Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

L'Epée 1839: Eine Tischuhr als Heißluftballon

L'Epée, der Schweizer Spezialist für kunstvolle Tischuhren, stellt mit der Imperial Hot Air Balloon eine einzigartige Tischuhr vor. Sie zeichnet sich neben ihrer Form durch eine atemberaubende Emailarbeit aus.
L'Epée Imperial Hot Air Balloon Tischuhr Einzelstück

L'Epée Imperial Hot Air Balloon Tischuhr Einzelstück

© L'Epée

L'Epée 1839 kennt man als Hersteller von luxuriösen Groß- und Tischuhren. Die Manufaktur aus dem Schweizer Jurastädtchen Delémont kooperiert zudem immer wieder mit Uhrenmarken wie MB&F, Massena LAB oder Fiona Krüger. Vor einigen Monaten hat L'Epée in einer Kooperation mit Louis Vuitton eine Tischuhr in Form eines Heißluftballons vorgestellt. Nun greift L'Epée dieses Thema erneut auf: Die Imperial Hot Air Balloon ist eine 31 cm hohe Tischuhr, die ebenfalls an einen historischen Heißluftballon erinnert.

L'Epée Imperial Hot Air Ballon Gesamtansicht

Tischuhr als Heißluftballon: L'Epée Imperial Hot Air Ballon

© L'Epée

Grand-Feu-Emaille

Die zweite Besonderheit neben der Form liegt in der Ausstattung der Uhr: Die kupferne Ballonhülle ist mit aufwendiger Emailarbeit verziert. Farben, Muster und Motive erinnern an das 18. Jahrhundert, als die Gebrüder Montgolfier in den Gärten von Versailles im Beisein von König Ludwig XVI. und des französischen Hofstaats den ersten Heißluftballon starteten, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch Tiere als Passagiere fungierten. An die Pracht des Hofes und die meisterliche Handwerkskunst der verschiedenen Hoflieferanten lehnen sich Machart und Motivik der Tischuhr an. Zu dieser gehören unter anderem die königliche Lilie sowie die 12 Tierkreiszeichen. Für die Emaillearbeiten konnte L'Epée sich die Dienste des renommierten Emaillestudios David Kakabadze Enamel in Tbilissi/Georgien sichern. Auf den metallischen Grund des Ballons werden mehrere Schichten Glasemaille aufgetragen und anschließend bei Temperaturen von über 800° Celsius gebrannt, um eine glatte und leuchtende Oberfläche zu erzielen.

Albatross: die neueste Co-Creation von LÈpée und MB&F

L'Epée Imperial Hot Air Ballon: Detail mit Tierkreiszeichen

Zwilling, Krebs, Löwe: Die Imperial Hot Air Balloon ist mit den 12 Tierkreiszeichen geschmückt.

© L'Epée

Design und Mechanik aus einem Guss

Die Mechanik der Imperial Hot Air Balloon zieht sich vom Korb bis in den Ballon. Das Zentrum bildet das komplett vergoldete Manufakturkaliber 1855 LR, das von L'Epée entwickelt wurde und auch in der eigenen Manufaktur gefertigt wird. Im "Brenner" zwischen Korb und Ballon erkennt man die Hemmung mit Unruh und Rückerzeiger, die Anzeige der Uhrzeit erfolgt durch einen flammenförmigen Doppelzeiger, der auf die Stundenzahlen auf zwei sich drehenden schwarzen Scheiben verweist – auf unserem Bild ist es also gerade 10.15 Uhr. Um die Uhrzeit einzustellen, dreht man die radförmige Krone; sie ist dort positioniert, wo sich bei einem echten Ballon das Brennerstoßventil befindet. Das Aufziehen wiederum erledigt man von Hand durch einfaches Drehen des Korbs. Etwa sechs Drehungen genügen, um die Uhr voll aufzuziehen, die Gangreserve beträgt acht Tage. Wer die Uhr nicht anheben will, kann sie auch durch Drehen des oberen Rings am Korb aufziehen. L'Epée hat an alles gedacht.

Watch Box: Ein weiteres aktuelles Kunstwerk von L'Epée finden Sie hier.

L'Epée Imperial Hot Air Ballon Zifferblatt

Das Zifferblatt besteht aus zwei sich drehenden Scheiben und einem flammenförmigen Doppelzeiger in einem trapezförmigen Fenster.

© L'Epée

Stehen oder Hängen?

Wie gesagt, ist die Imperial Hot Air Bolloon eine Tischuhr. Man kann sie aber auch an die Decke hängen. Dafür liefert L'Epée ein eigenes Kit inklusive eines dünnen Kabels, das in die Uhr integriert wird. Dann ist der Ballon ganz in seinem Element, der Luft.

L' Epée Imperial Hot Air Ballon Detail Lilien

Eine Bordüre mit königlich-französischen Lilien ziert die oberste Reihe der Ballonhülle.

© L'Epée

Einzelstück

L'Epée hat die Imperial Hot Balloon als Einzelstück konzipiert, das auf Bestellung gefertigt wird, wobei der Käufer oder die Käuferin die Möglichkeit hat, bestimmte Elemente personalisieren zu lassenDer Preis liegt bei 160.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

limitierte Uhren-Editionen L’Epée Tischuhren Uhren über 50.000 Euro Uhr Handaufzug

Neueste Beiträge

Nivada Grenchen Antarctic Erotic 38 mm: "Cooler" Klassiker mit Geheimnis
Mit der Antarctic Erotic 38 mm erweitert Nivada Grenchen seine traditionsreiche Antarctic-Linie um eine ebenso ungewöhnliche wie spielerische Variante. Äußerlich bleibt das Modell der sachlichen Designsprache der 1950er-Jahre treu, doch dahinter verbirgt sich ein Detail, das nur dem Träger vorbehalten bleibt.
3 Minuten
Formex: Neuer Look für die Reef
Mit der Reef 39,5 mm Forged Carbon erweitert Formex seine vielseitige Reef-Taucheruhrenkollektion um eine ästhetisch ansprechende Ausführung mit Karbonzifferblatt und -lünette.
3 Minuten
King Seiko Vanac Automatic Tokyo Nights – die 70s-Ikone jetzt in Titan
Die King Seiko Vanac Tokyo Nights interpretiert den Stil der 1970er neu – mit Titan-Gehäuse, integriertem Band und modernisiertem Automatikwerk mit Sichtboden.
3 Minuten
WatchTime Magazin mit Kaffee

Neue WatchTime-Ausgabe ist da

- Aufbruch, Innovation und globale Uhrenkultur

Das könnte Sie auch interessieren

Baselworld: Die ehemalige Leitmesse der Uhrenindustrie - Historie, Vorgänger, Nachfolger
Rund 100 Jahre lang waren die Baselworld und ihre Vorgängermessen der wichtigste Treffpunkt für die Uhrenindustrie. Wir blicken auf den jährlichen Branchenevent zurück, der als Leitmesse mittlerweile von der Watches and Wonders in Genf abgelöst wurde.
5 Minuten
29. Mär 2024
Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Audemars Piguet mit Farboffensive: Drei neue Varianten für die Royal Oak Offshore Diver
Audemars Piguet erweitert seine Luxus-Taucheruhr Royal Oak Offshore Diver um drei neue Farbvarianten. Die bis 300 m wasserdichten 42-mm-Modelle lassen ihren Höhenring in Pink, Petrol oder Türkis leuchten und sind mit farblich abgestimmten Kautschukbändern ausgestattet.
4 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige