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Lesedauer 5 Min.

Swiss Watch Experience 2026: Uhrenreise nach Genf und Umgebung

Die erste Leserreise des Jahres steht an: Unsere Swiss Watch Experience 2026 führt uns vom 10.bis 13. Mai nach Genf und Umgebung. 6 Uhrenmarken erleben wir hautnah: Nivada, Roger Dubuis, Artya, Kross Studio, Bulgari und Hublot.
WatchTime-Leserreise: Besucher bei Hublot mit Uhrmacher

Uhrmacherei hautnah erleben: Besuch in der Hublot-Manufaktur in Nyon

© Marcus Krüger für WatchTime

Der Wonnemonat Mai beschert uns auch 2026 die erste WatchTime-Leserreise des Jahres. In diesem Jahr ist unser Ziel die Uhrmachermetropole Genf, mit Abstechern ins nahegelegene Vallée de Joux sowie in die Nachbargemeinden Nyon und Gland. Dort besichtigen wir ebenso spannende wie unterschiedliche Manufakturen und haben bei jedem Termin die Gelegenheit, die Produktion von Uhren und Uhrwerken hautnah zu erleben, mit den Machern hinter der Marke zu sprechen und uns Uhren aus der aktuellen Kollektion an den Arm zu legen.

Interesse? Jetzt anmelden unter event@watchtime.net !

Hotel La Barcarolle in Prangins Terrasse

Entspannte Atmosphäre mit Blick auf den Genfer See: Hotel La Barcarolle in Prangins 

© Hotel La Barcarolle

Anreise: Sonntag, 10. Mai 2026

Die Anreise ist für Sonntag, den 10. Mai geplant und erfolgt individuell. Treffpunkt ist das schöne Hotel La Barcarolle in Prangins bei Nyon, idyllisch am Ufer des Genfer Sees gelegen, nur wenige Schritte vom Ufer entfernt. Hier treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen mit der aufstrebenden Marke Nivada Grenchen. Thomas Glaue, der die Schweizer Marke in Deutschland vertritt, bringt eine große Anzahl von Nivada-Uhren mit, de wir während des Essens und danach ausgiebig anprobieren können. Gleichzeitig steht er bereit, alle Fragen zu Geschichte und Gegenwart der Marke zu beatworten.

Nivada Grenchen: F77 SST Green Aventurine MK2

Nivada Grenchen: F77 SST Green Aventurine MK2

© Nivada Grenchen

Tag 1: Montag, 11. Mai 2026

Am Montag geht es zunächst nach Meyrin, in die Manufaktur von Roger Dubuis. Meyrin ist eine eigene Gemeinde im Kanton Genf, die unmittelbar an die Stadt anschließt. Das von außen zweckmäßige Firmengebäude lässt nicht sofort darauf schließen, dass sich im Innern eine Manufaktur mit ungeheurer Fertigungstiefe befindet. Roger Dubuis stellt alle für seine Uhren benötigten Werke zu 100 Prozent selbst her. Hier werden Teile gefertigt, auf verschiedenste Arten veredelt, immer wieder kontrolliert und schließlich zu Uhrwerken zusammengesetzt. Wir sehen alle Stufen der Fertigung, erhalten aber auch eine Übersicht über die aktuelle Markenstrategie und die wichtigsten Kooperationen. Der Rundgang endet mit einer Touch & Feel-Session, bei der wir uns Modelle aus der aktuellen Kollektion ans Handgelenk legen können.

 

WatchTime-Uhrenreise Genf 2022: in der Manufaktur von Roger Dubuis

Die Entwicklung und Produktion eigener Werke gehört zu den Kernkompetenzen von Roger Dubuis.

© WatchTime

Für die anschließende Fahrt zu Artya umrunden wir die Südspitze des Genfer Sees und begeben uns in die Gemeinde Meinier, die direkt an der Grenze zu Frankreich liegt. In dem idyllischen Ort befindet sich die Heimat von Artya. 2009 gründete der ehemalige Mathematiklehrer, Uhrendesigner und Freigeist Yvan Arpa seine eigene Marke, nachdem er zuvor für Hublot und Romain Jerome tätig gewesen war. Die Uhren von Artya sind expressiv, das Design experimentell und oft überraschend, die Verarbeitung sehr hochwertig. Die meisten Modelle sind auf wenige Stücke limitiert. Bekannt wurde ArtyA durch ungewöhnliche Materialien wie Patronenhülsen, Schmetterlingsflügel oder Tabakblätter auf Zifferblättern. In den letzten Jahren hat sich Artya vermehr auf Uhren mit Saphirglasgehäusen spezialisiert: Diese gibt es in ganz verschiedenen Farben, manche wechseln ihre Farbe sogar. Yvan Arpa wird uns tiefe Einblicke in sein ungeheuer kreatives Schaffen geben, den Austausch mit ihm und seinem Team können wir anschließend in der Artya-Boutique in der Genfer Innenstadt sowie beim anschließenden Abendessen vertiefen.

Artya Tourbillon S4TVUH5Q

Zu den Spezialitäten von Artya gehören Tourbillons in farbigen Saphirglasgehäusen.

© Artya

Tag 2: Dienstag, 12. Mai 2026

Am Dienstagmorgen führt uns eine kurze Fahrt nach Gland: Der Ort ist nur einen Katzensprung von Prangins entfernt, wo unser Hotel steht. Hier besuchen wir einen weiteren "Wilden" im Schweizer Uhrendesign: Marco Tedeschi. Wie Yvan Arpa war RJ Watches (= Romain Jerome) seine vorherige Station; seine Ideen brachte er in die von ihm und einigen Partnern gegründete Marke Kross Studio ein.

Kross Studio verbindet Haute Horlogerie mit Popkultur, etwa durch Kooperationen mit Franchises wie Star Wars, Batman oder Game of Thrones. Typisch ist ein Zentraltourbillon, das außerhalb des Zentrums genügend Raum für hochwertige Spielereien lässt, wie etwa bei der aktuellen Harry-Potter-Uhr, bei der vier Quidditch spielende Miniaturfiguren aus jedem der vier Hogwarts-Häuser um das Tourbillon herum reiten. Kross steht für extrem limitierte Sammler-Sets und aufwendigste, hoch exklusive "Verpackungen", die oft Nachbauten von berühmten Film-Props sind.

Kross Studio: Harry Potter Central Floating Tourbillon

Quidditch auf dem Zifferblatt: Harry Potter Central Floating Tourbillon

© Kross Studio

Nach dem gemeinsamen Lunch geht es hoch in die Juraberge ins berühmte Tal der Uhrmacher, ins Vallée de Joux. In Le Sentier, unweit der Manufakturen von Jaeger-LeCoultre und Blancpain, befindet sich die Haute-Horlogerie-Abteilung von Bulgari im ehemaligen Gebäude von Daniel Roth. Hier fertigt Bulgari seine Manufakturwerke, vom Automatikkaliber BVL 191 bis hin zu Großen Komplikationen wie Minutenrepetitionen und Schlagwerkuhren mit Grande und Petite Sonnerie sowie Carillon. Wer einmal diese Abteilung betreten hat, wird es nie mehr vergessen.

 

Bulgari: Octo Finissimo Skeleton Eight Days in Titan

Bulgari: Octo Finissimo Skeleton Eight Days in Titan

© Bulgari

Tag 3: Mittwoch, 13. Mai 2026

Der Mittwoch ist ganz dem Besuch von Hublot gewidmet. Auf dem Produktionscampus in Nyon erleben wir hautnah, wie schnell sich die Marke in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Neben dem 2009 eröffneten ersten Manufakturgebäude und dem 2015 fertiggestellten "H2" für Komponentenfertigung und Gehäuseproduktion entsteht mit "H3" ein drittes, noch größeres Gebäude, um die benötigten zusätzlichen Kapazitäten für die Uhren- und Uhrwerksfertigung zu schaffen. Im Inneren sehen wir viel von dem, was Hublot ausmacht und zum Erfolg der Marke beiträgt: die Produktion eigener Werke und Gehäuse sowie Eigenkreationen wie das kratzfeste 18-karätige Magic Gold oder Keramikgehäuse in knalligen Farben wie Ferrari-Rot. Nach dem Mittagessen in der Manufaktur erleben wir die Vielfalt der Marke bei der abschließenden Modellpräsentation.

Sie wollen die Uhrenreise nicht verpassen? Es sind noch wenige Plätze frei. Anmelden können Sie sich unter event@watchtime.net

WatchTime-Leserreise Genf 2022 Hublot

Bei Hublot erleben wir u. a. die Produktion von Werk- und Gehäusekomponenten.

© WatchTime
Leserreisen Roger Dubuis Artya Bulgari Kross Studio Hublot WatchTime

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