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Lesedauer 3 Min.

Die Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus – die Spitze der Haute Horlogerie

Die neue Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus verbindet ein Gyrotourbillon mit Handgravur und Emailkunst.
Nahaufnahme der Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus
©  Jaeger-LeCoultre

Seit mehr als neun Jahrzehnten bietet das Wendegehäuse der Reverso Uhrmachern und Kunsthandwerkern eine außergewöhnliche Bühne. Mit der neuen Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus nutzt Jaeger-LeCoultre beide Seiten erneut für eine spektakuläre Verbindung aus Mechanik und Kunst.

Der Fokus liegt dabei auf Pegasus, dem geflügelten Pferd der griechischen Mythologie. Die Figur erscheint nicht einfach als Motiv auf dem Gehäuse, sondern wird in die Architektur der Uhr integriert. Auf der Rückseite der Reverso schwebt Pegasus scheinbar über einem tiefblauen Himmel aus Grand-Feu-Email. Die Gravuren ziehen sich über Gehäuseflanken, Scharniere und Brücken und machen jede Fläche zum Träger handwerklicher Details.

Das Gyrotourbillon als technisches Herzstück der neuen Jaeger-LeCoultre 

Für Sammler dürfte jedoch vor allem das Kaliber 179 das Highlight sein. Das Handaufzugswerk gehört zu den spektakulärsten Konstruktionen aus dem Hause Jaeger-LeCoultre und kombiniert ein Gyrotourbillon mit einer Duoface-Anzeige.

Beide Seiten der Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus

Zwei Gesichter, ein Meisterwerk: Die Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus verbindet ein Gyrotourbillon mit aufwändiger Handgravur und Emailkunst.

©  Jaeger-LeCoultre

Das mehrdimensionale Tourbillon rotiert in mehreren Achsen und soll die Auswirkungen der Schwerkraft auf die Ganggenauigkeit in unterschiedlichen Positionen minimieren. Anders als klassische Tourbillons bewegt sich der Käfig nicht nur in einer Ebene, sondern beschreibt eine komplexe räumliche Bewegung, die bereits beim Betrachten fasziniert.

Auf der skelettierten Vorderseite erlaubt die offene Konstruktion einen nahezu ungehinderten Blick auf Räderwerk, Brücken und Tourbillon. Die Rückseite präsentiert sich dagegen deutlich künstlerischer. Hier steht nicht die Mechanik, sondern die Inszenierung des Pegasus-Motivs im Mittelpunkt, während das Gyrotourbillon in einem kreisförmigen Fenster bei sechs Uhr sichtbar bleibt.

Besonders beeindruckend ist die Ausführung der Gravuren. Die Kunsthandwerker von Jaeger-LeCoultre arbeiten die Reliefs vollständig von Hand aus dem Roségoldgehäuse heraus. Wolkenformationen, Flügel und Ornamente erzeugen eine außergewöhnliche Tiefenwirkung und verleihen dem Gehäuse eine beinahe skulpturale Anmutung.

Der Wendemechanismus der Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus

Auf der Pegasus-Seite treffen tiefblaue Grand-Feu-Email, gravierte Wolkenmotive und das mehrdimensionale Gyrotourbillon auf beeindruckende Weise zusammen.

©  Jaeger-LeCoultre

Die blaue Emailarbeit bildet dazu einen starken Kontrast. Das intensive Blau erinnert an einen nächtlichen Himmel und lässt die roségoldenen Gravuren noch plastischer erscheinen. Gleichzeitig schafft die Kombination aus offenen Werkteilen, Emailflächen und dreidimensionalem Tourbillon eine ungewöhnliche Spannung zwischen Technik und Kunst.

Eine Reverso für die Spitzenklasse der Sammler

Mit ihren Abmessungen von rund 51,1 x 31 Millimetern bleibt die Uhr unverkennbar eine Reverso, bewegt sich jedoch technisch und handwerklich in einer eigenen Liga. 

Die Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus ist auf lediglich fünf Exemplare weltweit limitiert. Der Kaufpreis liegt bei 775.000 Euro

Jaeger-LeCoultre Reverso Jaeger-LeCoultre Armbanduhren

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