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Lesedauer 3 Min.

Avantgarde-Zeitanzeige trifft Pariser Uhrmacherkunst: SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

Eine Kollaboration, die traditionelle Uhrmacherei und futuristische Zeitdarstellung miteinander verschmelzen lässt
SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl
© SpaceOne x Baltic

Auf den ersten Blick könnten die beiden Marken kaum unterschiedlicher sein: Baltic steht für vintage-inspirierte Designs mit klassischer Ästhetik, während SpaceOne futuristische, beinahe raumschiffartige Zeitmesser entwickelt und die klassische Zeitanzeige bewusst dekonstruiert. Doch die Grundlage dieser Zusammenarbeit ist keine strategische Entscheidung, sondern eine persönliche Verbindung. Seit einem Treffen im Jahr 2021 entwickelte sich zwischen den Protagonisten eine kreative Freundschaft, aus der nun die Seconde Majeure hervorgeht, die beide Welten in sich vereint.

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic

Zeit neu gedacht

Die Seconde Majeure verabschiedet sich bewusst von der klassischen Darstellung mit zentralen Zeigern. Stattdessen erfolgt die Anzeige über Saphirscheiben, die Stunden und Minuten getrennt voneinander darstellen. Die Stunden werden bei zwölf Uhr angezeigt, die Minuten bei sechs Uhr. Eine markante Pfeilanzeige mit Fadenkreuz dient als Referenzpunkt und leitet den Blick über das Zifferblatt. Darüber schwebt ein zentraler Sekundenzeiger, der nicht nur für Bewegung sorgt, sondern auch namensgebend ist.

 

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic 

Die springende Stunde

Im Zentrum der Neuvorstellung steht ein exklusives Modul für springende Stunden, entwickelt von Théo Auffret. Die Funktionsweise wird bewusst sichtbar gemacht und prägt das gesamte Design. Ein zentrales Steuerrad rotiert unter der Minutenscheibe und vollendet in 60 Minuten eine Umdrehung. Am Ende dieser Rotation greift es in ein Sternrad mit zwölf Zähnen ein, das die Stundenanzeige steuert. Eine Feder hält das System unter Spannung und sorgt schließlich für den präzisen Sprung der Stundenanzeige. Dieses Zusammenspiel aus Kraftaufbau und plötzlicher Entladung macht die Zeitmessung gewissermaßen zu einem mechanischen Erlebnis.

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic

Form folgt Funktion

Das Zifferblatt ist nicht nur Träger der Anzeige, sondern integraler Bestandteil der Mechanik. Gefertigt aus einem Stück Neusilber, verbindet es strukturelle Stabilität mit dekorativer Raffinesse. Die Gestaltung folgt dabei konsequent der technischen Architektur: Alle Elemente sind so angeordnet, dass sie sowohl funktional als auch visuell miteinander harmonieren. 

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic 

Jede Uhr ein Unikat

Die Seconde Majeure wird mit zwei unterschiedlichen Zifferblatt-Finissierungen angeboten: einer vertikal gebürsteten Variante sowie der sogenannten „Charbonné“-Version. Letztere wird in aufwendiger Handarbeit im Atelier von Théo Auffret gefertigt und präsentiert sich mit individuellem Charakter. 

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic 

Zwischen Klassik und Moderne

Für besagten Zeitmesser wurde bewusst kein bestehendes Gehäuse verwendet. Stattdessen entstand eine komplett neue Ästhetik, die die Identität beider Marken widerspiegelt. Mit einem Durchmesser von 38,5 Millimetern bleibt die Uhr tragbar und elegant, während die Kombination aus gebürsteten Flächen und einer polierten, konkaven Lünette für spannende Lichtreflexe sorgt. Die geschwungenen Bandanstöße erhöhen zudem den Tragekomfort. Komplettiert wird das Gesamtbild durch ein Alcantara-Armband von Delugs, das sowohl optisch als auch haptisch einen modernen, sportlich-eleganten Akzent setzt.

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic 

Limitierte Verfügbarkeit

Die Seconde Majeure folgt einem ungewöhnlichen Vertriebsmodell: Sie ist nur für einen kurzen Zeitraum, nämlich von 12. bis 17. Mai, vorbestellbar. Die Produktion richtet sich ausschließlich nach der Anzahl der eingegangenen Bestellungen innerhalb dieses Zeitfensters. Jede Uhr wird dabei individuell nummeriert.

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure, ausgefallene Automatikuhr aus Edelstahl

SpaceOne x Baltic – Seconde Majeure

© SpaceOne x Baltic 

Fazit

Mit der Seconde Majeure gelingt SpaceOne und Baltic eine der wohl spannendsten Kollaborationen des Jahres. Die Uhr verbindet experimentelle Zeitdarstellung mit traditioneller Mechanik und schafft so ein völlig eigenständiges Konzept. Zudem ist das Beispiel für kreative Uhrmacherei mit 2.500 beziehungsweise 3.500 Euro vergleichsweise erschwinglich.

 

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