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Lesedauer 5 Min.

3 typische Uhren von Hublot

Hublot: Big Bang Unico
© PR
Keine andere Marke wurde so schnell so erfolgreich wie Hublot. Das Geheimnis: Ungewöhnliche Materialien und Materialkombinationen, komplexe Gehäuse, zahlreiche Kollaborationen und eine rasant aufgebaute Mechanikkompetenz.

Modell #1 von Hublot: Big Bang Unico

Die Big Bang war 2005 eine Revolution in der traditionsreichen Uhrenwelt. Sie verkörpert eine neue Form von Luxus, bei der das Design im Vordergrund steht: Nicht mehr rückwärtsgewandt, sondern in die Zukunft strebend.
Luxus definiert sich bei der Big Bang nicht durch traditionell verzierte Werkbestandteile, sondern vor allem durch ein komplexes, innovatives Design, den Einsatz von Hightech-Werkstoffen und ungewöhnliche Materialkombinationen. Das sieht man auf den ersten Blick, und deshalb war und ist die Big Bang so erfolgreich. Bei der Big Bang besteht das komplexe Gehäuse aus über 50 Komponenten. Während bei vielen Uhren der obersten Preiskategorie beim polierten Gehäuse aus wenigen Teilen die gute Verarbeitungsqualität und das verwendete Edelmetall den Wert transportieren, sind es bei der Big Bang die Anzahl der Teile und deren Detailreichtum, die den Wert ausmachen. Beispielsweise widmet sich Hublot mit viel Sorgfalt den Gehäuseschrauben: Die einzigartigen Schraubenköpfe mit dem stilisierten H-Profil sind dreidimensional gestaltet. Die matte Fläche überragt ein polierter Ring. Dieses Wechselspiel der Oberflächen auf kleinstem Raum setzt sich am Gehäuse fort: Polierte Kanten und die polierte Seite der Lünette kontrastieren mit den satinierten Oberflächen und der mattschwarzen Gehäuseeinlage aus Kunstharz. Man sieht hier, wie aufwendig und kostspielig die Herstellung sein muss. Die Komplexität zeigt sich nicht nur beim Gehäuse: Da Hublot das Zifferblatt der Big Bang oft auf einen Ring mit Indexen beschränkt und das Werk skelettiert, sieht man statt eines glatten Zifferblatts das komplexe Kaliber mit Rädern und Hebeln. Die sichtbare Mechanik verstärkt auch den technischen Charakter, den das komplexe Gehäuse ohnehin mit sich bringt. Mit dem Kaliber Unico hat Hublot ein eigenes Chronographenwerk entwickelt, das genau dafür konzipiert ist. Es folgten weitere Kaliber, die entsprechend gestaltet sind. Die Big Bang Unico gibt es zusätzlich zur markanten 45-Millimeter-Variante auch wie hier gezeigt in 42 Millimetern. Mit Keramiklünette kostet die Titanuhr 18.600 Euro.

Modell #2 von Hublot: Classic Fusion Concrete Jungle New York

Das vom damaligen Firmenschef Jean-Claude Biver für Hublot postulierte Prinzip der "Kunst der Fusion" setzt auf das Überraschungsmoment. Es werden Werkstoffe kombiniert, die auf den ersten Blick nicht zueinander passen: Karbon und Gold, Keramik und Stahl oder sogar Jeansstoff und Diamanten.
Hublot setzt optisch ungewöhnliche Materialien ein, die noch nie in Uhren Verwendung fanden, oder entwickelt sogar eigene Werkstoffe. Die Marke hat beispielsweise die neue Legierung Magic Gold kreiert: ein 18-karätiges Gold mit Keramikanteil, der dem empfindlichen Metall neue Eigenschaften verleiht. Es wird zu einem modernen Werkstoff, dem härtesten Gold der Welt. Die Marke forschte auch lange, um ein kräftig rotes Keramikgehäuse realisieren zu können. Bei der eleganteren Linie Classic Fusion greift die Marke für die Concrete Jungle New York sogar auf Beton zurück, einen Werkstoff aus einem ganz anderen Bereich, der aber zur urbanen Lebenswelt vieler Kunden und zum Thema Großstadtdschungel passt. Das 45-Millimeter-Gehäuse und das Zifferblatt bestehen aus Betonverbundwerkstoff. Im Innern arbeitet das Kaliber HUB1143, ein Eta 2892 mit Dubuis-Depraz-Chronographenmodul. Wie so viele Modelle limitiert Hublot dieses: auf 50 Exemplare für 18.600 Euro.

Modell #3 von Hublot: MP Techframe Ferrari Tourbillon Chronograph

Diese Uhr steht für zwei weitere wichtige Themen bei Hublot: Komplikationen und Kollaborationen.
Bei den Partnerschaften setzt Hublot nicht nur auf berühmte Persönlichkeiten wie Sprintstar Usain Bolt, Pianist Lang Lang oder angesagte bildende Künstler wie Marc Ferrero, die dann auch selbst neue Uhren gestalten. Auch mit Zigarrenmarken, Designstudios oder Ledermanufakturen arbeiten die Schweizer zusammen. Dazu kommen viele Sportarten, die regional gesponsert werden oder bei denen es Markenbotschafter gibt, beispielsweise Polo, Skifahren, Segeln, Golf, Tennis, Baseball oder Cricket. Auch soziale oder Nachhaltigkeits- oder Naturschutz-Kooperationen wie mit der Nashornschutzorganisation Sorai gibt es. Unter den zahllosen Partnerschaften stechen zwei besonders heraus: Zum einen ist Hublot die erste Luxusuhrenmarke, die sich groß im Fußball engagiert. Mit der FIFA und UEFA arbeiten die Schweizer bei Europa- und Weltmeisterschaften zusammen, und renommierte Clubs wie Juventus und Chelsea zählen ebenso zu den Partnern wie die Fußballstars Pelé, José Mourinho und Kylian Mbappé. Zum anderen bringt die wichtige Kollaboration mit Ferrari und dem Ferrari-Formel-1-Team nicht nur Sichtbarkeit und Fernsehpräsenz für die Marke, sondern führt auch zu spektakulären Uhren, bei denen die Designabteilung des Sportwagenherstellers schon mal die Gestaltung übernimmt. Das trifft auch auf den MP Techframe Ferrari Tourbillon Chronograph Carbon Yellow zu: Das 45-Millimeter-Gehäuse ist spektakulär skelettiert und ähnelt im Aufbau den ebenso leichten wie stabilen Rahmen von Sportwagen. Hublot hat das eigene Manufakturkaliber HUB6311 nach den Vorstellungen von Ferrari modifiziert und die Form der Brücken angepasst. Das Handaufzugswerk mit Tourbillon verfügt über fünf Tage Gangreserve und reiht sich damit in die komplizierten Kaliber mit bis zu 50 Tagen Gangreserve ein. Im Gehäuse aus leichtem Schichtkarbon kostet die Uhr 135.000 Euro.jk
Manufakturkaliber Hublot Classic Fusion Hublot Big Bang Schweizer Uhren limitierte Uhren-Editionen Luxusuhren Archiv

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