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Lesedauer 4 Min.

Nicht zu groß und doch charakterstark: drei spannende Neuvorstellungen bis 40 Millimeter Durchmesser

Tolle, abwechslungsreiche Uhren, die zeigen, dass wahre Größe im Detail liegt.
Nomos, Yema, Ressence
© Nomos, Yema, Ressence

Lange galten große Gehäusedurchmesser als Statussymbol, doch mittlerweile zeigt sich eine klare Gegenbewegung. Uhren mit 40 Millimetern und weniger rücken mehr und mehr in den Mittelpunkt: Präzise Proportionen, klare Designs und hoher Tragekomfort sprechen für sich. Im folgenden Überblick stellen wir Modelle vor, die beweisen, dass wahre Präsenz nichts mit Größe zu tun hat.

 

#1 Nomos – Metro 38 Datum

Nomos – Metro 38 Datum, Handaufzugskaliber

Metro 38 Datum

© Nomos 

Mit der „Metro 38 Datum“ kehrt eines der beliebtesten Modelle von Nomos Glashütte in den Handel zurück. Das urbane Design von Mark Braun, 2014 vorgestellt und längst ein moderner Klassiker, präsentiert sich unverändert: weiß versilbertes Zifferblatt, charakteristische Punktindizes, feine Zeiger und die markante, stilvolle Krone. Genau diese Zurückhaltung ist gewollt – denn das Neue liegt im Inneren. Die Uhr wird nun vom Handaufzugskaliber DUW 4601 angetrieben, dem jüngsten Werk aus der Glashütter Manufaktur. Es verfügt über das hauseigene Nomos-Swing-System, die komfortable Schnellverstellung des Datums sowie eine auf 52 Stunden erhöhte Gangreserve. Damit setzt die Marke die eigene Philosophie fort: Bewährtes nicht ersetzen, sondern kontinuierlich verbessern. Mit 38,5 Millimetern präsentiert sich besagte Neuvorstellung äußerst tragbar, und das für fast jedes Handgelenk. Das fein geschwungene Edelstahlgehäuse mit sanft gerundeten Anstößen sowie ein schwarzes Horween-Shell-Cordovan-Lederband vermitteln Understatement mit Substanz. Für Designer Mark Braun ist die Metro nicht nur ein Objekt, sondern eine Haltung: Wer eine mechanische Uhr trägt, entscheidet sich bewusst für Langlebigkeit, Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

#2 Ressence – Type 9 Arm „Scattering Sun“

Ressence – Type 9 Arm „Scattering Sun“

Type 9 Arm „Scattering Sun“

© Ressence

Ressence hat gemeinsam mit dem internationalen Herrenmode-Spezialisten The Armoury eine neue Edition der Type 9 vorgestellt – die Type 9 Arm „Scattering Sun“. Die Kooperation verbindet zwei Welten, die denselben Grundsatz teilen: kompromisslose Liebe zum Detail. Während Ressence seit Jahren die zeitgenössische Uhrmacherei mit seinem patentierten ROCS-System (Ressence Orbital Convex System) und vollständig kronenlosen Gehäusen prägt, steht The Armoury für maßgeschneiderte Eleganz, geprägt von britischen, italienischen und japanischen Handwerksstilen. Das Ergebnis ist eine Uhr, die bewusst zurückhaltend und doch außergewöhnlich wirkt. Das 39 Millimeter große Gehäuse aus poliertem Titan (Grade 5) bleibt leicht und ergonomisch, während die lachsfarbene, sandgestrahlte Zifferblattoberfläche eine warme, klassische Präsenz ausstrahlt. Eine geriffelte Titanlünette übernimmt die Rolle des Minutenrings und fügt ein traditionelles Gestaltungselement hinzu, ohne die minimalistische DNA der Marke zu stören. Ergänzt wird das Design durch ein schokoladenfarbenes Lederband mit sichtbaren Nähten – eine direkte Referenz auf feine Schneiderstoffe. Für Antrieb sorgt das ROCS-9-System, das die Stunden- und Minutenanzeige über rotierende Scheiben steuert, angetrieben von einem modifizierten automatischen Basiswerk. Der Zeitmesser wiegt inklusive Band lediglich 39 Gramm, trägt sich daher äußerst angenehm und wirkt bewusst unaufdringlich. Die Bedienung erfolgt über die Gehäuserückseite. Der Preis der auf 20 Exemplare limitierten Edition beläuft sich umgerechnet auf rund 16.500 Euro.

#3 Yema – Navygraf Pearl CMM.20 Limited Edition

Yema – Navygraf Pearl CMM.20 Limited Edition

Navygraf Pearl CMM.20 Limited Edition

© Yema 

Mit der neuen „Navygraf Pearl CMM.20 Limited Edition“ präsentiert Yema eine besonders elegante Interpretation ihres historischen Navygraf-Modells. Das auf 200 Exemplare limitierte Modell setzt auf ein komplett neu gestaltetes und deutlich schlankeres 39-Millimeter-Gehäuse, das bei weniger als 10 Millimetern Höhe eine ausgesprochen feine Präsenz am Handgelenk bietet. Die größte Besonderheit liegt im Zifferblatt und der Lünette aus echtem Perlmutt, deren schimmernde Strukturen bei jeder Bewegung des Lichts einzigartige Farbnuancen zeigen – kein Exemplar gleicht dem anderen. Polierte, applizierte Stundenmarker und Stahlzeiger reflektieren das Licht harmonisch und sind mit Superluminova versehen, wodurch eine hervorragende Ablesbarkeit gewährleistet wird. Unter dem doppelt gewölbten, kratzfesten Saphirglas arbeitet das hauseigene Mikrorotor-Kaliber CMM.20. Entwickelt und gefertigt in Yemas Werkstätten in Morteau, verfügt das Uhrwerk über 70 Stunden Gangreserve, eine hohe Ganggenauigkeit von –3 bis +7 Sekunden pro Tag sowie eine fein dekorierte Brückengestaltung mit Côtes de Genève, die durch den Saphirglasboden sichtbar ist. Die Neuvorstellung bleibt trotz ihres edlen Auftretens eine echte Toolwatch und eignet sich für den Alltag ebenso wie für elegante Anlässe. Getragen wird die Navygraf wahlweise am Stahl- oder alternativ am FKM-Kautschukband. Preislich startet das Modell ab 2.049 Euro.

 

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Nomos Metro Ressence Yema

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