Produkt: Chronos Sportuhren-Katalog 2019/2020
Chronos Sportuhren-Katalog 2019/2020
1200 aktuelle und brandneue Sportuhren von über 100 Marken

Die 10 besten Einsatzuhren

Robuste Toolwatches fürs Handgelenk

Der Begriff Einsatzuhr oder “Toolwatch” kommt ursprünglich von Uhren, die als Werkzeug einer bestimmten Aufgabe dienen. Beispielsweise eine Taucheruhr, die mit Drehlünette und hoher Druckfestigkeit ganz für den Einsatz im Wasser ausgelegt ist. Eine Armbanduhr also, bei der die Funktion im Vordergrund steht – und das sieht man normalerweise. Mit den Einsatzuhren muss man nicht unbedingt einen Nagel in die Wand schlagen können, aber sie sollten robust, ganggenau, leicht ablesbar und im Idealfall nicht zu teuer sein – falls sie doch mal einen Kratzer abbekommen.

Die besten Einsatzuhren #1: Sinn Spezialuhren 206 Arktis II

Sinn Spezialuhren 206 Arktis II
Sinn Spezialuhren 206 Arktis II

Das Modell 206 Arktis II ist die Neuauflage der ersten mit Temperaturresistenztechnologie ausgestatteten Uhr. Diese Technologie von Sinn Spezialuhren stellt sicher, dass eine Uhr zwischen –45 bis +80 Grad Celsius einwandfrei funktioniert. Dafür setzt Sinn spezielles Schmiermittel ein und achtet auf genauere Fertigungstoleranzen. Die Ar-Trockenhaltetechnik sorgt dafür, dass das Glas nie beschlägt und das Werk keine Feuchtigkeit abbekommt. Die Technik basiert auf drei Bausteinen: verbesserten Dichtungen, Schutzgasfüllung und Trockenhaltekapseln. Robuster macht die Uhr auch die durch Schrauben gesicherte Drehlünette. Das 43 Millimeter große Gehäuse des Taucherchronographen besteht aus Stahl und ist unterdrucksicher sowie bis 300 Meter Wassertiefe druckfest. Als Motor dient das Automatikkaliber Eta/Valjoux 7750. Mit Edelstahlband kostet die Taucheruhr 3.660 Euro..

Anzeige

Die besten Einsatzuhren #2: Tudor Pelagos LHD

Tudor Taucheruhr: Pelagos LHD
Tudor: Pelagos LHD

Das “LHD” im Modellnamen der Taucheruhr Pelagos von Tudor steht für „left hand drive“, was wie bei Autos bedeutet, dass sich das zentrale Bedienelement auf der anderen Seite befindet. Das hilft Linkshändern, die die Uhr rechts tragen. Man kann die Uhr aber auch weiterhin links tragen, dann ist die Krone besonders gut vor Schlägen geschützt. Das hauseigene Automatikwerk MT5612 besitzt ein Chronometerzertifikat und läuft daher sehr genau. Das 42 Millimeter große Titangehäuse ist extrem salzwasserbeständig und hält dem Druck bis in 500 Metern Wassertiefe stand. Ein Heliumventil rundet die professionelle Ausstattung ab. Preis: 4.160 Euro.

Die besten Einsatzuhren #3: Hamilton Khaki Field Mechanical 38 mm

Hamilton: Khaki Field Mechanical
Hamilton: Khaki Field Mechanical 38 mm

Wer auf Einsatzuhren im Retrostil steht, sollte sich die Khaki Field Mechanical 38 mm von Hamilton ansehen. Das Modell wurde speziell für  die US-Soldaten entwickelt. Neben dem typischen Zifferblatt mit Retro-Leuchtmasse ohne Datum trägt vor allem das olivfarbene NATO-Armband zum Vintage-Militär-Look bei. m Vergleich zur bisherigen Khaki Field Auto 38 mm fehlen die rote Spitze des Sekundenzeigers sowie das Datumsfenster bei drei Uhr. Den Antrieb gibt das Eta-Automatikkaliber 2801-2, das mit seinem Handaufzug ebenfalls an die Uhren aus der Mitte des 20. Jahrhunderts erinnert. Es wird von einem 38 Millimeter großen Edelstahlgehäuse geschützt. Die Khaki Field Mechanical 38 mm lediglich 445 Euro.

Die besten Einsatzuhren #4: Seiko Prospex Automatik Diver’s SRP777K1

Seiko Prospex Automatik Diver’s
Seiko: Prospex Automatik Diver’s

Die wegen der Gehäuseform “Turtle” genannte Prospex Diver’s von Seiko gibt es seit den 1970er-Jahren. Mit unverwüstlichem Urethanband, Druckfestigkeit bis 200 Meter und einseitig drehbarer Lünettte eignet sich die SRP777K1 uneingeschränkt fürs Tauchen. Für den unschlagbar günstigen Preis von 399 Euro gibt es sogar ein automatisches Manufakturwerk, das Kaliber 4R36, das in einem 44 Millimeter großem Edelstahlgehäuse Platz findet. Das von Seiko verwendete Hardlexglas ist zwar nicht ganz so kratzfest wie Saphir, aber immerhin härter als normales Mineralglas.

Die besten Einsatzuhren #5: Damasko DSub1

Damasko Taucheruhr: DSub1
Damasko: DSub1

Ebenfalls bestens für den Einsatz unter Wasser geeignet, ist die Taucheruhr DSub1 des deutschen Uhrenherstellers Damasko. Damasko gehört zu den wenigen Uhrenmarken, die extra gehärtete Gehäuse für ihre Uhren verwenden. Bei diesem Modell kommt besonders korrosionsbeständiger U-Boot-Stahl für zum Einsatz. Im 42 Millimeter großen Gehäuse arbeitet das Automatikwerk Eta 2824, das bis zu 300 Meter Wassertiefe trocken bleibt. Als waschechte Einsatzuhr ist sie dank der großen, mit Leuchtmasse beschichteten Zeiger und Indexe sehr gut ablesbar. Auch die Krone drückt bei Taucheinsätzen nicht in den Handrücken. Trotz der zahlreichen Features ist die Uhr mit 1.650 Euro preislich nicht abgehoben.

Die besten Einsatzuhren #6: Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion

Mühle-Glashütte: Sea-Timer BlackMotion
Mühle-Glashütte: Sea-Timer BlackMotion

Der neue Wassersportler von Mühle-Glashütte mit dem Namen Sea-Timer BlackMotion kann in dunkle Tiefen bis 300 Meter vordringen. Für Robustheit sorgen das 2,5 Millimeter dicke Saphirglas, die verschraubte Krone mit Flankenschutz sowie das wasser- und reißfeste Textilband mit Kautschukinnenseite. Die mehrlagige Titancarbidbeschichtung auf dem 44-Millimeter-Edelstahlgehäuse sorgt für ein tiefes Schwarz und eine höhere Kratzfestigkeit. Hinter dem Saphirglasboden der Sportuhr tickt das Sellita-Automatikwerk SW 200, das Mühle mit der hauseigenen Spechthalsregulierung ausrüstet. Der Sea-Timer BlackMotion kostet 2.200 Euro.

Die besten Einsatzuhren #7: Laco Atacama.2

Laco: Atacama.2
Laco: Atacama.2

Der deutsche Hersteller Laco legt seine bis 2016 gebaute Einsatzuhr Atacama wieder auf. Bei der Entwicklung und Gestaltung der Atacama.2 arbeitete Laco mit der Bundeswehr und Spezialeinheiten zusammen. Die schwarze PVD-Beschichtung des 46-Millimeter-Edelstahlgehäuses erhöhte die Kratzfestigkeit. Die Krone hat Laco auf zwölf Uhr verlegt und ist in das Armband integriert, sodass sie vor Schlägen geschützt ist. Mit der beidseitig drehbaren Countdown-Lünette lassen sich Einsätze timen. Den funktionalen Charakter der Atacama.2 unterstreicht das mattschwarze Zifferblatt, das wie das schwarze Gehäuse Reflektionen verhindert. Für gute Ablesbarkeit sorgen zusätzlich die mit Leuchtmasse versehenen Ziffern und Strichindexe. Im Innern arbeitet das Automatikkaliber Eta 2824.2, das sich durch den Glasboden betrachten lässt. Mit schwarzem Kautschukband kostet die Einsatzuhr von Laco 930 Euro.

Die besten Einsatzuhren #8: Oris Dive Control Limited Edition

Oris: Dive Control Limited Edition mit schwarzem Kautschukband
Oris: Dive Control Limited Edition mit schwarzem Kautschukband

Ob beim Tauchen im Gebirge oder beim Durchqueren von Flüssen oder Seen – die Dive Control Limited Edition von Oris macht alles mit, ohne ohne auch nur den kleinsten Kratzer abzubekommen. Ihr bis 1.000 Meter wasserdichtes und 51 Millimeter große Gehäuse besteht aus Titan Grad 2, ist schwarz DLC-beschichtet und damit kratzfest. Wie lange die Mission schon dauert, kann die Uhr auch messen. Dafür gibt es sogar einen 60-Minuten-Chronographenzähler. Dieser ist bei zwölf Uhr untergebracht. Angetrieben wird die auf 500 Stück limitierte Taucheruhr vom Oris Caliber 774 das auf dem Sellita- Automatikwerk SW 500 basiert. Wer sich für so viel Funktionalität entscheidet, muss 4.800 Euro ausgeben.

Die besten Einsatzuhren #9: TAG Heuer Aquaracer 300M Calibre 5

TAG Heuer: Aquaracer 300M Calibre 5
TAG Heuer: Aquaracer 300M Calibre 5

Der Taucheruhrenklassiker Aquaracer von TAG Heuer bekommt durch das schwarze Titangehäuse (43 Millimeter Durchmesser), das sandfarbene Textilarmband und die ebenfalls sandfarbenen Elemente auf dem Zifferblatt sowie die graue Leuchtmasse einen angesagten Military-Look. Aber auch funktional hat die Uhr einiges zu bieten: Die schwarze Titancarbidbeschichtung hält Kratzern effektiv stand, mit verschraubter Krone und 300 Metern Druckfestigkeit kann Wasser dem Automatikwerk Sellita SW 200 nicht viel anhaben. Das entspiegelte Saphirglas sorgt für eine gute Ablesbarkeit. Kostenpunkt: 2.600 Euro

Die besten Einsatzuhren #10: Breitling Avenger Blackbird

Breitling: Avenger Blackbird
Breitling: Avenger Blackbird

Die militärisch inspirierte Avenger Blackbird von Breitling besitzt ein markantes 48-Millimeter-Gehäuse aus DLC-beschichtetem Titan, das verräterische Lichtreflexe vermeiden soll. Mit einseitig drehbarer Lünette, verschraubter Krone und einer Wasserdichtheit bis 300 Meter würde sie sich sogar zum Tauchen eignen. Neben dem Gehäuse sind auch das Zifferblatt und das Textilband in Schwarz gehalten. Und sogar die Leuchtmasse auf Zeigern und Indexen hält sich tagsüber in Beige zurück. Das Kaliber Breitling 17 basiert auf dem Eta 2824 und verfügt über ein Chronometerzertifikat, das die Genauigkeit bestätigt. Preis: 4.650 Euro

[1681]

Produkt: Download: Oris Aquis Regulateur „Der Meistertaucher” im Test
Download: Oris Aquis Regulateur „Der Meistertaucher” im Test
Chronos testet die neue professionelle Taucheruhr mit Regulatorzifferblatt von Oris.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Es ist sicher interessant und legitim, dass es diese Uhren gibt. Nur Einsatzuhren im Sinne von “mit einer solchen Uhr einen Einsatz machen” sind das ausnahmslos nicht. Diese Uhren sind ausdrücklich für Leute, die gerade _keine_ Einsätze machen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Was soll dann also die irreführende Bezeichnung Einsatzuhr ?!? Die Hersteller tun somit als ob. Also schnell wieder vergessen und zur Tagesordnung über gehen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. “…aber sie sollten… leicht ablesbar und im Idealfall nicht zu teuer sein – falls sie doch mal einen Kratzer abbekommen.”
    Spätestens die Glashütte würde ich nicht als leicht ablesbar bezeichnen.
    Was aber das “nicht zu teuer” angeht, sind die vorgestellten Uhren am Thema vorbei. Welcher Angehörige einer polizeilichen Spezialeinheit kann sich mal eben für 7000€ eine “Einsatzuhr” kaufen? Von 10 vorgestellten Uhren haben 8 einen vierstelligen Kaufpreis. Die mögen alles sein, aber keine Einsatzuhren.

    Lieber Herr Koch, Einsatzuhren sollen GÜNSTIG sein.
    In der Schule würde man sagen: am Thema vorbei, setzen, sechs.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Einsatzuhren? Kaufen Sie sich eine Casio G-Shock 6900er oder 5600er Serie und alles wird gut… Für den harten Büro- oder Freizeiteinsatz sind die o.g. Uhren aber durchaus eine Empfehlung.

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Haben Sie schon einmal etwas von LUMINOX gehört? Wird von sehr vielen Einsatz-kräften auf der Welt getragen, z.B. SEALS, Militärpolizei,ect. Das sind Einsatzuhren.

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. “Einsatzuhr” – tolles Marketinggeblubber! Kein offiziell nachvollziehbarer und schriftlich belegter Nachweis über streng einzuhaltende und bestandene DIN-Normen (außer bei SINN), bauartspezifische Besonderheiten oder sonstige, außergewöhnliche Eigenschaften gegenüber Casio und CO. Tatsächlich müssen sich alle diese Hersteller vor allem an der G-Shock (insbesondere der Serie “Masters of G-Shock”) messen lassen; das Preis-Leistungsverhältnis dieser Archetypen einer wirklich (!) robusten Uhr ist unschlagbar und ihre Robustheit und technische Ausstattung deklassiert sogar Firmen wie SINN, Victorinox usw.! Ich bin kein spezieller Casio-Fan, doch lege ich als passionierter Uhrensammler und -kenner höchsten Wert auf die Authentizität einer Marke! Oder wie einst mein Kollege vom BND anmerkte: Einsatzuhr? Soldat zerbröselt – Uhr tickt! 😉

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Neulich waren es Uhren für Motorradfahrer, die mehr kosten als eine Harley, jetzt EInsatzuhren, die sich kein Feuerwehrmann oder Angehöriger von HilfsORG im Normalfall leisten kann, ausser den Sesself.-….. die ganz oben sitzen und nichts mehr mit Einsätzen zu tun haben. Leute, wenn ihr schon Uhren vorstellt, wie wäre es denn, dass diese auch für die “Zielgruppe” bezahlbar sind ???

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Naja Leute, fangt mal nicht an zu weinen. Es gibt nun mal die Klasse der Einsatzuhren, Einsatzzeitmesser (wie Sinn es nennt) oder Outdoor-Uhren (Archimede). Da muss man doch nicht so einen Aufstand hier proben. Sinn und Damasko sind für mich gute Beispiele dafür. Wer lieber eine G-Shock kaufet, kann und soll das tun.

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. Der Begriff Einsatzuhren oder Einsatz Zeitmesser zieht sich zumindest bei Sinnen auf den ursprünglich gedachten Einsatz Einsatz Zweck. Ich so wird die KSK auch von den Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr getragen. Genauso wie die UX GSG neun von der maritim Einheit der Grenzschutztruppe.

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. Federstege, zu dünne Saphiregläser, automatische Werke, oder sogar Batterie wie bei Luminox, sind alles Samt schlechte Zutaten für eine Uhr die mit in den Harten Einsatz muss…….
    Meine Empfehlung, schaut euch mal tatsächlich Casio an eventuell das Modell „Frogman“.

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. ……nur schade, das Sinn noch nicht auf Solar und Funk umgestellt hat. Auch federstege an Gehäuse und Band sind nichts für eine „Einsatzuhr“

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar zu Frank Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren