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Lesedauer 3 Min.

Serica schrumpft die Fieldwatch: die neue Ref. 7505

Mit 35 Millimetern Durchmesser, Chronometerwerk und 200 Metern Wasserdichtigkeit gewinnt die Toolwatch deutlich an Charakter
Serica – Ref. 7505, Toolwatch aus Edelstahl mit Automatikwerk
© Serica 

Mit der neuen Ref. 7505 erweitert Serica ihre Fieldwatch-Kollektion um ein Modell, das bewusst kompakter ausfällt. 35 Millimeter Durchmesser, ein flacheres Gehäuse und neue Zifferblattvarianten sollen jene ansprechen, denen klassische Toolwatches häufig zu groß erscheinen. Laut Serica bleibt die professionelle Ausrichtung jedoch unverändert: Die Ref. 7505 versteht sich als vollwertige Einsatzuhr, lediglich in einem kleineren Format.

Serica – Ref. 7505, Fieldwatch aus Edelstahl mit Automatikwerk

Serica – Ref. 7505

© Serica 

Weniger Größe, gleiche Funktion

Die neue Ref. 7505 übernimmt die Grundidee der bekannten Ref. 6190 und übersetzt sie in kompaktere Proportionen. Mit 35 Millimetern Gehäusedurchmesser, einer Höhe von lediglich 9,6 Millimetern inklusive Glas sowie einem Horn-zu-Horn-Maß von 41,5 Millimetern zählt sie zu den deutlich kleineren mechanischen Fieldwatches am Markt. Gerade angesichts des anhaltenden Trends zu moderateren Gehäusegrößen dürfte das Modell Sammler ansprechen, die historische Militäruhren schätzen. Viele klassische Einsatzuhren des 20. Jahrhunderts bewegten sich schließlich ebenfalls zwischen 34 und 36 Millimetern. Trotz der reduzierten Dimensionen bleibt die technische Ausstattung robust: Die Uhr ist bis 20 Bar wasserdicht und damit deutlich widerstandsfähiger, als es klassische Felduhren traditionell waren.

 

Serica – Ref. 7505, Fieldwatch aus Edelstahl mit Automatikwerk

Serica – Ref. 7505

© Serica

Neues Gehäuse mit eigenständiger Formensprache

Die Ref. 7505 erhält ein vollständig neu entwickeltes Gehäuse. Charakteristisch sind geschwungene Bandanstöße, polierte Flanken sowie ein Wechselspiel verschiedener Oberflächenbearbeitungen. Auffällig erscheinen zudem kleine halbkugelförmige Elemente auf der Lünette, welche die kardinalen Markierungen des Zifferblatts optisch fortführen. Gleichzeitig bleiben markentypische Merkmale erhalten: die breite, flach ausgeführte Lünette, das stark funktionale Erscheinungsbild sowie das insgesamt reduzierte Design.

 

Serica – Ref. 7505, Fieldwatch aus Edelstahl mit Automatikwerk

Serica – Ref. 7505

© Serica 

Drei neue Zifferblätter

Sehr gut gefällt uns, dass die neue Ref. 7505 zum Start mit drei Emaillezifferblättern erscheint. Neu ist das sogenannte „Minute Critical Dial“, erhältlich in Schwarz oder Olivgrün. Hier rückt die vollständige 60-Minuten-Skala stärker in den Vordergrund und soll eine schnellere Zeiterfassung ermöglichen. Ergänzt wird die Kollektion durch ein zweifarbiges Tuxedo-Zifferblatt, das an historische Militäruhren erinnert. Aufgesetzte, umlaufende Stundenmarkierungen mit Superluminova sorgen zudem für bessere Ablesbarkeit. Ein weiteres Novum ist das neu konstruierte Bonklip-Armband. Die traditionelle Konstruktion erhält gebogene Endstücke, stärker verjüngte Glieder und erstmals die sogenannte Safe-Lock-Schließe. Sie soll zusätzlichen Halt bieten und gleichzeitig den bewusst etwas lockeren Sitz ermöglichen, den viele Besitzer klassischer Bonklip-Bänder schätzen.

 

 

Serica – Ref. 7505, Fieldwatch aus Edelstahl mit Automatikwerk

Serica – Ref. 7505

© Serica 

Schweizer Chronometerwerk im Inneren

Angetrieben wird die Ref. 7505 vom automatischen Soprod-Kaliber M100. Das Werk verfügt über eine COSC-Zertifizierung und erfüllt damit die Anforderungen eines Chronometers hinsichtlich der Ganggenauigkeit. Zu den technischen Eigenschaften zählen 25 Lagersteine, eine Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde sowie eine Gangreserve von rund 42 Stunden. Ergänzt wird dies durch eine veredelte Werkplatte mit Genfer Streifen. Der Preis beläuft sich je nach Konfiguration auf 1.090 beziehungsweise 1.190 Euro.

Fazit

Mit der Ref. 7505 reagiert Serica auf die steigende Nachfrage nach kleineren mechanischen Uhren, ohne die typische Toolwatch-Identität der Marke aufzugeben. Die Kombination aus 35-Millimeter-Gehäuse, Chronometerwerk, 200 Meter Wasserdichtheit und Emaillezifferblatt macht das Modell außergewöhnlich, besonders in einem Segment knapp oberhalb der 1.000 Euro.

 

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