Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Zenith: Chronomaster Sport in Titan

Gut eine Woche nachdem Zenith die Chronomaster Sport mit Stahlgehäuse und grünem Zifferblatt vorgestellt hat, folgt eine coole Variante des Zehntelsekundenchronographen in Titan.
Zenith: Chronomaster Sport in Titan

Die Zenith Chronomaster Sport in Titan mit Titanband

© Zenith
Die Chronomaster Sport in Titan beeindruckt zum einen durch ihr geringes Gewicht, aber fast noch mehr durch das überraschend helle Grau von Gehäuse und Lünette. Letztere ist vollständig, ersteres überwiegend satiniert, was das Material, besonders im Zusammenspiel mit dem Titan-Gliederband, besonders gut zur Geltung bringt. Zenith hat sich hier deutlich in Richtung monochrome Gestaltung bewegt; so sind zum Beispiel die drei ikonischen Hilfszifferblätter ausnahmsweise in verschiedenen Grautönen gehalten, auf das übliche Blau des rechten Totalisators wurde verzichtet. Zusammen mit dem nickelgrauen Hauptzifferblatt, das mit Sonnenschliff verziert ist, ergibt sich so eine coole Optik.

In dem 41 mm großen Gehäuse befindet sich das manufaktureigene Chronographenkaliber El Primero 3600 mit einer Gangreserve von 60 Stunden. Durch seine hohe Frequenz von 5 Hertz (= 36.000 Halbschwingungen pro Stunde) erlaubt es Stoppungen im Zehntelsekundentakt. Um die sichtbar zu machen, umkreist der zentrale Stoppzeiger das Zifferblatt einmal in 10 Sekunden, die Lünette ist entsprechend graviert. Die gestoppten vollen Sekunden liest man bei 3 Uhr, ab die Stunden bei 6 Uhr, bei 9 Uhr ist die kleine Sekunde platziert. Durch den Saphirglasboden der bis 100 m wasserdichten Uhr sieht man das Werk, wobei sich der Blick zuerst auf den neu gestalteten sternförmigen Rotor mit satinierten Verzierungen richtet.

Wristshot der Zenith Chronomaster Sport Titan

Zu dem titangrauen Chronograph passt Kleidung in jeder Farbe

© WatchTime
Dass Zenith die Titanuhr erst anderthalb Wochen nach den anderen neuen Chronomater-Sport-Modellen präsentiert, hängt mit einem besonderen Tennisturnier zusammen: Die Manufaktur aus Le Locle unterstützt das innovative Tennis-Format UTS (Ultimate Tennis Showdown), dessen Saison 2024 heute in Oslo beginnt, als Sponsor und offizieller Zeitnehmer. Gegründet wurde UTS 2020 durch den französischen Tennistrainer Patrick Mouratoglou (u. a. bekannt als Trainer von Serena Wiiliams). Mit dem Ziel, den Sport schneller und attraktiver für ein jüngeres Publikum zu machen, wird ein UTS-Match in 4 Vierteln à 8 Minuten gespielt, mit einer anderen Zählweise, kürzeren Pausen und ohne zweiten Aufschlag. Sieger ist, wer drei Viertel gewinnt, beim 2:2 gibt es einen Sudden Death.

Die Zenith Chronomaster Sport Titan ist erhältlich in zwei Versionen: mit Titanband für 12.300 Euro sowie mit schwarzem Kautschukband (siehe unten) für 11.800 Euro.

Zenith: Chronomaster Sport mit schwarzem Kautschukband

Zenith: Chronomaster Sport mit schwarzem Kautschukband

© Zenith

Bei der Chronomaster Sport spielt Zenith gern mit den Farben. Sehen Sie hier das Modell in Pink – und erfahren Sie, wie es einem guten Zweck dient.

Zenith Chronomaster Chronograph Automatik Chronograph Titan Uhr Manufakturkaliber Manufakturchronograph

Neueste Beiträge

Bell & Ross BR-X3 Micro-Rotor: Wenn das Gehäuse zum Werkträger wird
Bell & Ross löst Gehäuse und Werk zu einer Einheit auf. Die BR-X3 Micro-Rotor ist 99 Mal gebaut – und konstruktiv kaum zu ignorieren.
4 Minuten
31. Mär 2026
Raymond Weil feiert 50-jähriges Jubiläum mit edlem Handaufzugschronograph The Fifty
Zum 50-jährigen Bestehen lanciert das Genfer Familienunternehmen einen Chronographen im Zeichen klassischer Schweizer Uhrmacherkunst. The Fifty kombiniert ein restauriertes historisches Valjoux-Handaufzugswerk aus dem Jahr 1976 mit einem komplexen Zifferblatt.
3 Minuten
King Seiko Vanac Automatic Tokyo Nights – die 70s-Ikone jetzt in Titan
Die King Seiko Vanac Tokyo Nights interpretiert den Stil der 1970er neu – mit Titan-Gehäuse, integriertem Band und modernisiertem Automatikwerk mit Sichtboden.
3 Minuten
WatchTime Magazin mit Kaffee

Neue WatchTime-Ausgabe ist da

- Aufbruch, Innovation und globale Uhrenkultur

Das könnte Sie auch interessieren

Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Superluminova oder warum Uhren im Dunkeln leuchten - Leuchtmittel für Uhren
Von radioaktivem Radium über Tritium-Gasröhrchen bis zu modernem Superluminova – die Geschichte der Leuchtmasse.
8 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige