Nomos Club Sport Neomatik Weltzeit Dark: Die Welt leuchtet
Die Weltzeituhr im Dark Mode
Mit der im Frühjahr 2025 vorgestellten Club Sport Neomatik Weltzeit erzielte Nomos Glashütte einen überraschend großen Erfolg. Kein Wunder, dass es bald Nachfolgemodelle gab: Im Herbst 2025 kam die limitierte Sonderserie Club Sport Neomatik Weltzeit Night Navigation. Und jetzt hat Nomos das neueste Modell präsentiert: die Club Sport Neomatik Weltzeit Dark. Ihr Zifferblatt ist tiefschwarz, der entscheidende Unterschied zu den bisherigen Varianten liegt aber im Umgang mit der Leuchtmasse. Machte das Superluminova bislang nur Stunden- und Minutenzeiger sowie Stundenziffern und -Indexe im Dunkeln sichtbar, so erstrahlen bei der Dark auch der Städtering und die Heimatzeitanzeige bei 3 Uhr. Damit kann man alle wichtigen Funktionen der Uhr unter allen Lichtbedingungen gut ablesen. Somit gibt es jetzt vier reguläre Varianten der Weltzeituhr: Die bekannten Varianten mit blauem, silbernem und weiß versilbertem Zifferblatt sowie die neue Version im Dark Mode mit schwarzem Blatt und, wie beschrieben, mehr Leuchtmasse. Bei Tageslicht erscheinen sämtliche Leuchtflächen in einem warmen Offwhite. Im Dunkeln strahlen sie blau. Dafür verwendet Nomos besonders hochkonzentrierte Superluminova-Pigmente.
Nomos Glashütte: Club Sport Neomatik Weltzeit Dark
Nomos Glashütte24 Zeitzonen auf Knopfdruck
An der Funktionsweise der Weltzeitanzeige hat Nomos nichts verändert. Die Uhr kombiniert eine zentrale Anzeige der aktuellen Ortszeit mit einem 24-Stunden-Hilfszifferblatt bei drei Uhr, auf dem sich eine zweite Zeitzone ablesen lässt. Auf Reisen nutzt man diese Anzeige für die Darstellung der Heimatzeit. Eine farbliche Unterscheidung in Blau und Rot kennzeichnet dort die Tag- und Nachtstunden. Der Städtering am äußeren Rand des Zifferblatts trägt die Kürzel von 24 Orten beziehungsweise Zeitzonen. Ein roter Strich bei zwölf Uhr markiert die aktuell ausgewählte Zeitzone.
Besonders praktisch ist die Bedienung: Über den Drücker bei zwei Uhr lassen sich der zentrale Stundenzeiger und die Städtescheibe in Stundenschritten weiterschalten. Wer beispielsweise von Frankfurt nach New York reist, kann die Ortszeit entsprechend anpassen, während auf dem Hilfszifferblatt die Zeit am Heimatort weiterhin angezeigt wird. Anders als bei einem klassischen Worldtimer, der die Uhrzeiten sämtlicher 24 Zeitzonen gleichzeitig darstellt, steht bei der Nomos somit der schnelle Wechsel zwischen den Zeitzonen im Vordergrund.
Bei der Club Sport Neomatik Weltzeit Dark leuchten jetzt auch der Städtering und die Heimatzeitanzeige.
WatchTimeManufakturkaliber DUW 3202
Für den Antrieb sorgt das bereits aus den bisherigen Varianten bekannte automatische Manufakturkaliber DUW 3202, dessen Gangreserve mit 42 Stunden nicht sehr hoch ist. Das vollständig in Glashütte entwickelte und gefertigte Werk misst 31 mm im Durchmesser und ist nur 4,8 mm hoch. Um diese geringe Bauhöhe zu erreichen, hat Nomos die Weltzeitkomplikation unmittelbar in das Räderwerk integriert. Zur Ausstattung gehören außerdem das hauseigene Nomos-Swing-System, eine doppelt verschraubte Unruhbrücke und eine Feinregulierung in sechs Lagen.
Die Club Sport Neomatik Weltzeit Dark mit Glasboden kostet 4.400 Euro.
Nomos GlashütteNur 9,9 mm hoch
Trotz der zusätzlichen Mechanik bleibt die Club Sport Neomatik Weltzeit ausgesprochen schlank. Das dreiteilige Edelstahlgehäuse misst 40 mm im Durchmesser und lediglich 9,9 mm in der Höhe. Über dem Zifferblatt sitzt gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas. Die verschraubte Krone ermöglicht eine Wasserdichtheit bis 100 Meter. Falls man die Krone nicht richtig zugeschraubt hat, macht einen ein roter Warnring am Kronentubus macht darauf aufmerksam. Getragen wird die Neuheit am Club Sport-Edelstahlband, dessen satinierte und polierte Glieder den Wechsel unterschiedlicher Oberflächen am Gehäuse aufgreifen. Dank Schnellwechselfederstegen lässt sich das Band ohne großen Aufwand austauschen.
Die Alternative mit geschlossenem Boden ist für 4.100 Euro erhältlich.
Nomos GlashütteZwei Gehäuseböden zur Auswahl
Wählen kann man zwischen einem geschlossenen Boden und einem Saphirglasboden: Durch letzteren lassen sich die Glashütter Dreiviertelplatine, die temperaturgebläuten Schrauben sowie die Verzierungen mit Glashütter Streifenschliff und Perlage betrachten. Ein besonderer Blickfang ist der automatische Rotor mit seinem goldfarbenen Globus. Den Sichtboden gibt es zum Aufpreis von 300 Euro: Mit ihm kostet die Nomos Club Sport Neomatik Weltzeit Dark als Referenz 793 4.400 Euro; die Ausführung Ref. 793 SB (Stahlboden) gibt es für 4.100 Euro.