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Lesedauer 3 Min.

Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026: Vintage trifft Violett und Vinyl

Die neue Sonderedition der Sixties Chronograph setzt die beliebte Retro-Ästhetik des namensgebenden Jahrzehnts auf einem violetten, mit einer raffinierten Prägung verzierten Zifferblatt in Szene. Mit dabei sind auch Anleihen aus der Welt der Musik.
Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026, Ref. 1-39-34-08-22-04, Frontansicht Uhr
© Glashütte Original

Es ist mittlerweile eine schöne Tradition bei Glashütte Original: Alljährlich stellt die deutsche Luxusuhrenmanufaktur die Sixties Chronograph in einer limitierten Edition vor. Nach früheren Ausführungen mit Zifferblättern in Grün, Orange oder Grau ergänzt nun eine Variante in Violett die beliebte Retro-Uhren-Kollektion um eine farblich attraktive Facette.

Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026, Ref. 1-39-34-08-22-04

Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026

© Glashütte Original

Violett als Ausdruck einer Epoche

Die Wahl des Farbtons ist kein Zufall. Violett spielte seit den 1960er-Jahren immer wieder eine Rolle in der Pop- und Musikkultur – auf Albumcovern, Konzertplakaten oder in Songtiteln. Die neue Jahresedition greift diese Verbindung auf und interpretiert den charakteristischen Vintage-Stil in expressiver Farbgebung. Das transluzent lackierte Zifferblatt zeigt je nach Lichteinfall unterschiedliche Nuancen zwischen tiefem Purpur und helleren Violetttönen. Hinzu kommt die für die Jahresedition typische geprägte Oberflächenstruktur, die zusätzliche Tiefe verleiht. Jedes einzelne Zifferblatt ist das Ergebnis eines aufwendigen Fertigungsprozesses, der dutzende Handgriffe, viel Zeit und langjährige handwerkliche Erfahrung erfordert. 

Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026, Ref. 1-39-34-08-22-04, Zifferblatt

Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026

© Glashütte Original 

Making-of des Zifferblatts

Wie bei den Vorgängermodellen entsteht das nachleuchtende Zifferblatt in einem zeitaufwändigen und hochspezialisierten Verfahren in der hauseigenen Zifferblattmanufaktur in Glashütte. Ausgangsmaterial sind dünne Bronzestreifen, die zunächst mithilfe eines Stempels geprägt werden, um ihre feine Oberflächenstruktur zu erhalten. Danach werden die Rohlinge ausgestanzt und mit kleinen Bohrungen versehen. Die Hilfszifferblätter für die kleine Sekunde und den 30-Minuten-Zähler für den Chronographen erhalten beim anschließenden Ausdrehen die charakteristischen konzentrischen Rillen, die an Vinylschallplatten erinnern. Im nächsten Schritt wird das Zifferblatt gewölbt und galvanisch mit Gelbgold beschichtet. Danach kommt die Farbe ins Spiel: Von Hand wird der transluzente, violette Lack aufgetragen und anschließend im Ofen eingebrannt. Beim Zifferblatt des Sixties Chronograph werden die Indexe nicht wie üblich aufgesetzt oder aufgedruckt, sondern manuell in die gewölbte und lackierte Oberfläche eingeschnitten. Dadurch kommt das Ausgangsmaterial des Zifferblatts zum Vorschein: warm schimmernde Bronze. Anschließend wird die gesamte Oberfläche mit einem schützenden Klarlack versehen. In mehreren Durchgängen werden nun Ziffern und Logo aufgedruckt und im Ofen eingebrannt, bevor schließlich eine ruhige Hand die Leuchtpunkte der Indexe aufsetzt. Das Zifferblatt wird von einem beidseitig entspiegelten, leicht gewölbten Saphirglas geschützt. Die langen, vergoldeten Zeiger folgen seiner Wölbung.

Glashütte Original Sixties Chronograph Jahresedition 2026, Ref. 1-39-34-08-22-04, Boden mit Werk

Glashütte Original Kaliber 39-34 

© Glashütte Original 

High-end Manufakturkaliber mit Automatikaufzug

Wie die Vorgängermodelle erscheint die diesjährige Jahresedition der Sixties Chronograph in einem Edelstahlgehäuse mit 42 Millimetern Durchmesser und 12,4 Millimetern Höhe. Durch den Sichtboden zeigt sich das Automatikkaliber 39-34 mit skelettiertem Rotor und 21-karätiger Goldschwungmasse in voller Schönheit. Das Manufakturuhrwerk arbeitet mit 4 Hertz und bietet rund 40 Stunden Gangreserve. Wie es bei der sächsischen Traditionsmarke zum guten Ton gehört, zeichnet es sich durch typische Merkmale Glashütter Feinuhrmacherei aus. Dazu zählen die Dreiviertelplatine, Glashütter Streifenschliff, gebläute Schrauben und die anmutige Schwanenhals-Feinregulierung bleiben sichtbar. Die Sixties Chronograph Jahresedition wird mit einem Synthetikband kombiniert und ist ab Mai 2026 zu einem Preis von 9.800 Euro erhältlich. 

 

Übrigens: Auch Sie können deutsche Uhrmacherkunst erleben – Glashütte Excellence Journey vom 13. – 16. September 2026

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