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Lesedauer 4 Min.

Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time: Die Poesie der Präzision

Mit dem limitierten Meisterwerk präsentiert Vacheron Constantin eine außergewöhnliche Komplikation, die technische Raffinesse, künstlerische Virtuosität und symbolische Tiefe miteinander vereint. Dahinter stecken drei Jahre Entwicklungszeit und vier Patentanmeldungen.
Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time, Uhr Vorder und Rückseite
© Vacheron Constantin

Seit der Gründung im Jahr 1755 gilt Vacheron Constantin als Pionier der Genfer Feinuhrmacherei. Mit der neuen Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time führt der Schweizer Uhrenhersteller diese Tradition eindrucksvoll fort. Das auf nur 20 Exemplare limitierte Meisterwerk, das die Maison zum 270-jährigen Jubiläum lanciert, zeugt vom Streben nach technischer und kunsthandwerklicher Perfektion und verleiht der Zeitanzeige eine bezaubernd poetische Anmutung.

Hier erfahren Sie mehr über die drei wichtigsten Kollektionen von Vacheron Constantin.

Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time, Zifferblatt Vorderseite

Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time

© Vacheron Constantin 

Ein Meisterwerk der Miniaturisierung

Inspiriert von der historischen Taschenuhr Bras en l'air, verwandelt die Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time das Ablesen der Zeit in ein faszinierendes Schauspiel. Auf Wunsch hebt eine fein modellierte menschliche Figur ihre Arme, um Stunden und Minuten auf zwei Sektoranzeigen auszuweisen. Beide sind retrograd ausgeführt – die Zeiger springen nach Erreichen des Endpunkts augenblicklich in ihre Ausgangsposition zurück. Hinter der kunstvoll inszenierten Szenerie steht eine Fülle technischer Neuerungen, die durch Patentanmeldungen dokumentiert sind. Ein speziell entwickelter Regler für die retrograden Zeitanzeigen sorgt dafür, dass Stunden- und Minutenzeiger – trotz unterschiedlicher Geschwindigkeit – perfekt synchron umspringen. So wechselt die Anzeige etwa um 11:59 präzise und gleichzeitig auf 00:00 bzw. 12:00. Die Zeitanzeige selbst lässt sich auf zwei Arten ablesen: kontinuierlich oder auf Abruf – eine Premiere in dieser Form. Ergänzt wird sie durch eine doppelte retrograde Gangreserveanzeige, die die sechstägige Gangautonomie über zwei sektorförmige Abschnitte darstellt: von 6 bis 3 und von 3 bis 0.

 

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time, dreidimensionale Mondphase

Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time


© Vacheron Constantin 

Himmlische Ästhetik

Eine weitere technische Raffinesse ist die aus Titan gefertigte und von Hand gravierte 3D-Mondphase, die sich über der menschlichen Figur erhebt. Sie zeichnet sich auf der hellen Seite durch eine goldene PVD-Beschichtung und auf der dunklen Seite durch eine dunkelblaue aus, die das genaue Mondalter in Relation zu seiner Phase angibt. Umgeben von einem Ring, der die Mondtage zeigt, arbeitet sie mit einer astronomischen Präzision und muss erst nach 122 Jahren korrigiert werden. Beide Elemente rotieren gemeinsam in einem Zyklus von 29,5 Tagen. 

Als Bühne dient ein Zifferblatt, das aus zwei Schichten Saphirglas besteht. Auf der Unterseite wird durch Metallisierung das Sternbild über Genf vom 17. September 1755, dem Gründungstag von Vacheron Constantin, dargestellt. Um die Genauigkeit zu gewährleisten, arbeitete die Marke mit Astronomen des Genfer Observatoriums zusammen, die die präzise Position der Sterne für jenes Datum ermittelten. Das Vacheron-Constantin-Logo ist in Goldpulver gestempelt. Durch dieses kunstvolle Oeuvre kommen einige Teile des dahinter liegenden, feinmechanischen Mikrokosmos zum Vorschein. Er besteht aus insgesamt 512, von Meisterhänden finissierten Komponenten. 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time, Kaliber 3670

Kaliber 3670

© Vacheron Constantin

Auf der Rückseite zeigt ein weiteres Zifferblatt die Sternzeit und die Bewegung der Sternbilder in Echtzeit. Das Himmelsgewölbe wurde dafür in das Saphirglas des Gehäusebodens lasergraviert. Die blauen Anzeigen entstehen durch Metallisierung, die gelben durch Stempeltechnik, während die Monatsnamen in Goldpulvertransfer aufgebracht sind. Dahinter schlägt das maßgeschneiderte Handaufzugskaliber 3670 mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde und sechs Tagen Gangautonomie. Dieses Meisterwerk der Miniaturisierung misst lediglich 34 mm x 7,8 mm. Damit ist es kompakt genug, um in ein Weißgoldgehäuse mit 43 mm Durchmesser und 13,58 mm Höhe integriert zu werden. Die Zertifizierung mit der Genfer Punze bescheinigt sowohl die technische Qualität als auch die ästhetische Vollendung und die akribische Endbearbeitung.

Vacheron Constantin Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time, Uhr von der Vorderseite

Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time


© Vacheron Constantin

Die Métiers d’Art Tribute to the Quest of Time sitzt an einem dunkelblauen Alligatorlederband mit Faltschließe aus 18-karätigem Weißgold. Den Preis der Boutique-exklusiven Uhr verrät Vacheron Constantin auf Anfrage.

Vacheron Constantin Retrograde Anzeige Mondphasenuhr Manufakturkaliber limitierte Uhren-Editionen Uhren über 50.000 Euro Schweizer Uhren Richemont

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