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Lesedauer 5 Min.

Breguet erweitert die Tradition-Kollektion um vier neue Referenzen

Seit ihrer Lancierung im Jahr 2005 gilt die Tradition als eine der ausdrucksstärksten Kollektionen der Manufaktur. Gekonnt interpretiert sie die DNA historischer Modelle zeitgemäß. Nun bringt Breguet ein Update mit verfeinerten Details, die den Charakter noch stärker unterstreichen.
Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7067, Nahaufnahme Uhr
© Breguet

Dass die Kollektion Tradition von Breguet maßgeblich zu dem Trend beigetragen hat, die Mechanik direkt auf dem Zifferblatt sichtbar zu machen, zeigt ihren besonderen Stellenwert in der Uhrengeschichte. Die Linie wurde 2005 eingeführt und steht seither für ein zentrales Ideal von Abraham-Louis Breguet: die Verbindung eines technisch außergewöhnlichen Uhrwerks mit einer ebenso klaren wie harmonischen Gestaltung. In der Tradition-Kollektion werden beide Ansprüche zu einem stimmigen Ganzen zusammengeführt. Das Uhrwerk avanciert hier zur Bühne und inszeniert die Schönheit der Mechanik auf der Zifferblattseite. 

Mechanik als Bühne – die Tradition zwischen Geschichte und Gegenwart

Die offene, symmetrische Architektur trägt die Handschrift des alten Meisters: eine klare Struktur, feinste Veredelungen aller Elemente und eine Anzeige im Dienst der Funktion. Im oberen Bereich findet sich das exzentrische Hilfszifferblatt zur Zeitanzeige. Es ist inspiriert von der historischen „Montre à Tact“, die Breguet bereits Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte und später auf Basis der „Souscription“-Uhren weiter verfeinerte. Diese historische DNA, die auch die neuen Ausführungen der Tradition prägt, wird nun mit subtilen Updates wie arabischen statt römischen Ziffern kombiniert. In klassischem Breguet-Stil gestaltet erinnern sie ebenfalls daran, dass kein Geringerer als der Meister selbst sie 1783 entworfen hat. Hinzu kommen Grand-Feu-Emaille-Zifferblätter und neue Armbandoptionen. (Entdecken Sie hier weitere Statement-Pieces mit zur Schau gestellter Mechanik.)

Tradition Seconde Rétrograde 7037

Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7037, Frontansicht Uhr

Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7037

© Breguet

Die Tradition Second Rétrograde 7037 setzt bewusst auf Reduktion: Stunden, Minuten und eine retrograde Sekunde geben der offen inszenierten Mechanik Raum zur Entfaltung. Das 38-Millimeter-Gehäuse aus Weißgold rahmt erstmals ein vollständig blau ausgeführtes Werk mit sandgestrahlter Platine, satinierten Brücken und mit einem Schneckenmuster handguillochiertem Federhausdeckel. Bei 12 Uhr sitzt das Hilfszifferblatt aus weißer Grand-Feu-Emaille, nun mit arabischen Ziffern. Diese Referenz an die Historie verleiht der puristischen Gestaltung zugleich eine überraschend moderne Anmutung.

Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7037, Gehäuseboden mit Werk

Breguet Kaliber 505 SR

© Breguet 

Passend dazu zeigt sich auch das Uhrwerk in historischer Kontinuität: Das automatische Kaliber 505 SR misst 32,8 Millimeter im Durchmesser bei einer Höhe von nur 6,3 Millimetern. Es arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangreserve von 50 Stunden. Die Schwungmasse aus 950er Platin greift die frühen „Perpétuelle“-Konstruktionen von Breguet auf, während eine moderne Breguet-Spirale aus Silizium für Stabilität sorgt. Brücken und Platine erscheinen erstmals in blauem ALD-Finish. Komplettiert wird das Modell durch ein blaues Kautschukarmband im Sattlerstil, das erste seiner Art in der Kollektion. Der Preis beträgt 53.400 Euro. Zudem bietet Breguet eine Variante im Gehäuse aus 950er Platin, kombiniert mit einem schwarz ausgeführten Uhrwerk und einem Zifferblatt aus schwarzer Grand-Feu-Emaille für 58.700 Euro. Eine weitere Ausführung besitzt ein Weißgoldgehäuse mit Brillantlünette und Aventurinzifferblatt. Hier liegt der Preis bei 59.800 Euro.

Tradition Seconde Rétrograde 7097 

Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7097, Frontansicht Uhr

Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7097

© Breguet

Die Tradition Seconde Rétrograde 7097 setzt die Kombination aus exzentrischem Zifferblatt und retrograder Sekunde ästhetisch leicht anders, aber nicht weniger expressiv in Szene. Im Zentrum steht das Hilfszifferblatt aus weißer Grand-Feu-Emaille, über dem gebläute Breguet-Zeiger mit Pomme-Spitze kreisen. Jedes Exemplar wird einzeln gebrannt und zeigt feine Nuancen. Zudem wird es durch Breguets Geheimsignatur ergänzt. Auch das Uhrwerk erfährt eine neue visuelle Dramaturgie: Ein anthrazitgrauer Federhausdeckel kontrastiert das strahlende Weiß des Emails, während Räderwerk und Unruh roségoldfarben vergoldet sind. So tritt jede Komponente mit eigener Farbigkeit und Veredelung hervor und betont die architektonische Klarheit der Konstruktion. Die retrograde Sekunde bei 10 Uhr wird über ein halbkreisförmiges, fein veredeltes Goldsegment besonders hervorgehoben. Brücken, Räderwerk und Federhaus liegen offen auf der Zifferblattseite, ergänzt durch den charakteristischen Stoßschutz bei 4 Uhr. 

Breguet Tradition Seconde Rétrograde Seconde 7097, Gehäuseboden mit Werk

Breguet Kaliber 505 SR1

© Breguet 

Im 40-Millimeter-Gehäuse aus Roségold arbeitet das Kaliber 505 SR1 mit automatischem Aufzug, das ebenfalls mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde getaktet ist und eine Gangreserve von 50 Stunden bietet. Hier ist die Schwungmasse aus Weißgold gefertigt. Breguet bietet den Zeitmesser mit grauem Kalbslederband an. Der Preis beträgt 51.100 Euro.

Tradition GMT 7067

Breguet Tradition GMT 7067, Frontansicht Uhr

Breguet Tradition GMT 7067

© Breguet

Die Tradition GMT 7067 greift die charakteristischen Merkmale der Kollektion auf  und setzt zugleich einen markanten neuen Akzent: Erstmals erscheint das exzentrische Hilfszifferblatt, das die Ortszeit anzeigt, in einem grüner Grand-Feu-Emaille mit Farbverlauf. Vom satten Tannengrün im Zentrum bis zum tiefen Schwarz am Rand entsteht in aufwendiger Handarbeit ein fließender Übergang, der höchste Präzision beim Mischen der Emaillepulver und beim Brennprozess erfordert. Arabische Breguet-Ziffern in Silber heben sich kontraststark davon ab. Die Anzeige der zweiten Zeitzone ist klar strukturiert und intuitiv ablesbar: Sie erscheint auf einem Hilfszifferblatt bei 8 Uhr. Eine dezente Tag-/Nachtanzeige bei 10 Uhr ergänzt die Funktionalität und liegt in unmittelbarer Nähe der Krone, über die sich die zweite Zeitzone in Stunden-Schritten vor- oder zurückstellen lässt. Die Home-Time-Anzeige ist optional auch mit orientalischen Ziffern erhältlich. Sie sind eine Reminiszenz an historische Taschenuhren, die Breguet einst für Kunden des Osmanischen Reichs fertigte. Diese sogenannten „osmanischen Uhren“ waren für ihre emaillierten Zifferblätter und charakteristischen Ziffern ebenso bekannt wie für ihre aufwendig dekorierten Gehäuse. Auch die GMT-Funktion selbst knüpft an die Geschichte des Hauses an: Bereits 1815 entwickelte Breguet als Uhrmacher der französischen Marine präzise Zeitmesser für die Navigation über verschiedene Längengrade, lange vor der Einführung standardisierter Zeitzonen.

Breguet Tradition GMT 7067, Boden mit Werk

Breguet Kaliber 507DRF

© Breguet

Angetrieben wird die Uhr vom Handaufzugskaliber 507DRF mit 274 Komponenten, einer Frequenz von 3 Hz und rund 50 Stunden Gangreserve. Schwarz PVD-beschichtete Brücken und Platinen setzen einen markanten Kontrast und betonen die Anmut der Mechanik. Das 40 Millimeter große Gehäuse aus Platin wird mit einem Kautschukband kombiniert. Der Preis liegt bei 74.200 Euro.

Automatikuhren Uhr Handaufzug Manufakturkaliber GMT-Uhr Emaille Zifferblatt Platin Uhr Goldene Uhr Retrograde Anzeige Uhren über 50.000 Euro Breguet Swatch Group Schweizer Uhren

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