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Hamilton: Schutz des Planeten

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Bei neun Uhr lassen sich in einem Fenster alle Regionen einstellen, in denen Conservation International tätig ist
© PR
Die Uhren von Ball Watch sehen sportlich oder elegant aus – nichts Ungewöhnliches auf den ersten Blick. Tatsächlich stattet die Uhrenmarke ihre Modelle mit diversen Technologien aus, die sie besonders robust und funktional machen: Erhöhter Magnetfeldschutz, patentierte Stoßsicherheit, intensives Leuchten und hohe Ganggenauigkeit sind die besonderen Qualitäten ihrer Uhren. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Amerika die Standardzeit und vier Zeitzonen eingeführt. Initiatorin war die Eisenbahnindustrie, die damit einen reibungslosen Ablauf im Fahrplan erzielen wollte. Die Taschenuhren der Eisenbahner, insbesondere der Lokführer, mussten Hitze und Kälte ebenso aushalten wie Stöße, Erschütterungen und Einwirkungen von Magnetfeldern.

#1 der innovativen Qualitäten von Ball Watch: Erhöhter Magnetfeldschutz

Damit sich die Eisenbahner auf ihre Uhren verlassen konnten, entwickelte Webster Clay Ball, ein Juwelier und Uhrmacher aus Cleveland, einen technischen Standard für die Präzisionszeitmesser, der all diese Dinge berücksichtigte. So sollten die Uhren unter anderem eine Krone bei zwölf Uhr haben, ihr Durchmesser musste zwischen 43 und 45 Millimeter betragen und sie durften maximal 30 Sekunden in der Woche vorgehen (also etwa vier Sekunden am Tag). Ein Magnetfeldschutz und eine gesicherte Funktionstüchtigkeit im Temperaturbereich zwischen plus vier und plus 35 Grad Celsius wurden ebenfalls verlangt. Webster Clay Ball etablierte zudem ein System zur Inspektion von Eisenbahnchronometern.
Vor diesem Hintergrund entwickelte sich sein Juweliergeschäft bald zur Ball Watch Company, die Uhrwerke und Uhren anderer Marken entsprechend der technischen Standards für Eisenbahnuhren umbaute. Heute hat die Ball Watch Company ihren Firmensitz jedoch nicht mehr in Amerika, sondern im Schweizer Uhrenmekka La Chaux-de-Fonds. Die hohen Anforderungen, die Ball einst an die Funktionalität von Uhren stellte, nimmt die Marke auch heute als Maßstab für die eigenen Modelle. Die Firma hat dazu mehrere Technologien entwickelt. Bei den Eisenbahnern spielte Magnetismus eine große Rolle, denn dieser kann den Gang einer Uhr stören, und auch heute gewinnt das Thema wieder an Bedeutung. Deshalb stattet Ball Watch einen Teil seiner Kollektion mit einem erhöhten Magnetfeldschutz von bis zu 12.000 A/m aus. Dazu wird das Uhrwerk von einem Weicheisen-Innengehäuse – bestehend aus einem Werkhaltering, einer Bodenplatte und dem Zifferblatt – geschützt. Einen noch höheren Schutz von bis zu 80.000 A/m erzielt Ball Watch mit einem Innengehäuse aus Mu-Metall, einer Legierung aus Nickel, Eisen, Kupfer und Molybdän. Dieser Schutzkäfig gehört zum sogenannten A-Proof-System, das eine Besonderheit bietet. Denn für gewöhnlich besitzen Uhren mit solchen Innengehäusen keinen Glasboden, da man dann nur den Schutzkäfig, nicht aber das Werk sehen könnte. Um diesen Schönheitsfehler zu beheben, verfügt das A-Proof-System über eine 0,06 Millimeter dicke Membran aus Mu-Metall, die sich auf Wunsch öffnen und schließen lässt. Durch Drehen der Lünette bewegt sich die Membran hinter dem Glasboden wie eine Turbine und gibt das Uhrwerk zur Ansicht frei. Nur in geschlossener Position ist der erhöhte Magnetfeldschutz gewährleistet. Das A-Proof- System befindet sich zum Beispiel in dem Modell Engineer II Magneto S.

#2 der innovativen Qualitäten von Ball Watch: Patentierte Stoßsicherheit

Die Engineer II Magneto S wurde auch als eines der ersten mit dem patentierten Spring-Lock-System ausgestattet, ein Mechanismus der die Unruhspirale vor Stößen schützt. Diese bringen die Spirale aus dem Takt, sorgen so für Gangungenauigkeiten oder können die Spirale sogar beschädigen. Deshalb entwickelte Ball Watch einen Metallring, der um die Spirale liegt und so – laut Angaben der Marke – den Einfluss von Stoßeinwirkungen um bis zu 66 Prozent reduziert. Diesen zusätzlichen Schutz verbaut Ball Watch derzeit in vier Uhrwerke. Grundsätzlich werden aber alle Ball-Watch-Uhren auf ihre Stoßsicherheit mit Tests gemäß der ISO-Norm 1413 überprüft. Dabei trifft ein Pendelschlaghammer mit einer Geschwindigkeit von 4,43 m/s auf die Uhr und simuliert einen freien Fall aus einem Meter Höhe auf Hartholzboden. Die Modelle der Engineer-Hydrocarbon-Kollektion müssen sogar einen simulierten Fall aus 1,5 Metern Höhe überstehen. Um diesen Belastungen standhalten zu können, erhalten die Uhren ein robusteres Gehäuse, ein vier Millimeter dickes Saphirglas und einen patentierten Kronenschutz. Dieser besteht aus einem Plättchen, das ähnlich einem Bügel über die Krone geschoben und fixiert wird. Dieses Kronenschutzsystem verhindert auch versehentliches Wassereindringen ins Gehäuse, da die Krone erst verschraubt werden muss, bevor das Plättchen darüber geschoben werden kann. Seitliche Schläge können aber dennoch den Aufzugsrotor eines Automatikwerks beschädigen. Dem wirkt die sogenannte Amortiser-Stoßdämpfung entgegen. Diese Technik besteht aus zwei Komponenten. Zum einen liegt ein antimagnetischer Ring um das Uhrwerk, der zugleich seitliche Schläge abfängt. Zum anderen kann der Rotor über eine Vorrichtung im Gehäuseboden fixiert werden, damit er sich durch Stöße nicht unkontrolliert bewegt. Bei der Engineer Hydrocarbon Spacemaster Oribtal II sieht diese Vorrichtung aus wie ein Propeller. Ball Watch gibt an, dass aufgrund der Amortiser-Stoßdämpfung die Uhr mit fixiertem Rotor einen freien Fall aus 5,2 Metern Höhe unbeschadet übersteht.

#3 der innovativen Qualitäten von Ball Watch: Intensives Leuchten

Magnetfeldschutz und Stoßsicherung sind für extreme Einsätze wie für das alltägliche Leben sehr sinnvoll. Allem voran steht aber eine gute Ablesbarkeit der Uhr, damit sie ihrer Funktion als Zeitanzeiger gerecht wird. Ball Watch setzt für eine gute Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen auf farbige, mit gasförmigem Tritium gefüllten Mineralglas-Stäbchen, die innen mit einem Leuchtstoff beschichtet sind. Die vom Tritiumgas emittierten Elektronen aktivieren den Leuchtstoff permanent, die Röhrchen sind also selbstleuchtend. Die Leuchtkraft ist hundertmal stärker als die von herkömmlichen Tritium-Leuchtfarben und anders als bei Superluminova gleichbleibend intensiv. Dafür lässt sie jedoch mit der Zeit nach. Ball Watch gibt an, dass die Leuchtkraft mindestens 25 Jahre hält, der Schweizer Hersteller mb-microtec ag, der diese Technologie entwickelt hat, garantiert für zehn Jahre. Selbst die eleganten Uhren von Ball Watch tragen kleine Mikroröhrchen. Die Marke verwendet bei jedem Modell immer mindestens zwei Farben, um eine bestmögliche Orientierung auf dem Blatt zu gewährleisten. So leuchten bei der Engineer II Magneto S die Zeiger und das Stäbchen für die Zwölf gelb, während alle übrigen grün erstrahlen. Bei der Engineer Hydrocarbon Spacemaster Orbital II kommt noch ein Rot für die Chronographensekunde hinzu. Man kann also mit dieser Uhr auch im Dunkeln eine Zeit stoppen.

#4 der innovativen Qualitäten von Ball Watch: Hohe Ganggenauigkeit

Dass alle Zeiger gleichmäßig laufen, gewährleisten in den Ball-Uhren Schweizer Mechanikwerke von Eta und Sellita, die zu einem Großteil in Chronometerqualität gekauft werden. Als Chronometer werden nur jene Uhrwerke ausgezeichnet, deren mittlerer täglicher Gang zwischen minus vier und plus sechs Sekunden liegt. Damit knüpft die Ball Watch Company an die technischen Standards an, die der Markengründer Webster Clay Ball Ende des 19. Jahrhunderts für die Präzisionsuhren der amerikanischen Eisenbahner einführte. Heute wendet sich die Uhrenmarke nicht nur an Lokführer und Techniker. Die modernen Zeitmesser sollen jedem Interessenten zuverlässige und robuste Begleiter in so ziemlich jeder Lebenslage sein. mg
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