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Lesedauer 3 Min.

Beigefarbene Keramik und fünf Tage Gangreserve: IWC Pilot’s Watch Automatic 41 Top Gun Mojave Desert

Das sandfarbene Gehäuse, ein braunes Zifferblatt mit beigen Indexen und ein farblich abgestimmtes Kautschukarmband vereinen sich zu einem auffälligen monochromen Design. Das IWC-Manufakturkaliber 32112 mit automatischem Klinkenaufzug sorgt für die großzügige Gangreserve von 120 Stunden.
IWC Pilot's Watch Automatic 41 Top Gun Mojave Desert

Pilot's Watch Automatic 41 Top Gun Mojave Desert

© IWC Schaffhausen

Kurz nach der Präsentation der Pilot’s Watch Automatic 41 Top Gun Lake Tahoe in weißer Keramik Ende April 2025 stellt IWC Schaffhausen mit der Pilot's Watch Automatic 41 TOP GUN Mojave Desert (Ref. IW328106) erneut seine Expertise in der Herstellung von Keramikgehäusen unter Beweis. Im Jahr 2019 führte die Schweizer Marke mit „Mojave Desert“ die erste Keramikfarbe in ihre Kollektion „Colors of Top Gun“ ein.

Die Farben der Top Gun

„Mojave Desert“ ist ein dezenter Erdton mit Beige- und Khaki-Nuancen. Diese unverwechselbare Farbe ist von den Fluganzügen der Marineflieger und der Wüstenlandschaft rund um China Lake inspiriert, wo die US Navy einen Luftwaffenstützpunkt für ihre Elite-Piloten betreibt. Nun erweitert die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur ihre Kollektion um ein neues Modell in dieser Nuance, die perfekt zu Outdoor-Abenteuern passt.

IWC Pilot's Watch Automatic 41 TOP GUN Mojave Desert

Pilot's Watch Automatic 41 TOP GUN Mojave Desert


© IWC Schaffhausen

Der perfekte Farbton von „Mojave Desert“

Technische Keramik entsteht in einem komplexen Herstellungsprozess. Dabei werden zunächst pulverisierte Rohmaterialien zu einer Vorform, dem sogenannten „Grünling“, geformt und dann maschinell bearbeitet, bis die endgültige Gehäusegeometrie nahezu erreicht ist. Im nächsten Schritt wird das Gehäuse in einem Brennofen bei hohen Temperaturen gesintert. Durch diese Wärmebehandlung erhält die Keramik ihre einzigartigen Eigenschaften wie extreme Härte und Kratzfestigkeit. Die charakteristische Farbe „Mojave Desert“ wird durch die Kombination von Zirkonoxid mit anderen Metalloxiden in einem genau definierten Mischverhältnis erzielt. Da sich die Farbe während des Sinterns verändert, bedarf es unzähliger Versuche, um genau das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand: Das mit einem Durchmesser von 41 Millimetern kompakt gehaltene Gehäuse der Fliegeruhr besticht durch seinen sandfarbenen Ton, der perfekt mit dem braunen Zifferblatt harmoniert. Die für die IWC Pilot's Watch charakteristischen arabischen Ziffern und Minutenindexe sowie das Fliegerdreieck bei 12 Uhr – alle mit Superluminova beschichtet – heben sich kontrastvoll in Beige davon ab. Selbst die Datumsanzeige bei drei Uhr folgt dem Farbschema. Das beigefarbene Kautschukarmband mit Textileinlage und Dornschließe aus Titan rundet das monochrome Design ab. 

IWC Pilot's Watch Automatic 41 TOP GUN Mojave Desert, Gehäuseboden

In den Gehäuseboden aus Titan ist das „TOP GUN“-Logo eingraviert

© IWC Schaffhausen

Manufakturkaliber mit fünf Tagen Gangreserve

Der Gehäuseboden mit einer Gravur des ikonischen „TOP GUN“-Logos ist ebenfalls aus leichtem, robustem Titan gefertigt. Gut geschützt tickt dahinter das IWC-Manufakturkaliber 32112. Seine Unruh schwingt mit einer Frequenz von 4 Hz und sorgt damit für einen präzisen Gang. Das Uhrwerk ist mit einem automatischen Klinkenaufzug ausgestattet, der die Bewegungen des Rotors in beide Richtungen nutzt, um eine Gangreserve von 120 Stunden aufzubauen. 

Die Pilot's Watch Automatic 41 Top Gun Mojave Desert kostet 9.000 Euro.
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