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Lesedauer 2 Min.

Vacheron Constantin: Internationales Handwerk

Métiers d'Art – La symbolique des laques
Pflaumenbaum und Nachtigall, Kranich und Kiefer beziehungsweise Bambus und Sperling zieren die Zifferblätter der aktuellen Kollektion Métiers d'Art
© PR
In seiner 2004 eingeführten Kollektion Métiers d'Art verbindet die Uhren-Manufaktur Vacheron Constantin traditionsgemäß die Uhrmacherei mit einem bestimmten Kunsthandwerk. In diesem und den nächsten beiden Jahren steht die japanische Lacktechnik Maki-e im Fokus: Unter dem Namen Métiers d'Art - La symbolique des laques wird jährlich eine Serie mit drei Uhren entstehen, deren Lackmalereien von einem japanischen Traditionsunternehmen ausgeführt werden. Den Anfang machen „die drei Freunde des Winters", die ursprünglich der chinesischen Mythologie entstammen und heute ebenso in Japan verbreitet sind. Auf den Zifferblattringen der drei Golduhren sind Pflaumenbaum und Nachtigall, Kranich und Kiefer beziehungsweise Bambus und Sperling zu sehen. Dafür werden die Goldzifferblätter mit mehreren, immer dünner werdenden Lackschichten grundiert, und anschließend die Motive mit Gold- beziehungsweise Silberstaub auf die noch feuchte oberste Schicht aufgestäubt. Und weil in der japanischen Tradition verborgene Oberflächen ebenso kunstvoll verziert werden, besitzt jede Uhr auf der Rückseite einen zweiten, abgewandelten Zifferblattring. Uhrenfront und -rückseite geben Einblick in das momentan flachste Handaufzugswerk der Welt. Das Manufakturkaliber 1003 mit Genfer Punze, das für die neue Uhrenserie skelettiert wurde, ist lediglich 1,64 Millimeter dick. Um die Lackmalereien nicht zu überstrahlen, wurden die fast durchweg aus Gold gefertigten Werkteile mit einer Rutheniumbeschichtung abgedunkelt. Wer sich für die internationalen Kunstobjekte interessiert, muss schnell zugreifen: Nur 20 Sets zu je 190.000 Euro werden hergestellt. ak
Handwerk
Mit viel Geduld werden die Zifferblätter bearbeitet © PR
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