc Vacheron auch einen Ausbildungsvertrag mit seinem ersten Lehrling ab. Diese Tradition verpflichtet: Bis heute nimmt die Weitergabe und die Wertschätzung der Uhrmacherkenntnisse und die der seltenen Handwerkskünste einen hohen Stellenwert in der Markenphilosophie ein. Beheimatet ist Vacheron Constantin in Genf. Im Vorort Plan-les-Ouates sind seit 2004 die Herstellung und der internationale Firmensitz angesiedelt. Die Kleinteile für die Manufakturwerke stammen aus der eigenen Produktion im Vallée de Joux. Vacheron Constantin beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter weltweit.

Fakt #1 über Vacheron Constantin: Die komplizierteste Uhr der Welt

Vacheron Constantin Les Cabinotiers The Berkley Grand Complication

Der chinesische ewige Kalender ist das Highlight unter den vielen Highlights der Berkley Grand Complication.

© Vacheron Constantin
2024 hat Vacheron Constantin seinen eigenen Weltrekord aus dem Jahr 2015 übertroffen: Die Berkley Grand Complication ist mit sage und schreibe 63 Komplikationen die komplizierteste Uhr der Welt. Die von dem amerikanischen Sammler William R. Berkley in Auftrag gegebene Taschenuhr beinhaltet unter anderem einen Gregorianischen und einen (das Highlight unter all den Highlights!) chinesischen ewigen Kalender, ein Tourbillon, Grande und Petite Sonnerie sowie eine Weckfunktion. Bis zur Vorstellung dieses Einzelstücks galt die 2015 präsentierte Referenz 57260, ebenfalls für Berkley gebaut, mit ihren 57 Komplikationen als komplizierteste Uhr der Welt.

Fakt #2 über Vacheron Constantin: Ein anderes Blau für jede Kollektion

Vacheron Constantin Overseas Tourbillon in Titan

Overseas Tourbillon in Titan: Für jede Kollektion hat Vacheron Constantin ein anderes Blau ausgewählt.

© Vacheron Constantin
Was unterscheidet eine Luxusmarke wie Vacheron Constantin von anderen hochwertigen Uhrenherstellern? Unter anderem die Liebe zum Detail, die an vielen Stellen noch stärker ausgeprägt ist. Seit Jahren bietet Vacheron Constantin Uhren mit wunderschönen blauen Zifferblättern an. Für jede Kollektion verwendet die Manufaktur einen anderen, besonderen Blauton. Ein Beispiel geben drei Modelle aus dem Jahr 2019: Das Blau des Overseas Tourbillons entsteht durch eine Kombination aus einem galvanisch gewonnen Blauton und zusätzlichen blauen Lackschichten. Im galvanischen Bad entstehen auch die Zifferblätter der neuen Patrimony-Modelle, deren Farbe Vacheron Constantin "Majestic Blue" nennt. Und die neuen Fiftysix-Uhren schließlich erstrahlen in einem Petrolblau, das durch eine PVD-Beschichtung aus viel Blau, wenig Grau und ganz wenig Grün entsteht.

Fakt #3 über Vacheron Constantin: Die schräge Uhr

1921 kreierte Vacheron Constantin eine bemerkenswerte Uhr: Ihr Zifferblatt war um 45 Grad gedreht, sodass die 12 in der Ecke saß, wo sich auch die Krone befand. Obwohl nur rund 24 Modelle für den amerikanischen Markt gebaut wurden, gab es zwei Varianten. Bei der einen befanden sich Krone und 12 im linken, bei der anderen im rechten oberen Eck. Uhren für Links- und Rechtshänder? Oder für Autofahrer? Den Grund für diesen Designkniff kennt heute niemand mehr. Aber schon 2008 brachte Vacheron Constantin das Jubiläumsmodell Les Historiques Americain 1921 heraus, in dem das damals brandneue Manufakturkaliber 4400 debütierte.
Vacheron Constantin Historiques American 1921

Vacheron Constantin: Historiques American 1921

© Vacheron Constantin
Es übernahm den schrägen Versatz des Hauptzifferblatts, positionierte allerdings die kleine Sekunde nicht gegenüber der 12, sondern auf der rechten unteren Seite. Zudem war dieses Hilfszifferblatt nicht mitgedreht, sondern stand senkrecht zum Gehäuse. 2021, zur 100. Wiederkehr, lancierte die Genfer Manufaktur zunächst im April ein ähnliches Modell in Weißgold, wieder mit dem Handaufzugskaliber 4400. Im Mai gab Vacheron Constantin bekannt, dass man eines der Originale von 1921 als Einzelstück 1:1 nachgebaut hat. Die Uhr von 1921 wurde in allen Details genauestens vermessen und jedes Einzelteil originalgetreu nachgebaut. Sowohl das Restaurationsatelier von Vacheron Constantin als auch die Abteilung Patrimoine (quasi Archiv und Museum) waren ein Jahr lang mit der Arbeit an dem Nachbau beschäftigt.

Fakt #4 über Vacheron Constantin: Retrograde Uhren

Vacheron Constantin Patrimony Mondphase mit retrogradem Datum in Weißgold

Vacheron Constantin: Patrimony Mondphase mit retrogradem Datum in Weißgold

© Vacheron Constantin
Vacheron Constantin beherrscht alle uhrmacherischen Komplikationen. Zu den sogenannten kleinen Komplikationen gehört die retrograde Anzeige. Bereits um 1930 fertigte die Manufaktur, die damals noch Vacheron & Constantin hieß, sogenannte Bras-en-l'air-Taschenuhren ("Arme in der Luft"), bei denen eine Figur auf dem Zifferblatt mit zwei beweglichen Armen auf je eine retrograde Anzeige, für Stunden und Minuten, verwies. Das Charakteristische an der retrograden Anzeige ist, dass der Zeiger bei Erreichen des Skalenendes blitzschnell wieder zum Anfang der Skala zurückschnellt, um von dort aus weiterzulaufen. In den 1990er Jahren ließ Vacheron Constantin mit Armbanduhren aufhorchen, die dem Karto- und Geographen Gerhard Mercator (1512-1594) gewidmet waren. Vor einer typischen Mercator-Karte befinden sich zwei lange retrograde Zeiger, die je auf eine Stunden- und Minutenskala zeigen.

Auch die retrograde Datumsanzeige gehört fest zum Portfolio der Manufaktur. Jüngstes Beispiel ist die 2024 vorgestellte Patrimony Mondphase im Weißgoldgehäuse.

Fakt #5 über Vacheron Constantin: Die Handwerkskünste

Vacheron Constantin Métiers d'art Hommage an große Zivilisationen Büste des Augustus

Vacheron Constantin: Métiers d'art Hommage an große Zivilisationen Büste des Augustus

© Vacheron Constantin

Die Handwerkskünste - auf Französisch Métiers d'art - spielen eine große Rolle bei Vacheron Constantin. Gravieren, Guillochieren, Steinesetzen und Emailmalerei machen einen wichtigen Bestandteil des Könnens der Manufaktur aus. Diese Handwerkskünste, die viel Erfahrung und Geschick erfordern, werden allesamt in der Genfer Manufaktur von Mitarbeiter(inne)n ausgeführt, die zum Teil schon viele Jahre für Vacheron Constantin arbeiten. Bei nicht wenigen Uhren kommen mehrere dieser Handwerkskünste zum Einsatz. Jüngstes Beispiel ist die Serie "Métiers d'art – Hommage an große Zivilisationen": Sie besteht aus vier auf jeweils 5 Exemplare limitierten Modellen und ist Teil der 2019 begonnen Partnerschaft zwischen Vacheron Constantin und dem Louvre. Im Zentrum des Zifferblatts stehen plastische Goldappliken, die im Dekorstil der jeweiligen Zeitepoche gehalten sind. Themen sind das Löwenfries aus dem Palast von König Darius I., eine Augustus-Büste, die Nike von Samothrake und die große Sphinx von Tanis. Die Anzeige von Stunden, Minuten, Datum und Wochentag findet in den vier Fenstern statt, die 2, 4, 8 und 10 Uhr am Zifferblattrand platziert sind, ermöglicht durch das Manufakturkaliber 2460 G4/2. Die Uhren sind exklusiv in den Boutiquen von Vacheron Constantin erhältlich, Preis auf Anfrage.

Fortlaufend aktualisierter Artikel.

Ein weiteres Beispiel für die großartigen Handwerkskünste bei Vacheron Constantin finden Sie hier.

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