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Lesedauer 3 Min.

Rolex Datejust 2026: Das sind die unterschätzten Neuheiten

Neue römische Ziffern und ein spektakuläres Ombré-Zifferblatt zeigen, wie subtil Rolex die Datejust weiterentwickelt.
Rolex Oyster Perpetual Datejust 41 im Wasser
©  Rolex

Die Neuheiten der Watches and Wonders 2026 haben viele Schlagzeilen produziert – doch ausgerechnet bei der Datejust fanden einige der spannendsten Entwicklungen eher im Hintergrund statt. Tatsächlich zeigt sich hier eine doppelte Weiterentwicklung: eine gestalterische und eine technische, die zusammen die gesamte Wirkung der Uhr verändern.

Zum einen hat Rolex die römischen Ziffern neu interpretiert. Statt klassischer, eher flacher Indizes setzt die Marke nun auf eine segmentierte, applizierte Bauweise. Die einzelnen Elemente einer Ziffer sind sichtbar voneinander getrennt, wodurch ein deutlich plastischerer Eindruck entsteht. Licht bricht sich stärker an den Kanten, die Ziffern wirken präziser, moderner und fast architektonisch.

Drei Varianten der Rolex Oyster Perpetual Datejust mit neuen römischen Ziffern

Drei Varianten der Rolex Oyster Perpetual Datejust mit neuen römischen Ziffern 

©  Rolex

Zum anderen geht Rolex beim Zifferblatt selbst neue Wege – und hebt damit die visuelle Tiefe der Datejust auf ein neues Niveau. Beide Veränderungen greifen ineinander und sorgen dafür, dass die Uhr trotz unveränderter Grundform deutlich anders wirkt.

Das neue grüne Ombré-Zifferblatt der Rolex Oyster Perpetual Datejust 41 

Besonders eindrucksvoll zeigt sich dieser neue Ansatz in der Datejust 41 mit grünem Ombré-Zifferblatt in weißem Rolesor. Dieses Modell steht exemplarisch für die gestalterische Richtung, die Rolex 2026 einschlägt.

Erstmals basiert ein Ombré-Zifferblatt vollständig auf Lacktechnik. Die grüne Farbe wird gleichmäßig aufgetragen, während der charakteristische Verlauf durch konzentrisch applizierten schwarzen Lack entsteht. Dadurch wirkt der Übergang besonders weich und gleichzeitig tief – fast dreidimensional.

Nahaufnahme der grünen Rolex Datejust mit Ombré-Zifferblatt und neuen römischen Ziffern

Datejust in Rolesor mit grünem Ombré-Zifferblatt – der Farbverlauf trifft auf die neue, modernisierte Indexgestaltung

©  Rolex

In Kombination mit den neuen römischen Ziffern entfaltet dieses Zifferblatt eine besondere Wirkung. Die plastischen Indizes heben sich klar vom Hintergrund ab und verstärken die räumliche Tiefe zusätzlich. Während frühere Ombré-Varianten stärker dekorativ wirkten, entsteht hier ein deutlich präziseres, moderneres Gesamtbild.

Technisch bleibt die Datejust auf gewohnt hohem Niveau. Das Kaliber 3235 liefert rund 70 Stunden Gangreserve und kombiniert hohe Energieeffizienz mit Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern und Erschütterungen. Gleichzeitig erfüllt die Uhr die seit 2026 verschärften Kriterien der Superlative-Chronometer-Zertifizierung.

Evolution statt Revolution – aber mit klarer Wirkung

Rolex verändert die Datejust nicht grundlegend – und genau darin liegt die Stärke dieser Neuheiten. Die Kombination aus neuen römischen Ziffern und innovativer Zifferblattgestaltung zeigt, wie gezielte Detailarbeit eine Legende weiterentwickeln kann.

Die neuen Datejust-Modelle, einschließlich der Version mit grünem Ombré-Zifferblatt, sind Teil der regulären Kollektion und weltweit erhältlich. Die Preise variieren je nach Ausführung, Material und Ausstattung – von Edelstahlvarianten bis hin zu Rolesor- und luxuriöseren Konfigurationen.

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