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Lesedauer 5 Min.

Die 5 besten Titanuhren 2025

Von der berühmten Uhrenikone über den Tieftaucher bis zur hochtechnischen Innovation: Wir zeigen die fünf Titan-Highlights des Uhrenjahres 2025.
MB&F: HM11 Art Deco in Grün

MB&F: HM11 Art Deco in Grün

© MB&F

Hublot: Big Bang Unico Winter Titanium Ceramic

Bei der auf 200 Stück limitierten Big Bang Unico Winter Titanium Ceramic kombiniert Hublot ein Gehäuse aus glasperlgestrahltem Titan mit einer Lünette aus weißer Hightech-Keramik und evoziert so eine winterliche Stimmung. Verstärkt wird diese durch die eisblaue Platine des hauseigenen Chronographenkalibers HUB1280, das über 72 Stunden Gangreserve verfügt. Die Winter-Anmutung verstärkt der Rotor aus dem Schwermetall Wolframkarbid, gestaltet in Form einer Schneeflocke, der sich hinter dem Saphirglasboden zeigt. Mehr vom Werk sieht man von vorn beim Blick durch das skelettierte Zifferblatt: Es erlaubt tiefe Einblicke in die Funktionsweise des Chronographen. Beim Betätigen der Drücker für Starten, Stoppen und Nullstellen sieht man, wie sich die jeweiligen Hebel und Räder in Bewegung setzen. Die 42 mm große Titanuhr mit einer Höhe von 14,5 mm ist bis 100 Meter wasserdicht und kostet 26.200 Euro.

 

Hublot: Big Bang Unico Winter Titanium Ceramic

Hublot: Big Bang Unico Winter Titanium Ceramic

© Hublot

Cartier: Santos de Cartier in Titan

Die 1904 von Louis Cartier für den Luftfahrt-Pionier Albert Santos-Dumont kreierte Santos hat im Laufe der Jahrzehnte nichts von ihrer Faszination eingebüßt und sich dabei immer wieder neu erfunden. Die abgerundete Quadratform, die römischen Ziffern mit dem versteckten "Cartier"-Schriftzug in der VII, die gebläuten Zeiger vor der quadratischen Eisenbahnminuterie bilden die unverzichtbaren Ingredienzien der Uhrenikone. Wir kennen sie als Gold- und Edelstahluhr, aber das matte, mikrogestrahlte Finish der Santos de Cartier in Titan hat seinen ganz besonderen Reiz. Cartier kombiniert es mit einem silbernen Opalzifferblatt und einem synthetischen schwarzen Spinell auf der siebenkantigen Krone. Anders als bei den im Sommer 2025 vorgestellten kleinen Modellen handelt es sich hier um die Version in den Abmessungen 47.5 mm x 39.8 mm. Im Innern arbeitet das hauseigene Automatikkaliber 1847 MC mit 40 Stunden Gangresreve. Cartier liefert die Uhr mit zwei Armbändern in Titan und Nubukleder, die man dank des QuickSwitch-Systems leicht und werkzeugfrei auswechseln kann. Den Preis hat Cartier auf 11.200 Euro festgelegt.

Cartier: Santos de Cartier aus Titan

Cartier: Santos de Cartier aus Titan

© Cartier

Oris: AquisPro 1000M

Das dunkelgrau PVD-beschichtete Titangehäuse der AquisPro 1000M ist für Tauchgänge in extremer Tiefe geeignet. Oris hat die Profitaucheruhr als besser tragbare Variante zur bis 4000 Meter wasserdichten AquisPro 4000M konzipiert, denn mit einer Gesamthöhe von 16,6 mm statt 23,4 mm hat sie deutlich zivilere Maße. Der enorme Durchmesser von 49,5 mm (Horn zu Horn 55 mm) ist allerdings erhalten geblieben.  Maximale Sicherheit bietet das Oris Rotation Safety System (RSS): Die einseitig drehbare Lünette ist mit einem zusätzlichen Verstellschutz ausgestattet, denn sie lässt sich nur bewegen, indem man ihren äußeren Ring abhebt. Um dem Taucher die Ablesbarkeit unter Wasser zu erleichtern, nutzt Oris zwei Leuchtfarben: Hellblau für den Minutenzeiger sowie die erste Viertelstunde auf der Lünettenskala, Grün für alle anderen Anzeigen. Für die präzise Zeitanzeige sorgt das Oris-Kaliber 733, das auf dem Sellita-Automatikkaliber SW200-1 basiert. Die Uhr kommt mit zwei Kautschukbändern in Blau bzw. Schwarz samt Werkzeug zum Wechseln, als Preis ruft Oris 3.400 Euro auf.

Oris: AquisPro 1000M

Oris: AquisPro 1000M

© Oris

MB&F: Horological Machine No. 11 Art Deco

Hinter der futuristischen Form des Gehäuses der HM11 Art Deco aus Grade-5-Titan liegt die Idee eines Hauses mit vier "Zimmern". Von denen dient eines als Krone zum Einstellen der Uhrzeit, die drei anderen der Anzeige von Uhrzeit, Gangreserveanzeige und Temperatur. Die mit einem fliegenden Tourbillon ausgestattet Uhr hat MB&F vom Berliner Designer Maximilian Maertens im Sinne des Art déco neu interpretieren lassen. Das gesamte Gehäuse lässt sich drehen, und zwar in 8 Positionen. So kann man jedes Zimmer zu sich drehen – oder zwei Zimmer gleichzeitig. Zusätzlich dient das Bewegen im Uhrzeigersinn dazu, das Handaufzugswerk aufzuziehen. Das aufwendig finissierte Handaufzugskaliber bietet vier Tage Gangreserve. Die HM11 Art Deco gibt es in zwei Farbvarianten – Grün (Bild ganz oben) und Blau –, die beide auf 10 Exemplare limitiert sind. Der Preis liegt bei 215.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

MB&F: HM11 Art Deco

MB&F: HM11 Art Deco

© MB&F

Audemars Piguet: Royal Oak RD#5

Im Jahr seines 150-jährigen Bestehens richtete Audemars Piguet den Blick mit der Royal Oak RD#5 einmal mehr nach vorn: Die auf 150 Exemplare limitierte Titanuhr bleibt dem ikonischen „Jumbo“-Format von 39 Millimetern treu, integriert aber erstmals einen Flyback-Chronographen und ein fliegendes Tourbillon – ultraflach und ohne Einbußen bei Proportion oder Tragegefühl. Herzstück ist das neue Automatik-Kaliber 8100, das klassische Chronographenmechanik neu denkt: Ein patentiertes Zahnsegment-System ersetzt Hammer und Herzstück, speichert Energie effizienter und lässt den Chronographenzeiger nahezu verzögerungsfrei auf null zurückspringen. Titanbauteile im Werk reduzieren Masse und Energiebedarf, ergänzt durch vertikale Kupplung, springenden Minutenzähler und eine periphere Platinschwungmasse. Ebenso innovativ ist die Haptik: extrem kurze Drückerwege und geringer Kraftaufwand sorgen für ein präzises, fast digitales Feedback. Das Gehäuse kombiniert Titan mit Bulk Metallic Glass (BMG) für besondere Widerstandsfähigkeit und Glanz. Die RD#5 ist damit weniger Jubiläumsstück als technisches Manifest – und eine der spannendsten Titanuhren des Jahres 2025. Der Preis ist ebenfalls gigantisch: Er liegt bei 332.000 Euro.

Audemars Piguet: Royal Oak RD#5

Audemars Piguet: Royal Oak RD#5

© Audemars Piguet
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