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Lesedauer 3 Min.

Cartier Prize for Watchmaking Talents of Tomorrow 2024 – die nächste Generation Uhrmacherkunst

Die 27. Ausgabe des Cartier-Preises für die Uhrmachertalente von morgen, die am 14. Januar 2025 in der Schweiz stattgefunden hat, stand im Zeichen der kreativen Innovation und technischen Exzellenz der Nachwuchs-Uhrmacher.
Gewinner des Cartier Prize for Watchmaking 2024
© Jean Picon © Cartier

Um an der Ausschreibung für den Cartier Prize for Watchmaking Talents of Tomorrow 2024 teilzunehmen, mussten die jungen Uhrmacher Interpretationen eines Pendulenbewegungsdesigns unter dem Thema „Magie der Sinne“ präsentieren. Die Herausforderung bestand darin, das traditionelle Pendulenwerk zu verwandeln und ein sensorisches Element einzuführen. Letztendlich erhielten sieben junge Menschen aus Belgien, Frankreich und der Schweiz eine Auszeichnung.

Preisträger in der Kategorie „Apprentices“ (Auszubildende)

Die höchste Auszeichnung in der Sparte „Apprentices“ ging an Marta Maziers aus dem IATA in Namur, Belgien. Mit ihrem Projekt „La Reine du Temps“ (deutsch: Die Königin der Zeit) widmet sie sich dem Universum von Bienen. Ihre Arbeit fängt die filigrane Welt der Bienen ein und weckt alle Sinne durch eine gelungene Kombination aus Technik und Natur.

„La Reine du Temps“

Mit kreativer Sensibilität wird hier Natur und Uhrmacherei verbunden, indem Uhrmacher-Lehrling Marta Maziers eine sensorische Erfahrung schuf, die alle Sinne anspricht.

© Jean Picon © Cartier

Platz zwei sicherte sich Yann Mayer vom Hublot Training Centre mit seinem Projekt „Inverso“, das die konzeptionelle Umkehrung des Pendulenmechanismus thematisiert und ein Design zeigt, das von Gegensätzen lebt. Auf dem dritten Platz landete Coline Riondet vom Lycée Edgar Faure in Morteau mit „Présentoir à Parfum“, einer Kreation, die eine subtile Verbindung zwischen Parfum und Uhrmacherkunst herstellt.

Preisträger in der Kategorie „Technicians“ (Techniker)

In der Kategorie „Technicians“ errang Hugo Mandrillon vom Lycée Edgar Faure in Morteau den ersten Preis für sein Projekt „Œil du Temps“. Diese Uhr zeigt sich vom „sechsten Sinn“ inspiriert und nutzt optische Effekte, um das Sehen und Wahrnehmen neu zu definieren. Durch die Verwendung von ausgeklügelter Technik und einer visuell beeindruckenden Darstellung setzt Mandrillon neue Maßstäbe für die kreative Nutzung von Uhrenmechanismen.

„Technicians“

Die Uhr von Hugo Mandrillon erinnert an ein altes Fernrohr. 

© Jean Picon © Cartier

Der zweite Platz ging an Samuel Pauly vom Lycée Jean Jaurès de Rennes, der mit „Nefertum“ eine Uhr präsentiert, die sich von der ägyptischen Mythologie inspirieren ließ. Auf dem dritten Platz folgte Simon Girard, ebenfalls vom Lycée Jean Jaurès de Rennes, mit seinem Projekt „Ballet Floral“, das eine mechanische Tanzaufführung von Blumen in einer Uhr darstellt.

Sonderpreis der Jury für Kreativität

Der Sonderpreis der Jury für Kreativität, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, ging an Valentine Gredzynski vom Lycée Edgar Faure in Morteau . Mit „Tree“ setzt sie ein starkes Zeichen für natürliche Schönheit und mechanische Perfektion. Ihre Kreation erweckt den Eindruck eines realen Baumes und verbindet geschickt Technik mit organischer Ästhetik.

„Tree“

Die Konstruktion erweckt den Eindruck, als handele es sich um einen echten Bonsai-Baum.

© Jean Picon © Cartier

Jeder Gewinner erhielt eine Cartier-Uhr und wird eingeladen, das Universum der Maison zu erkunden. Den beiden ersten Preisträgern wurde außerdem ein Praktikum in dem Unternehmen angeboten. Die Bewerbungen für die 28. Ausgabe des Wettbewerbs werden im Herbst 2025 angenommen.

Cartier

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