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Lesedauer 3 Min.

Tissot Visodate: Elegante Fortsetzung ihres Erbes

Mit zurückhaltenden Proportionen, einem gewölbten Zifferblatt und dem Powermatic-80-Uhrwerk bekräftigen die neuesten Visodate-Modelle von Tissot einen Klassiker als kultivierten Begleiter für den Alltag.
Tissot Visodate, zwei Edelstahluhren, Front und Rückseite
© Tissot

Nur wenige Entwürfe vereinen Funktionalität und Eleganz so konsequent wie die Visodate. Erstmals 1954 vorgestellt – als eine der frühesten Armbanduhren von Tissot mit klar ablesbarer Datumsanzeige – verkörpert das Modell seit jeher einen zurückhaltenden, funktionalen Ansatz der Dresswatch-Gestaltung. Nun greift Tissot das Konzept des eleganten Alltagsbegleiters erneut auf und präsentiert eine Reihe überarbeiteter Visodate-Referenzen, die die Klarheit und ausgewogenen Proportionen des Originals bewahren, zugleich jedoch zentrale Details behutsam an zeitgemäße Anforderungen anpassen.

Tissot Visodate, Edelstahluhr mit dunkelblauem Zifferblatt

Tissot Visodate, Referenz T157.407.11.041.00

© Tissot

Mit einem Durchmesser von 39 Millimetern und einer Höhe von lediglich 10,45 Millimetern präsentiert sich die neue Visodate als ausgesprochen tragbar und entspricht damit dem aktuellen Trend zu moderaten Gehäusegrößen, ohne an Präsenz einzubüßen. Das runde Gehäuse aus 316L-Edelstahl wird von einem kastenförmigen Saphirglas ergänzt. Die Wasserdichtigkeit ist bis 50 Meter (5 bar) angegeben und unterstreicht den Anspruch der Visodate als vielseitige Alltagsuhr, die nicht ausschließlich für formelle Anlässe gedacht ist. 

Tissot Visodate, Edelstahluhr Rückansicht mit Saphirglasboden

Blick auf das Kaliber Powermatic 80 auf Basis des ETA 2824-2

© Tissot

Im Inneren wird die Visodate vom automatischen Kaliber Powermatic 80 angetrieben, das durch einen Saphirglasboden sichtbar ist. Mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde bietet das Uhrwerk eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden und verfügt über eine Nivachron-Spirale, die eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern und Temperaturschwankungen gewährleistet.

Tissot Visodate, Edelstahluhr mit braunem Lederarmband

Tissot Visodate, Referenz T157.407.16.031.00

© Tissot

Die neue Visodate-Linie wird in drei Varianten angeboten, die zwar die gleiche architektonische Grundlage teilen, jedoch jeweils einen eigenständigen visuellen Charakter entfalten. Ein silberfarbenes Zifferblatt mit goldfarbenen Indizes und braunem Lederarmband knüpft am unmittelbarsten an die Wurzeln des Modells aus der Mitte des 20. Jahrhunderts an und betont Wärme sowie klassische Eleganz. Eine zweite Ausführung kombiniert ein tiefblaues, dezent strukturiertes Zifferblatt mit einem Edelstahlarmband im „Reiskorn“-Stil und verleiht der Uhr damit eine zeitgemäßere und vielseitigere Anmutung. Die dritte Variante greift dieses Armband auf und verbindet es mit einem schwarzen Zifferblatt. Allen Versionen gemein ist das gewölbte Zifferblatt, das durch eine Kombination aus kreisförmigem und vertikalem Schliff ein nuanciertes Lichtspiel erzeugt. Die applizierten Indizes und Dauphine-Zeiger sind mit Super-LumiNova belegt, um die Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu gewährleisten, während das markante, zugleich ausgewogen integrierte Datumsfenster bei 3 Uhr ein prägendes Element bleibt – ganz im Sinne des ursprünglichen Anspruchs der Visodate auf unmittelbare Ablesbarkeit.

Tissot Visodate, Edelstahluhr mit schwarzem Zifferblatt

Tissot Visodate, Referenz T157.407.11.051.00

© Tissot

Mit einem Preis von 795 Euro mit Lederarmband beziehungsweise 875 Euro mit Edelstahlarmband positioniert sich die neue Visodate als zugänglicher Einstieg in die Schweizer mechanische Uhrmacherei, ohne dabei Kompromisse bei technischer Substanz oder gestalterischer Stringenz einzugehen.


Dieser Artikel erschien zuerst auf watchtime.com.

Tissot Schweizer Uhren Uhren bis 1.000 Euro

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