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Lesedauer 4 Min.

Omega: Speedmaster Pilot

Omega fügt der reichen Geschichte seiner Speedmaster-Modelle ein neues Highlight hinzu: die Speedmaster Pilot.
Omega Speedmaster Pilot Zifferblattdetail
© Omega

(Nicht die erste) Speedmaster für Piloten

Omega brachte seine Speedmaster einst für Rennfahrer auf den Markt. Später wurde sie als erste Uhr auf dem Mond berühmt. Aber immer war sie auch ein von Piloten bevorzugtes Modell. Jetzt bringt die Kultmarke eine neue Speedmaster, die genau das auch in ihrem Namen festhält: die Speedmaster Pilot.

Farbenfrohes Zifferblatt mit zwei Zählern

Was als erstes ins Auge sticht, ist das Zifferblatt. Mit Elementen in Schwarz, Silber, Orange, Blau, Gelb und (im Dunkeln) grün leuchtender Superluminova auf Stundenindexen, Stunden- und Minutenzeiger ist es überraschend bunt. Zugleich zeigt das Uhrengesicht nur zwei Zähler und steht damit in der Tradition der Speedmaster '57. Wie bei allen Speedys mit zwei Hilfszifferblättern ist dasjenige bei 3 Uhr den gestoppten Stunden und Minuten gewidmet. So kann man die Stoppzeit wie eine Uhrzeit ablesen, auf unserem Bild "Fünf vor halb Drei" oder 2.25 Uhr, das heißt, der Stoppvorgang begann vor 2 Stunden und 25 Minuten. Dank dieser Darstellungsart lässt sich der Chronograph auch für eine zweite Zeitzone verwenden – nämlich dann, wenn man ihn exakt dann startet, wenn es in der betreffenden Zeitzone null Uhr ist. Auffällig sind die orangefarbenen Markierungen für 3, 6 und 9 Minuten und die Dreiecksform der Zähler. Sie lässt den übergroßen Minutenzähler besonders wuchtig erscheinen. Der Größenunterschied zum grauen Stundenzähler ergibt sich aus der jeweiligen Skala, auf die die beiden deuten.

Omega Speedmaster Pilot

Omega Speedmaster Pilot

© Omega

Sekundenzähler mit Flugzeugsymbol

Der Sekundenzähler ist mit einem – gleichfalls orangen – Flugzeugsymbol verziert. Das verwirrt möglicherweise Menschen, die einen Chronographen mit zentralem Minutenzähler besitzen, denn die sind in der Regel, zum Beispiel bei Tutima oder Sinn, gleichfalls mit einem solchen Symbol versehen. Orangefarbene Elemente finden sich des weiteren am Ende der Stundenmarker und bei der Beschriftung der Tachymeterskala auf der Lünetteneinlage, die aus Aluminium gefertigt ist. Richtig bunt wird die Uhr aber erst durch die Verwendung von Gelb und Blau bei der kleinen Sekunde. Vorbild war das Design einer Ziel-Sicht-Anzeige in einem Cockpit, wobei das Blau für den Himmel, das Schwarz für die Landebahn steht und das Gelb sich maximal von beidem abhebt.

Gute Ablesbarkeit ist neben der Präzision die wichtigste Eigenschaft einer Fliegeruhr, und was das angeht, ist die Speedmaster Pilot spitze: eine klare Strukturierung, deutliche Kontraste und ein helles Leuchten in der Nacht sind die Tugenden der Uhr. Übrigens: Die vor einigen Wochen auf verschiedenen Social-Media-Kanälen geleakte (erste) Speedmaster Pilot für Piloten der U.S. Air Force besitzt statt des blauen einen grauen Himmel. Beide Hilfszifferblätter sind von gebürsteten Rändern umgeben, die dem ganzen Ensemble einen besonders hochwertigen Touch verleihen. Zwei aus der Speedmaster-Historie stammende Details, die vielen Fans Freude machen, hat Omega ebenfalls wieder in die Bechriftung der Tachymeterskala integriert: den "Dot over 90" und den Punkt diagonal gegenüber der 70. Auf all die genannten Features blickt man durch ein beidseitig entspiegeltes Saphir-Boxglas.

Den geschlossenen Boden der Omega Speedmaster Pilot ziert eine Plakette mit dem Seepferdchen

Den geschlossenen Boden der Omega Speedmaster Pilot ziert eine Plakette mit dem Seepferdchen

© Omega

Gehäuse und Bänder

In der Geschichte der Speedmasters gibt es symmetrische und asymmetrische Gehäuse, hier hat sich Omega für ersteres entschieden. Die Marke gibt den Durchmesser des Edelstahlgehäuses mit 40,85 mm an, die Länge von Horn zu Horn liegt bei 49,6 mm, die Bauhöhe beträgt 14,7 mm. Da unerwünschte Lichtreflexe für Piloten störend sind, ist das Gehäuse komplett gebürstet. Aus dem gleichen Grund präsentiert sich das mattschwarze Zifferblatt mit einer gekörnten Oberfläche, die umgebende rhodiumfarbene Minuterie ist ebenfalls gebürstet, und die Zeiger sind mattschwarz PVD-beschichtet. Auch die Glieder des dreireihigen Stahlbands sind durchgehend gebürstet, passend zum Finish des Gehäuses. Die Faltschließe ist mit einer Tauchverlängerung versehen, die das Band um maximal 2,3 mm verlängern kann. Ausgeliefert wird die Uhr mit einem Reisebeutel, in dem ein zusätzliches aus Kevlar-Fäden gewebtes NATO-Band sowie ein Werkzeug für den Bandwechsel enthalten sind.

Kaliber 9900

Im Innern arbeitet das Omega-eigene, automatisch aufziehende Chronographenkaliber 9900 mit Schaltrad, Co-Axial-Hemmung und 60 Stunden Gangreserve. Es verfügt unter anderem über zwei Federhäuser, eine Siliziumspiralfeder und das Zertifikat der Schweizer Prüfstelle METAS, das die Uhr als Master Chronometer auszeichnet. Sie widersteht störenden Magnetfeldern bis 15.000 Gauss. Sehen kann man das Werk von außen nicht; das bis 100 Meter wasserdichte Gehäuse wird von unten durch einen Massivschraubboden mit dem bekannten Seepferdchen-Medaillon verschlossen. Der Preis der Speedmaster Pilot ist der gleiche wie bei der im Frühjahr vorgestellten Speedmaster Chronoscope: Er liegt bei 10.300 Euro.

Omega Fliegeruhren Edelstahl Uhren Automatik Chronograph Chronograph Chronometer

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