Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Die Zeit als Tanz: L.Leroy – Osmior Bal du Temps

Zum 240. Jubiläum präsentiert die traditionsreiche Manufaktur ein Meisterwerk mit Minutenrepetition und Tourbillon
L.Leroy – Osmior Bal du Temps, Luxusuhr mit Minutenrepetition und Tourbillon

L.Leroy – Osmior Bal du Temps

© L.Leroy 

Rückkehr auf die große Bühne

L.Leroy feiert im Jahr 2025 sein 240-jähriges Bestehen – ein eindrucksvolles Jubiläum für ein Haus, das 1785 in Paris von Charles Leroy gegründet wurde und seitdem zu den großen Namen der Uhrmacherei gehört. Pünktlich zu diesem Anlass präsentiert die Marke auf den Geneva Watch Days die „Osmior Bal du Temps“, einen Zeitmesser, der den Anspruch von L.Leroy, zu den Spitzenvertretern der Haute Horlogerie zu gehören, untermauert. Mit diesem Modell gelingt die Rückkehr ins Rampenlicht: ein Meisterwerk, das historische Codes, feine Ästhetik und zwei der prestigeträchtigsten Komplikationen vereint – die Minutenrepetition und das fliegende Tourbillon.

 

L.Leroy – Osmior Bal du Temps, Luxusuhr mit Minutenrepetition und Tourbillon

L.Leroy – Osmior Bal du Temps

© L.Leroy 

Klassik mit zeitgemäßem Ausdruck

Das Gehäuse der Neuvorstellung ist bewusst klassisch gehalten und doch reich an Raffinesse. Gefertigt wird es in drei Ausführungen: in Roségold, Platin sowie Titan Grad 5. Mit einem Durchmesser von 43 Millimetern und einer Höhe von 13,6 Millimetern inklusive Saphirglas bleiben die Proportionen trotz der hochkomplexen Mechanik ausgewogen.

Die Form folgt den Codes der Osmior-Kollektion: ein „Tambour“-Profil mit poliertem Gehäuse, abgesenktem Mittelteil und elegant abgeschrägten Hörnern. Die Krone trägt das verschlungene Doppel-„L“ des Hauses und ist griffig gerändelt. Auch der Gehäuseboden zeugt von Detailverliebtheit. Das Glas wird von einem Ring gehalten, der durch polierte Reliefgravuren und sandgestrahlte Segmente veredelt ist. 

L.Leroy – Osmior Bal du Temps, Luxusuhr mit Minutenrepetition und Tourbillon

L.Leroy – Osmior Bal du Temps

© L.Leroy 

Bühne für die Komplikationen

Der Name „Bal du Temps“ ist Programm: Das Zifferblatt inszeniert die Komplikationen wie einen Tanz. Komplett skelettiert, gewährt es freie Sicht auf das filigrane Zusammenspiel von Hebeln, Zahnrädern und Federn. Im Zentrum thront die Minutenrepetition, deren filigrane Mechanik bei Aktivierung durch den Schieber bei neun Uhr in harmonischen Klängen die Zeit hörbar macht. Bei sechs Uhr rotiert das fliegende Tourbillon, sichtbar unter einer Brücke, die das Doppel-„L“ von L.Leroy zitiert.

Besonderheit besagten Modells: Es besitzt nur einen einzigen zentralen Zeiger, der die Stunden anzeigt. Die Minuten werden akustisch durch die Repetition mitgeteilt – ein Konzept, das von der historischen „à tact“-Uhr inspiriert ist, die L.Leroy um 1810 für Prinz Emil Maximilian Leopold August von Hessen schuf.

Die Stundenskala ist je nach Gehäusematerial unterschiedlich gestaltet: Silberfarben und dezent im Titanmodell, hellblau in Kombination mit Platin oder anthrazitgrau mit goldenen Appliken für das Roségoldmodell. So besitzt jede Variante ihre eigene Identität, unterstrichen von sorgfältig satinierten und polierten Details.

 

L.Leroy – Osmior Bal du Temps, Luxusuhr mit Minutenrepetition, Tourbillon und Handaufzugskaliber

L.Leroy – Osmior Bal du Temps

© L.Leroy 

Klingende Präzision

Im Inneren der Uhr arbeitet das vollständig in Genf gefertigte Handaufzugskaliber L601SQ, bestehend aus 321 Einzelteilen. Es verbindet zwei der edelsten Komplikationen der Uhrmacherei: die Minutenrepetition und das fliegende Tourbillon. Die Käfigkonstruktion besteht dabei aus 76 Teilen und vollzieht alle 60 Sekunden eine Umdrehung. Besagte Feinmechanik arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, verfügt über eine Gangreserve von 90 Stunden und ist reich dekoriert: eine zirkulär gekörnte Platine, rhodinierte Brücken, polierte Schrauben und kontrastreiche Kantenbearbeitung machen es auch optisch zu einem Erlebnis.

 

L.Leroy – Osmior Bal du Temps, Luxusuhr mit Minutenrepetition, Tourbillon und Handaufzugskaliber

L.Leroy – Osmior Bal du Temps

© L.Leroy 

Die bis drei Bar Druck vor Wasser geschützte Uhr wird an einem schwarzen Alligatorlederband mit großflächiger Narbung getragen. Eine Faltschließe, gefertigt aus dem jeweiligen Gehäusematerial, komplettiert die in limitierter Stückzahl hergestellte Neuheit.

 

Avantgardistische Satellitenanzeige in neuem Design: H. Moser & Cie. Pioneer Flying Hours

Uhr Handaufzug Tourbillon Minutenrepetition

Neueste Beiträge

WatchTime Düsseldorf 2026: So war der erste Tag
Ein erster Tag voller Highlights, Emotionen und außergewöhnlicher Zeitmesser.
3 Minuten
Die WatchTime Düsseldorf 2026 ist eröffnet: Der Start in ein Wochenende voller Uhren
Die WatchTime Düsseldorf 2026 hat ihre Türen geöffnet. Den Auftakt machten am Freitagmorgen die Golden-Ticket-Gäste und Vertreter der Fachpresse, die die Rheinterrasse noch vor der regulären Öffnung exklusiv erkunden konnten.
3 Minuten
WatchTime Award 2026 – Das sind die Gewinner
Vier Kategorien, vier Gewinner: Beim WatchTime Award 2026 wurden Uhren und Persönlichkeiten ausgezeichnet, die mit eigenständigem Design, technischer Innovation und unternehmerischer Handschrift überzeugen – das sind die Preisträger des Jahres.
4 Minuten
Top Thema: Hamilton x Call of Duty: Diese Khaki Field trägt Captain Price

Hamilton x Call of Duty: Diese Khaki Field trägt Captain Price

- Top Thema
Hotspot: Atlantic Worldmaster Open Heart – Die Unruh im Rampenlicht

Atlantic Worldmaster Open Heart – Die Unruh im Rampenlicht

- Hotspot
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Micro Monday: Neode – N01
Unabhängige Haute Horlogerie: Mehr als 130 Gehäuseprototypen, ein Acht-Tage-Handaufzugswerk und ein Sterlingsilber-Zifferblatt
7 Minuten
19. Okt 2026
Teuerste Vintage-Patek aller Zeiten: Die Referenz 1518 erreichte über 15,23 Millionen Euro
Eine Uhr, die eigentlich widersprüchlich ist: Die extrem seltene Patek Philippe Ref. 1518 in Edelstahl bricht ihren eigenen Rekord – und bestätigt ihren Status als heiligen Gral der Haute Horlogerie
3 Minuten
11. Nov 2025
Jaeger-LeCoultre zeigt zwei Grande Complications, die technisch kaum extremer sein könnten
Mit der Master Hybris Artistica Calibre 945 und der Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie demonstriert Jaeger-LeCoultre zwei sehr unterschiedliche Seiten seiner Haute Horlogerie: astronomische Zeitmessung trifft auf eines der komplexesten Schlagwerke der Manufaktur.
5 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige