Neues von der Audemars Piguet Royal Oak: Ewiger Kalender trifft Offshore-Power
Wenn Audemars Piguet neue Modelle innerhalb der Royal-Oak-Kollektion präsentiert, richtet sich die Aufmerksamkeit der Uhrenwelt auf Le Brassus. Seit ihrer Einführung in den 1970er-Jahren hat sich der von Gérald Genta entworfene Zeitmesser zu einer der prägendsten Luxussportuhren überhaupt entwickelt und bleibt bis heute das wichtigste Innovationslabor der Manufaktur. Die neuesten Modelle zeigen eindrucksvoll, wie konsequent diese Strategie weitergeführt wird. Mit der neuen Royal Oak Perpetual Calendar Automatic in „Bleu Nuit, Nuage 50“-Keramik und zwei kraftvollen Varianten des Royal Oak Offshore Chronograph Automatic verbindet AP klassische Haute-Horlogerie-Komplikationen mit modernsten Materialien und zukunftsweisender Mechanik. Während der Ewige Kalender mit dem neuen Kaliber 7138 eine der traditionsreichsten Komplikationen der Uhrmacherei neu interpretiert, demonstrieren die Offshore-Chronographen mit Titan, Keramik und Flyback-Technologie die sportlichste Seite der Royal-Oak-DNA. Zusammen zeichnen diese Neuheiten ein klares Bild davon, wohin sich die Ikone der Luxussportuhr entwickelt.
Audemars Piguet Royal Oak Perpetual Calendar Automatic
Audemars PiguetRoyal Oak Perpetual Calendar Automatic
Die neue Royal Oak Perpetual Calendar Automatic demonstriert eindrucksvoll, wie moderne Uhrmacherkunst und traditionelle Gestaltung harmonisch miteinander verschmelzen können. Gehäuse und Armband bestehen vollständig aus Keramik in der ikonischen Farbe „Bleu Nuit, Nuage 50“. Diese Farbnuance besitzt eine besondere historische Bedeutung für die Manufaktur. Sie wurde ursprünglich für frühe Royal-Oak-Zifferblätter entwickelt und zählt heute zu den markantesten Gestaltungselementen der Kollektion. Der Werkstoff Keramik bietet dabei nicht nur ästhetische Vorteile. Das Material ist außergewöhnlich widerstandsfähig gegen Kratzer, deutlich leichter als Stahl und behält dauerhaft seine intensive Farbwirkung. Gleichzeitig erfordert seine Bearbeitung ein besonders hohes Maß an handwerklicher Präzision. Die charakteristische Royal-Oak-Oberflächenveredelung, ein Wechselspiel aus satinierten Flächen und polierten Kanten, wird auch bei der Keramikversion vollständig von Hand ausgeführt. Dadurch entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, das die Tiefe der Farbe zusätzlich betont.
Audemars Piguet Royal Oak Perpetual Calendar Automatic
Audemars PiguetZifferblatt mit ikonischer Struktur
Das Zifferblatt bleibt der klassischen Royal-Oak-Ästhetik treu und zeigt das bekannte „Grande Tapisserie“-Muster. Diese guillochierte Struktur verleiht der Oberfläche eine beachtliche geometrische Tiefe und bildet einen eleganten Hintergrund für die verschiedenen Anzeigen des Ewigen Kalenders. Die Hilfszifferblätter sind in harmonischen Blautönen gehalten und sorgen für eine klare visuelle Gliederung der Kalenderfunktionen. Applizierte Stundenindizes aus 18-karätigem Weißgold sowie die emblematischen Zeiger aus demselben Edelmetall sorgen für ausgezeichnete Ablesbarkeit. Eine Leuchtbeschichtung ermöglicht zudem eine präzise Zeitablesung auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Die blaue Innenlünette rundet die Gesamtkomposition des Zifferblatts ab und unterstreicht die monochrome Eleganz der Uhr.
Audemars Piguet Royal Oak Perpetual Calendar Automatic
Audemars PiguetKlassische Komplikation
Der Ewige Kalender gehört zu den anspruchsvollsten klassischen Komplikationen der mechanischen Uhrmacherei. Er berücksichtigt automatisch die unterschiedlichen Längen der Monate sowie die Schaltjahre und muss erst im Jahr 2100 korrigiert werden. Die neue Royal Oak zeigt auf ihren Hilfszifferblättern sämtliche relevanten Kalenderinformationen: Wochentag, Datum, Monat, Schaltjahr sowie eine 24-Stunden-Anzeige. Zusätzlich verfügt die Uhr über eine astronomische Mondphasenanzeige, die den Mondzyklus mit hoher Präzision darstellt. Diese Kombination macht den Ewigen Kalender zu einem der faszinierendsten Beispiele mechanischer Zeitrechnung und verbindet astronomisches Wissen mit feinster Mikromechanik.
Audemars Piguet Royal Oak Perpetual Calendar Automatic
Audemars PiguetNeue Generation des Ewigen Kalenders
Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber 7138, ein modernes Manufakturwerk mit einer Bauhöhe von nur 4,1 Millimetern. Trotz der flachen Konstruktion besteht es aus 423 Einzelteilen sowie 41 Rubinen und arbeitet mit einer Frequenz von vier Hertz beziehungsweise 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Die Gangreserve beträgt dabei mindestens 55 Stunden und gewährleistet eine stabile und zuverlässige Funktion der komplexen Kalendermechanik. Eine der bedeutendsten Innovationen dieses Kalibers ist die besondere Krone. Besagtes System ist durch zwei Patente geschützt und ermöglicht die vollständige Einstellung des Ewigen Kalenders direkt über die Krone. Bei traditionellen Ewigen Kalendern sind dafür meist mehrere kleine Drücker im Gehäuse erforderlich, die mit speziellen Werkzeugen bedient werden müssen. Die neue Konstruktion erhöht die Benutzerfreundlichkeit erheblich und reduziert zugleich das Risiko von Beschädigungen. Eingebettet ist die Feinmechanik in ein Gehäuse von 41 Millimetern Durchmesser, das in der Höhe lediglich 9,5 Millimeter misst. Trotz der komplexen Mechanik bleibt die Uhr damit überraschend flach und elegant. Ein entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt und sorgt für optimale Sicht auf die Anzeigen. Der Gehäuseboden kombiniert Titan mit einem Saphirglasfenster und erlaubt einen Blick auf das fein dekorierte Uhrwerk. Die Wasserdichtigkeit beträgt 50 Meter und macht die Uhr trotz ihrer Komplexität vergleichsweise alltagstauglich. Das integrierte Armband schließt mit einer AP-Faltschließe und komplettiert die nahtlose Designsprache der Royal-Oak-Kollektion. Der Preis dieser aufregenden Neuvorstellung kann bei der Maison erfragt werden.
Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph Automatic
Audemars PiguetRoyal Oak Offshore Chronograph Automatic
Mit den zwei neuen Varianten der Royal Oak Offshore Chronograph Automatic erweitert die Schweizer Haute-Horlogerie-Manufaktur ihre sportlichste Kollektion um zwei ausdrucksstarke Modelle in der 43-Millimeter-Klasse. Beide Neuvorstellungen greifen die traditionsreiche Offshore-DNA auf, interpretieren sie jedoch mit neuen Farbkonzepten und Materialkombinationen. Dadurch entstehen zwei Uhren, die sich zwar eine gemeinsame technische Basis teilen, jedoch jeweils eine ganz eigene visuelle Identität entwickeln.
Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph Automatic
Audemars PiguetIkone sportlicher Haute Horlogerie
Seit ihrer Einführung in den 1990er-Jahren steht die Royal Oak Offshore für eine kraftvolle und sportliche Interpretation der ursprünglichen Royal Oak. Größere Gehäuseproportionen, markante Materialien und robuste Chronographentechnik prägen den Charakter der Kollektion. Die erste der beiden Neuheiten präsentiert sich mit einem vollständig aus Keramik gefertigten Gehäuse in der charakteristischen Farbe „Bleu Nuit, Nuage 50“. Dieser tiefblaue Farbton wurde im Jahr 2025 anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Manufaktur erstmals auch in Keramik umgesetzt. Die Keramiklünette, die verschraubte Krone und die Chronographendrücker greifen besagte Ästhetik auf und werden durch Elemente aus Titan ergänzt. Der Gehäusebodenrahmen sowie der Drückerschutz bestehen ebenfalls aus Titan und bilden einen subtilen Kontrast zur tiefblauen Keramik. Das Zifferblatt setzt diesen Kontrast fort. Es zeigt ein beiges „Méga Tapisserie“-Muster, das mit blauen Chronographenzählern kombiniert wird. Rhodinierte Stundenindizes aus Roségold sowie Zeiger aus 18-karätigem Weißgold mit Leuchtbeschichtung sorgen für eine präzise Zeitablesung. Eine beigefarbene Innenlünette rundet die harmonische Farbkomposition ab. Das auswechselbare strukturierte Kalbslederarmband in „Bleu Nuit, Nuage 50“ unterstreicht die elegante Optik dieses sportlichen Chronographen.
Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph Automatic
Audemars PiguetTitan und schwarze Keramik mit grünem Zifferblatt
Die zweite Variante verfolgt einen deutlich technischeren Look. Hier besteht das Gehäuse aus Titan, während Lünette, Drücker und Krone aus schwarzer Keramik gefertigt sind. Diese Kombination verleiht der Uhr eine besonders robuste und moderne Erscheinung. Das Zifferblatt zeigt ein rauchig grünes Finish, ebenfalls mit dem typischen „Méga Tapisserie“-Muster. Hier schaffen schwarze Chronographenzähler mit beigefarbenen Außenringen einen starken visuellen Kontrast und verbessern gleichzeitig die Ablesbarkeit der Anzeigen. Geschwärzte Stundenindizes sowie Zeiger aus 18-karätigem Weißgold mit Leuchtbeschichtung verstärken die technische Ästhetik der Uhr. Eine schwarze Innenlünette ergänzt die dunkle Farbpalette. Das wechselbare Kautschukarmband in Grau-Grün betont den sportlichen Charakter dieses Modells und sorgt zugleich für hohen Tragekomfort.
Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronograph Automatic
Audemars PiguetIntegrierter Flyback-Chronograph
Beide Modelle werden vom hauseigenen Automatikkaliber 4401 angetrieben. Dieses moderne Chronographenwerk wurde vollständig von Audemars Piguet entwickelt und gehört zu den technisch anspruchsvollen Uhrwerken der Kollektion. Es besteht aus 381 Einzelteilen, verfügt über 40 Rubine, arbeitet mit einer Frequenz von vier Hertz beziehungsweise 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve von rund 70 Stunden. Eine zentrale Funktion ist der Flyback-Chronograph. Diese Komplikation erlaubt es, eine laufende Zeitmessung mit nur einem Tastendruck zurückzusetzen und sofort neu zu starten – eine Funktion, die ursprünglich für die präzise Zeitmessung im Motorsport entwickelt wurde. Durch den Saphirglasboden lässt sich das Uhrwerk mit seiner geschwärzten Schwungmasse und den typischen Haute-Horlogerie-Veredelungen bewundern. Ein entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt und sorgt für eine klare Sicht auf die Anzeigen. Die verschraubte Krone und die solide Gehäusekonstruktion gewährleisten zudem eine Wasserdichtigkeit von bis zu 100 Metern. Während die Keramik-Version 57.700 Euro kostet, ist die Titan-Variante bereits ab 41.700 Euro erhältlich.
Die Zeit in Stein gemeißelt: Zur Geschichte und Gegenwart von Steinzifferblättern