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Lesedauer 3 Min.

Jeff Koons wird Hublot-Botschafter und bringt den Balloon Dog ans Handgelenk

Hublot macht Jeff Koons zum neuen Markenbotschafter: Mit der Classic Fusion Balloon Dog bringen sie eine gemeinsame Uhr auf den Markt, die zeitgenössische Kunst und Schweizer Uhrmacherei verbindet.
Jeff Koons neben einem Ballonkunstwerk, Hublot, Manufacture
©  Hublot

Auf den ersten Blick könnte man sagen: Das musste irgendwann passieren. Hublot und Jeff Koons gehören schließlich zu jenen Namen, die in ihren jeweiligen Disziplinen nur selten unbemerkt bleiben. Der Schweizer Uhrenhersteller hat mit Materialexperimenten, ungewöhnlichen Kombinationen und expressiven Designs immer wieder die Konventionen klassischer Uhrmacherei herausgefordert. Koons wiederum macht seit mehr als vier Jahrzehnten aus vermeintlich banalen Alltagsobjekten monumentale Kunst. Nun finden beide offiziell zusammen. Hublot hat den US-amerikanischen Künstler zum neuen Markenbotschafter ernannt.

Von Balloon Dog bis Big Bang

Die Parallelen liegen durchaus auf der Hand. Koons' bekannteste Arbeiten wie Balloon Dog, Rabbit oder Puppy spielen mit vertrauten Formen, ungewöhnlichen Dimensionen und aufwendig bearbeiteten Oberflächen. Hinter der scheinbaren Einfachheit steckt ein erheblicher technischer Aufwand.

Jeff Koons besucht die Hublot-Manufactur

Jeff Koons besucht die Hublot-Manufaktur und erhält Einblicke in die Fertigung.

©  Hublot

Auch Hublot hat einen großen Teil seiner Markenidentität auf dem Zusammenspiel vermeintlicher Gegensätze aufgebaut. Bereits die erste Hublot von 1980 kombinierte ein Goldgehäuse mit einem Kautschukband – damals eine ungewöhnliche Verbindung für eine Luxusuhr. Interessanter Zufall: Auch Koons begann 1980 mit seiner ersten eigenständigen Werkserie seine Karriere als Künstler. Heute verbindet beide zudem ein ausgeprägtes Interesse an Materialien und deren Verarbeitung.

Hublot und ich teilen seit jeher die Faszination für die Materialwissenschaften.

Jeff Koons

Jeff Koons setzt Hublots Künstler-Kooperationen fort

Für Hublot ist die Zusammenarbeit mit Koons Teil einer inzwischen langjährigen Strategie. Seit 2011 kooperiert die Manufaktur regelmäßig mit Künstlern, Architekten und Designern. Zu den bekanntesten Partnern gehören etwa Takashi Murakami und Daniel Arsham. Aus einigen dieser Verbindungen sind längst eigenständige Uhren entstanden. Gerade Koons' Beschäftigung mit spiegelnden Oberflächen, ungewöhnlichen Materialien, Farbe und dreidimensionalen Formen bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Hublots Design- und Materialkompetenz. Hublot-CEO Julien Tornare sieht die Gemeinsamkeit vor allem im Spannungsfeld zwischen Handwerk und Provokation. Nur wenigen Künstlern sei es wie Koons gelungen, Alltagsobjekte durch Maßstab, Präzision und kompromisslose Ausführung zu weltweit bekannten Ikonen zu machen. 

Aus der Zusammenarbeit ist nun eine gemeinsame Uhr hervorgegangen: die Classic Fusion Balloon Dog.

Classic Fusion Balloon Dog by Jeff Koons

Die 42 Millimeter große Uhr greift die rundlichen, spiegelnden Formen seiner berühmten Ballonskulpturen auf und überträgt sie auf Gehäuse, Zifferblatt, Krone, Zeiger und selbst das Armband. Die Classic Fusion Balloon Dog by Jeff Koons ist in drei Editionen erhältlich – hochglanzpolierter Edelstahl sowie rot oder blau eloxiertes Aluminium. Im Inneren arbeitet ein hauseigenes Automatikkaliber mit eigens gestalteter Wolfram-Schwungmasse. Jede der drei Editionen ist auf 200 Exemplare limitiert; der Preis liegt bei 24.600 Euro.

Hublot Hublot Big Bang Hublot Classic Fusion Keramikuhren LVMH Schweizer Uhren

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