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Lesedauer 3 Min.

Time Jumper: Czapek & Cie. reist zurück in die Zukunft der Zeitmessung

Czapek feiert 10 Jahre "neue Manufaktur" mit Time Jumper: springende Stunden, futuristisches Design und das neue Kaliber 10 als Ausblick in die Zukunft.
Czapek & Cie Time Jumper mit dem Kaliber 10, goldene Uhr am Handgelenk
© Czapek & Cie

Mit der Time Jumper markiert Czapek & Cie sein zehnjähriges Jubiläum – und gleichzeitig einen neuen Ansatz in der Darstellung der Zeit. Während viele Manufakturen zu solch einem Anlass eine Stapelung von Komplikationen präsentieren, bleibt Czapek bewusst beim Punkt: Stunden und Minuten, jedoch in neuer Form. 

Springende Stunden auf neuem Level 

Im Zentrum der Time Jumper steht die springende Stundenanzeige über zwei Saphirscheiben – eine für die Einer, eine für die Zehner – ergänzt durch eine umlaufende Minutenanzeige auf einer äußeren Skala. Diese patentierte Mechanik, erstmals umgesetzt im neuen Kaliber 10, ist ein sichtbares Statement. 

„Mit dem Time Jumper wollten wir die Darstellung der Zeit neu denken und frischen Wind in die Haute-Horlogerie bringen“, erklärt CEO Xavier de Roquemaurel. „Springende Stunden gibt es bereits, aber meist ähneln sich diese Modelle stark. Wir wollten die Komplikation auf eine ganz eigene Art interpretieren.“

Czapek & Cie Time Jumper mit dem Kaliber 10, goldene Uhr am Handgelenk

Czapek & Cie Time Jumper mit dem Kaliber 10, Limitierte Edition von 100 Exemplaren

© Czapek & Cie

Das automatische Kaliber 10.1 kombiniert mechanische Klarheit mit architektonischer Eleganz. Der zentrale Rotor aus recyceltem 950er Platin ist skelettiert und gibt den Blick auf fein veredelte Brücken und Räder mit diamantgeschliffenen Kanten frei. 75 % der Komponenten stammen aus der eigenen Manufaktur. Die Mechanik ist kompakt, effizient und flexibel genug, um auch in kleinere Gehäuse ab 36 mm zu passen – ein Novum in Czapeks evolutionärer Uhrmacherei. 

Design zwischen Retro-Futurismus und Handwerkskunst

Das Gehäuse des Time Jumper – 40,5 mm, weich wie ein Kieselstein geformt – erinnert an eine fliegende Untertasse und spielt mit Asymmetrie und Balance. Der Sprungdeckel spielt dabei mit Wahrnehmung und Mechanik. Bei geschlossenem Deckel offenbart sich ein dreidimensionales Guilloché-Muster, das ein schwarzes Loch zu sein scheint. Öffnet man den Deckel, tritt das skelettierte Werk unter Saphirglas hervor, wie ein Blick durch ein Zeitfenster in die mechanische Tiefe. 

Czapek & Cie Time Jumper mit dem Kaliber 10, goldene Uhr am Handgelenk

Czapek & Cie Time Jumper mit dem Kaliber 10, Limitierte Edition von 30 Exemplaren

© Czapek & Cie 

Inspiriert von 20. Jahrhundert-Science-Fiction und historischen Taschenuhren François Czapeks, entsteht ein Spannungsfeld zwischen klassischer Uhrmacherei und futuristischer Ästhetik. Jede Linie, jeder Radius, selbst der Drücker zur Deckelöffnung, ist ergonomisch gestaltet und konsequent auf die Präsentation der springenden Stunde abgestimmt. 

Zwei Editionen, eine Vision 

Die Time Jumper wird in Edelstahl (100 Stück, 54.000 Euro) und 18-karätigem Roségold (30 Stück, 84.800 Euro) aufgelegt, jeweils mit blauem Kautschukband. Die limitierte Auflage unterstreicht die Exklusivität des Modells, während die offene Konstruktion des Kalibers 10.1 ein Statement über die Zukunft der Manufaktur ist. Nur 180 Kaliber werden angefertigt, die restlichen 40 sind für einen nächsten Release vorgeplant.

Zukunft im Blick 

Die Time Jumper bietet einen Ausblick auf die nächsten zehn Jahre Czapek: mechanische Innovation in kompakter, integrierter Form, ein unverkennbares Design zwischen Vergangenheit und Zukunft, und die konsequente Neuinterpretation klassischer Komplikationen

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