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Lesedauer 4 Min.

Vacheron Constantin: Overseas Grand Complication Openface

Minutenrepetition, ewiger Kalender und Tourbillon: die Overseas Grand Complication Openface trägt ihren Namen zurecht. Zusätzlich zur mechanischen Komplexität wartet auch das Gehäuse mit einer Besonderheit auf – es ist bis 3 Bar druckgeprüft, eine Seltenheit für eine Armbanduhr mit Minutenrepetition.
Vacheron Constantin Overseas Grand Complication

Overseas Grand Complication Openface

© Vacheron Constantin

Kurz nach der Vorstellung der Les Cabinotiers Solaria Ultra Grand Complication La Première auf der Watches and Wonders 2025 mit 41 Komplikation setzt Vacheron Constantin mit der Overseas Grand Complication Openface erneut ein eindrucksvolles Statement.

Drei anspruchsvolle Komplikationen und eine nützliche Zusatzfunktion

Zum ersten Mal integriert die traditionsreiche Genfer Manufaktur eine Minutenrepetition in ihre seit 2016 neu interpretierte Luxus-Sportuhrenkollektion – und beweist damit, dass sich hohe Uhrmacherkunst und Alltagstauglichkeit vereinen lassen. In einem leichten Titan-Gehäuse, das bis zu 3 bar druckgeprüft ist, vereint die Uhr gleich drei der prestigeträchtigsten Komplikationen: Minutenrepetition, ewiger Kalender und Tourbillon. Eine Gangreserveanzeige auf der Rückseite rundet das technische Meisterwerk ab. Wie der Zusatz "Openface" verrät, gibt das Zifferblatt aus Saphirglas den Blick frei auf Teile der faszinierenden Mechanik im Inneren, die aus nicht weniger als 602 Einzelteilen besteht.

Uhrwerk Kaliber 2755 QP der Vacheron Constantin Overseas Grand Complication

Kaliber 2755 QP

© Vacheron Constantin

Das Herzstück der Overseas Grand Complication Openface

Das Kaliber 2755 QP, das auf dem der 2005 vorgestellten Tour de l'Île basiert, ist ein Meisterwerk der Uhrmacherkunst: ein Handaufzugswerk mit einer Höhe von lediglich 7,9 Millimetern, das durch seine technische Raffinesse und ästhetische Qualität beeindruckt. Mit einer Frequenz von 2,5 Hz (18.000 Halbschwingungen pro Stunde) bietet es trotz seiner hochkomplexen Komplikationen eine bemerkenswerte Gangreserve von 58 Stunden.

Während die Stärke des ewigen Kalenders, der erst im Jahr 2100 korrigiert werden, muss, weit in die Zukunft reicht, macht die Minutenrepetition die Zeit auf Wunsch im Hier und Jetzt über die Betätigung des seitlichen Drückers akustisch erlebbar. Die harmonischen Klänge geben die Stunden, Viertelstunden und Minuten präzise wieder. Zwei kleine Hämmer schlagen dabei auf zwei unterschiedlich gestimmte Tonfedern und erzeugen eine Klangqualität, die ihresgleichen sucht.

Für die präzise Schlagabfolge entwickelte Vacheron Constantin einen Fliehkraftregulator (Centrifugal Governor). Er sorgt für einen gleichmäßigen Rhythmus der Schläge und verhindert, dass sie zu schnell oder ungleichmäßig erfolgen. Durch den Saphirglasboden sichtbar, wird dieser von einer goldenen, bogenförmigen Brücke gehalten. Ihre kunstvoll abgerundete Anglierung erfordert einen ganzen Tag sorgfältiger Handpolitur – ein Sinnbild für die Hingabe der Manufaktur an vollendete Handwerkskunst. Die darunterliegenden Trägheitsgewichte tragen stolz die Initialen von Jean-Marc Vacheron, der die Maison vor 270 Jahren gründete.

Uhrwerk Kaliber 2755 QP der Vacheron Constantin Overseas Grand Complication

Kaliber 2755 QP

© Vacheron Constantin

Veredelung auf höchstem Niveau

Selbstverständlich erfüllt das gesamte Uhrwerk die strengen Kriterien des Genfer Siegels, das seit 1886 garantiert, dass das Uhrwerk in Genf hergestellt wurde und höchsten handwerklichen Standards entspricht. Besonders eindrucksvoll präsentieren sich die von Hand spiegelpolierten Hämmer, die kunstvoll anglierte Tourbillonbrücke sowie die anthrazitfarbene Platine, die mit klassischen Genfer Streifen verziert ist. Rhodinierte Zahnräder und eine moderne NAC-Beschichtung verleihen dem Kaliber einen zeitgemäßen, technisch anspruchsvollen Charakter.

Tourbillon im Uhrwerk Kaliber 2755 QP der Vacheron Constantin Overseas Grand Complication

Kaliber 2755 QP

© Vacheron Constantin

Titan trifft Technik

Neben der hohen Komplexität beeindruckt die Overseas Grand Complication Openface auch mit ihrem Gehäuse aus Titan Grad 5. Dieses ist bis 3 bar druckgeprüft – eine Seltenheit bei Uhren mit Schlagwerk. Insbesondere der Gehäuseboden wurde vollständig neu konzipiert, um dem komplexen Schlagwerk Raum zu geben – ohne Kompromisse bei Design oder Funktionalität einzugehen. Trotz der technischen Neuerungen bleibt die Uhr ihrer markanten Overseas-Silhouette treu. Mit einem Durchmesser von 44,5 mm und einer Höhe von nur 13,1 mm vereint sie Eleganz und Innovation mit Alltagstauglichkeit.

Vacheron_Constantin_Overseas_Grand_Complication_Openface_Back

Overseas Grand Complication Openface

© Vacheron Constantin 

Offene Schönheit

Das offen gearbeitete Zifferblatt aus Saphirglas gewährt einen faszinierenden Blick auf die obere Seite des Kalibers. Die Stundenindexe aus 18-karätigem Weißgold scheinen schwerelos über dem transparenten Zifferblatt zu schweben, während metallisierte blaue Hilfszifferblätter die Wochentage, Monate und das Datum anzeigen. Eine separate Anzeige bei 1 Uhr informiert über das aktuelle Schaltjahr. Bei 6 Uhr zieht das Tourbillon mit seinem markanten Malteserkreuz-Käfig die Blicke auf sich.

Vacheron Constantin Overseas Grand Complication im Profil

Overseas Grand Complication Openface

© Vacheron Constantin

Tragekomfort trifft Vielseitigkeit

Wie alle Zeitmesser der Overseas-Kollektion überzeugt auch die Overseas Grand Complication Openface mit einem innovativen Armbandwechselsystem, das einen unkomplizierten Bandtausch ganz ohne Werkzeug erlaubt. Die limitierte Edition wird mit drei hochwertigen Armbandoptionen geliefert: einem aus Titan sowie je einem aus blauem Alligatorleder und aus blauem Kautschuk – perfekt abgestimmt auf den sportlich-eleganten Charakter der Overseas Grand Complication Openface.

Den Preis verrät Vacheron Constantin auf Anfrage.

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