Die Ulysse Nardin Blast Moonstruck zeigt mehr als die Zeit an – sie zeigt den Kosmos
Es gibt Uhren, die nur Zeit anzeigen. Und es gibt Uhren, die erklären können, wie unser Planet, die Sonne und der Mond miteinander interagieren. Mit der neuen Blast Moonstruck knüpft Ulysse Nardin an eine der außergewöhnlichsten Geschichten der modernen Uhrmacherei an – und würdigt zugleich den Mann, der dieses Kapitel überhaupt erst möglich machte: Ludwig Oechslin. Die auf lediglich 20 Exemplare limitierte Neuheit erscheint anlässlich des 180-jährigen Bestehens der Manufaktur und interpretiert ihre astronomische Tradition in einer zeitgemäßen Form.
Astronomie verständlich dargestellt
Die Blast Moonstruck folgt einem Grundprinzip Oechslins: Die Komplexität soll im Uhrwerk liegen – nicht in der Ablesbarkeit. Statt zahlreiche Einzelanzeigen nebeneinander anzuordnen, verbindet sie sämtliche astronomischen Informationen zu einem einzigen, intuitiven System.
Die Ulysse Nardin Blast Moonstruck kombiniert Weltzeit und fünf astronomische Anzeigen in einer dreidimensionalen Darstellung von Erde, Sonne und Mond.
Ulysse NardinIm Zentrum schwebt eine dreidimensionale Darstellung der Nordhalbkugel, die auf die Unterseite eines gewölbten Saphirglas-Boxglases graviert wurde. Darum gruppieren sich fünf miteinander verknüpfte astronomische Anzeigen: Positionen von Sonne und Mond, hochpräzise Mondphase, Anzeige des Mondmonats, Gezeitenkoeffizient und Weltzeit mit Tag-/Nacht-Anzeige.
Besonders bemerkenswert ist die Mondphasenanzeige, die erst nach 40,3 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Anders als bei klassischen Mondphasen dreht sich zudem der beleuchtete Teil des Mondes stets korrekt zur Sonne – genau wie am realen Himmel.
Kaliber UN-106 mit Siliziumtechnologie
Angetrieben wird die Uhr vom automatischen Manufakturkaliber UN-106, das aus 338 Komponenten und 42 Rubinen besteht. Es arbeitet mit einer Frequenz von vier Hertz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) und bietet eine Gangreserve von 50 Stunden.
Durch den Saphirglasboden zeigt sich das automatische Manufakturkaliber UN-106 mit Roségoldrotor und einer Gangreserve von 50 Stunden.
Ulysse NardinZum Einsatz kommen eine Siliziumhemmung und eine Siliziumspirale aus der hauseigenen Fertigung von Sigatec. Darüber hinaus verfügt die Blast Moonstruck über Ulysse Nardins patentierten Weltzeit-Mechanismus: Über seitliche Drücker lässt sich die Lokalzeit stundenweise vor- oder zurückstellen, ohne dass die astronomischen Anzeigen oder Berechnungen beeinflusst werden.
Roségold trifft auf DLC-Titan
Das 45 Millimeter große Gehäuse kombiniert ein Oberteil aus 18-karätigem Roségold mit einem Mittelteil und einer Lünette aus schwarz DLC-beschichtetem Titan. Darunter sorgt ein tiefschwarzes Aventurin-Zifferblatt für den Eindruck eines Sternenhimmels. Ergänzt wird das Design durch einen Ring aus Roségold mit eingravierten Monatstagen sowie ein schwarzes Alligatorlederband mit Faltschließe.
Ein Vermächtnis, das lange vor der Freak begann
Heute wird Ludwig Oechslin vor allem mit der revolutionären Freak in Verbindung gebracht. Tatsächlich begann seine Zusammenarbeit mit Ulysse Nardin jedoch bereits Anfang der 1980er-Jahre. Unternehmer Rolf Schnyder erkannte das Potenzial des Uhrmachers, Mathematikers und Astronomen und stellte ihm eine außergewöhnliche Aufgabe: ein astronomisches Instrument für das Handgelenk zu entwickeln.
Das Ergebnis war das Astrolabium Galileo Galilei, das 1988 als erste astronomische Armbanduhr ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Gemeinsam mit dem Planetarium Copernicus und dem Tellurium Johannes Kepler bildete es später die legendäre Trilogy of Time – drei Uhren, die den Kosmos aus unterschiedlichen Perspektiven erklärten. Mit der ersten Moonstruck von 2009 wurde dieses Konzept weiterentwickelt und schließlich 2022 in die moderne Blast-Kollektion übertragen. Die neue Roségold-Version führt diese Geschichte nun fort.
Die Ulysse Nardin Blast Moonstruck erscheint in einer weltweit auf 20 Exemplare limitierten Auflage. Der Preis beträgt 102.600 Euro. Mit ihr feiert die Manufaktur nicht nur ihr 180-jähriges Bestehen, sondern auch das astronomische Erbe Ludwig Oechslins – eines der bedeutendsten Visionäre der modernen Uhrmacherei.