Vacheron Constantin Overseas 35 mm: Neue High-Jewellery-Versionen
Manche nennen es "iced out", andere "full pavé": Mit der Overseas Self-Winding 35 mm High Jewellery erweitert Vacheron Constantin die Overseas-Kollektion erstmals um zwei komplett mit Diamanten ausgefasste Modelle. Die neuen Varianten kommen in Weißgold und in 5N-Rotgold und werden vom hauseigenen Automatik-Manufakturkaliber 1088/1 angetrieben.
Vacheron Constantin: Overseas 35 mm Self-Winding High Jewellery in Rotgold
Vacheron ConstantinDie Kunst von Uhrmachern und Edelsteinfassern vereint
Das kleinere Overseas-Gehäuse bewahrt sämtliche gestalterischen Merkmale der größeren Modelle, darunter die integrierten Bandanstöße und die von der Malteserkreuz-Form inspirierte Lünette, wirkt jedoch durch seine schlankeren Proportionen zurückhaltender und trägt sich entsprechend komfortabel. Bei den beiden Modellen mit den Referenznummern 4617V/215G-H039 (Weißgold) und 4617V/215R-H040 (Rotgold) gehen traditionelle Uhrmacherei und High-End-Edelsteinkunst eine kongeniale Verbindung ein.
Vacheron Constantin: Die Baguette-Diamanten der Lünette werden "unsichtbar" gefasst.
Vacheron Constantin1.430 Diamanten, 12,58 Karat
Uhren mit Edelsteinbesatz sind nichts Neues für Vacheron Constantin. Die 1755 gegründete Genfer Manufaktur greift auf eine lange Tradition im Edelsteinfassen zurück, die bis ins 19. Jahrhundert reicht. Die neuen Modelle sind mit insgesamt 1.430 Diamanten von rund 12,58 Karat besetzt und kombinieren Brillant- und Baguetteschliff. Besonders eindrucksvoll ist die Lünette: Auf ihr wird das charakteristische Malteserkreuz-Motiv der Overseas-Kollektion, das auch das Logo der Marke bildet, durch 60 unsichtbar gefasste Baguette-Diamanten hervorgehoben. Diese anspruchsvolle Fassart erzeugt den Eindruck einer durchgehenden Edelsteinfläche, bei der die Steine scheinbar ohne sichtbare Halterung über dem Gold zu schweben scheinen. Die technische Umsetzung erfordert höchste Präzision, da jedes Element exakt auf ein verborgenes Trägersystem abgestimmt wird.
Die komplizierteste Uhr der Welt: The Berkley von Vacheron Consantin
Vacheron Constantin: Overseas Self-Winding 35 mm High Jewellery mit Kautschukband
Vacheron ConstantinJe 2 zusätzliche Armbänder zum Wechseln
Einen bewussten Kontrast zur linearen Wirkung der Baguette-Diamanten bilden die Brillanten auf Zifferblatt und Armband, deren facettenreiches Lichtspiel der Uhr zusätzliche Tiefe verleiht. Die Vielseitigkeit des Modells zeigt sich auch in der Bandgestaltung. Neben dem diamantbesetzten Goldarmband werden jeweils zwei zusätzliche Armbänder mitgeliefert: ein Kautschukband in Weiß sowie ein Alligatorlederband – blau bei der Weißgolduhr und fuchsiafarben bei der Roségoldausführung. Alle Varianten lassen sich werkzeuglos wechseln, ebenso wie die mit Diamanten besetzte Dornschließe, die dem Gehäusematerial entspricht. Eine verdeckte Feinverstellung im Armband, Teil des seit 2016 etablierten Easy-Fit-Systems der Overseas-Kollektion, ermöglicht eine präzise Anpassung am Handgelenk.
Vacheron Constantin: Dank des Schnellwechselsystems kann man das Goldband leicht gegen das Alligator- oder Kautschukband austauschen.
Vacheron ConstantinÜber eine Viertelmillion Euro
Im Inneren arbeitet das manufaktureigene Automatikkaliber 1088/1, das die Anzeige von Stunden, Minuten, Sekunden und Datum ermöglicht. Mit einer Frequenz von 4 Hertz (28.800 A/h) und einer Gangreserve von 40 Stunden entspricht das Werk den technischen Standards der Manufaktur. Durch den Saphirglasboden sind die feinen Finissierungen sichtbar, darunter Genfer Streifen, anglierte Brücken und der aus 22-karätigem Gold gefertigte Rotor mit Windrosenmotiv. Mit einer Gesamthöhe von 8,43 mm sind die Uhren sehr flach und so zurückhaltend, wie es für eine Full-Pavé-Uhr möglich ist. Den Preis verrät Vacheron Constantin nur auf Anfrage; er dürfte aber jenseits der 250.000 Euro liegen.
Vacheron Constantin: Overseas 35 mm Self-Winding High Jewellery in Rotgold mit Fuchsia-Alligatorband
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