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Lesedauer 3 Min.

H. Moser & Cie. Endeavour Tourbillon Skeleton: Im Zeichen der Transparenz

Mit der Endeavour Tourbillon Skeleton unterstreicht H. Moser & Cie. seine Expertise im Bereich der Tourbillonuhren und Handwerkskunst. Der Zeitmesser erscheint in Rotgold und zeichnet sich durch ein vollständig skelettiertes Manufakturkaliber mit fliegendem Tourbillon aus.
H. Moser & Cie. Endeavour Tourbillon Skeleton, ref. 1814-0400, Uhr
© H. Moser & Cie

Bei H. Moser & Cie. ist Minimalismus kein Stilmittel, sondern ein klares Bekenntnis: Alles Überflüssige wird konsequent weggelassen. Ausdrucksstarke Beispiele sind unter anderem die kürzlich präsentierte Streamliner Genesis 2 oder die Streamliner Perpetual Moon Concept Meteorite. Während diese beiden Zeitmesser mit einem extrem reduzierten Zifferblatt aufwarten, stellt das Gesicht der Endeavour Tourbillon Skeleton die Schönheit ihres Manufakturkalibers unverstellt zur Schau. Hier bezieht sich Reduktion auf die altüberlieferte Kunst des Skelettierens, bei der alle nicht tragenden Elemente des Uhrwerks entfernt werden, um die Eleganz der Mechanik und ihre komplexen Abläufe im Innern zu offenbaren. Ästhetisches und technisches Highlight ist das fliegende Minutentourbillon, das bei 6 Uhr seine Kreise zieht.

H. Moser & Cie. Endeavour Tourbillon Skeleton, ref. 1814-0400, Zifferblatt

Endeavour Tourbillon Skeleton


© H. Moser & Cie.

Ein Kleinod des Kunsthandwerks

Es versteht sich von selbst, dass das zugrunde liegende Manufakturkaliber HMC 814 nach den höchsten Ansprüchen finissiert wird. Die Brücken und die Werkplatte sind anthrazitfarben beschichtet und mit Strichschliff veredelt, alle Kanten angliert. Besonders anspruchsvoll ist das Finish der skelettierten Tourbillonbrücke: Das winzige, vielfach verwinkelte Bauteil wird sorgfältig mithilfe einer Diamantschleifscheibe angliert. In technischer Hinsicht punktet das automatische Uhrwerk mit einer doppelten Spiralfeder, die von der Precision Engineering AG, der Schwestergesellschaft von H. Moser & Cie, entwickelt und hergestellt wurde. Die beiden aufeinander abgestimmten Spiralen gleichen die Wirkung der Schwerkraft auf die jeweilig andere bei der Ausdehnung aus und reduzieren die Reibung, was die Präzision und den Isochronismus verbessert. Zudem bietet das HMC 814 eine beeindruckende Gangreserve von 72 Stunden. Das Federhaus gibt den Blick auf die Feder frei, sodass sich der Träger jederzeit vergewissern kann, dass die Uhr richtig aufgezogen ist – ein ebenso ästhetisches wie intelligentes Detail. Gleiches gilt für den ebenfalls skelettierten Rotor, der dank seiner Architektur den Blick auf das Werk durch den rückseitigen Saphirglasboden ermöglicht.

H. Moser & Cie.: Endeavour Tourbillon Skeleton, ref. 1814-0400, Gehäuseboden

Manufakturkaliber HMC 814

© H. Moser & Cie.

Die Endeavour Tourbillon Skeleton hat ihren Auftritt in einem Rotgoldgehäuse mit 40 Millimetern Durchmesser und einer Höhe von 10,7 Millimetern. Sie wird mit einem dunkelbraunen Alligator-Nubuk-Lederband mit rotgoldener Dornschließe kombiniert. Der Brutto-Preis beträgt 79.000 Schweizer Franken beziehungsweise circa 85.970 Euro ohne Mehrwertsteuer. 

H. Moser & Cie. H. Moser & Cie. Endeavour Manufakturkaliber Tourbillon Uhren über 50.000 Euro Skelettuhren

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