Jeff Koons wird Hublot-Botschafter und bringt den Balloon Dog ans Handgelenk
Auf den ersten Blick könnte man sagen: Das musste irgendwann passieren. Hublot und Jeff Koons gehören schließlich zu jenen Namen, die in ihren jeweiligen Disziplinen nur selten unbemerkt bleiben. Der Schweizer Uhrenhersteller hat mit Materialexperimenten, ungewöhnlichen Kombinationen und expressiven Designs immer wieder die Konventionen klassischer Uhrmacherei herausgefordert. Koons wiederum macht seit mehr als vier Jahrzehnten aus vermeintlich banalen Alltagsobjekten monumentale Kunst. Nun finden beide offiziell zusammen. Hublot hat den US-amerikanischen Künstler zum neuen Markenbotschafter ernannt.
Von Balloon Dog bis Big Bang
Die Parallelen liegen durchaus auf der Hand. Koons' bekannteste Arbeiten wie Balloon Dog, Rabbit oder Puppy spielen mit vertrauten Formen, ungewöhnlichen Dimensionen und aufwendig bearbeiteten Oberflächen. Hinter der scheinbaren Einfachheit steckt ein erheblicher technischer Aufwand.
Jeff Koons besucht die Hublot-Manufaktur und erhält Einblicke in die Fertigung.
HublotAuch Hublot hat einen großen Teil seiner Markenidentität auf dem Zusammenspiel vermeintlicher Gegensätze aufgebaut. Bereits die erste Hublot von 1980 kombinierte ein Goldgehäuse mit einem Kautschukband – damals eine ungewöhnliche Verbindung für eine Luxusuhr. Interessanter Zufall: Auch Koons begann 1980 mit seiner ersten eigenständigen Werkserie seine Karriere als Künstler. Heute verbindet beide zudem ein ausgeprägtes Interesse an Materialien und deren Verarbeitung.