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Lesedauer 6 Min.

Vacheron Constantin: Die Neuheiten zur Watches and Wonders 2026

Vacheron Constantin erweitert zur Watches and Wonders 2026 sein Portfolio um Neuheiten in fünf Linien – von der American 1921 und einer neuen Overseas Dual Time aus Titan über eine neue Égérie und Métiers-d'art-Modelle bis hin zum Einzelstück mit Minutenrepetition und Tourbillon.
Vacheron Constantin Overseas Cardinal Points grün liegend

Vacheron Constantin Overseas Cardinal Points in Grün 

© Vacheron Constantin 

Vacheron Constantin zeigte sich auf der Watches and Wonders 2026 von allen Seiten: Die Manufaktur feierte ihre kunsthandwerklichen Fähigkeiten, demonstrierte ihre Klasse bei den kleinen wie großen Komplikationen und zeigte Neuheiten bei Klassikern und Damenuhren. Nachdem wir bereits vor der Messe die Overseas Automatik Extra-Flach mit neuem Manufakturkaliber vorstellen konnten, zeigen wir nun die weiteren Neuvorstellungen von der Overseas bis zum Einzelstück.

Overseas Dual Time Cardinal Points: Reiseuhr aus Titan

Vacheron Constantin: Overseas Cardinal Points 4 Modelle

Vacheron Constantin: Overseas Cardinal Points 4 Modelle

© Vacheron Constantin

Mit der Overseas Dual Time Cardinal Points ergänzt Vacheron Constantin die Kollektion um vier neue Modelle mit GMT-Funktion, die den vier Himmelsrichtungen gewidmet sind. Dabei ist jede der vier Zifferblattfarben einer Himmelsrichtung zugeordnet: Weiß für den Norden, Braun für den Süden, Grün für den Westen und Blau für den Osten. Diese Farbgebung wird durch unterschiedliche Oberflächenstrukturen ergänzt – etwa eine perlierte Zifferblattmitte und separate Skalen mit unterschiedlichen Finissierungen. Alle Modelle verfügen über ein 41 mm großes Gehäuse aus Titan, einschließlich optisch integriertem Armband. Die charakteristische Lünette mit Malteserkreuz-Anmutung wird durch eine matte, anthrazitfarbene Oberfläche betont.

Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber 5110 DT/3. Es bietet eine zweite Zeitzone mit Pfeilzeiger, eine AM/PM-Anzeige sowie ein Datum, das mit der Ortszeit gekoppelt ist. Die Gangreserve liegt bei rund 60 Stunden, die Frequenz bei 4 Hertz. Die Verarbeitung entspricht den Anforderungen der Genfer Punze. Neben dem Titanarmband gehören zwei zusätzliche Kautschukbänder zum Lieferumfang, die sich werkzeuglos wechseln lassen. Das „Easy-fit“-System ermöglicht eine schnelle Anpassung der Bandlänge. Der Preis beträgt für jedes Modell 40.300 Euro.

Historiques American 1921: Ikone mit neuer Zifferblattästhetik

Vacheron Constantin: Historiques American 1921 mit 36,5 und 40 mm Durchmesser

Vacheron Constantin: Historiques American 1921 mit 36,5 und 40 mm Durchmesser

© Vacheron Constantin

Mit zwei neuen Varianten der Historiques American 1921 aktualisiert Vacheron Constantin eine seiner ikonischsten Armbanduhren. Das um 45 Grad gedrehte Zifferblatt war einst dazu ausersehen, die Uhr beim Autofahren gut ablesen zu können, ohne dass man die Hand verdrehen musste. 1919 stellte die Manufaktur die ersten Uhren dieser Art vor, zwei Jahre später kreierte sie Varianten dazu für den amerikanischen Markt – so kam das heutige Modell zu seinem Namen. Die Neuheit von 2026 bleibt ihrer historischen Vorlage treu – das gilt auch für das kissenförmiges Gehäuse und die seitlich versetzte Krone.

Die aktuellen Versionen kommen in Roségoldgehäusen von 36,5 bzw. 40 mm Gehäusedurchmesser. Neu ist vor allem die Zifferblattgestaltung: Ein gekörnter Silberton bildet den Hintergrund für gebläute arabische Zahlen und Zeiger. Unterschiedliche Finissierungen, etwa eine kreisförmige Satinierung am Rand und eine Azurierung der kleinen Sekunde, schaffen zusätzliche Tiefe. Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber 4400 AS. Es ist mit 2,8 mm sehr flach und bietet eine Gangreserve von 65 Stunden. Dank seiner geringen Bauhöhe erlaubt es ultraflache Gehäuse: 7,41 mm für das kleinere und 8,06 mm für das größere Modell. Der Preis variiert nach Größe der Uhr: Für das 36,5-mm-Modell zahlt man in Deutschland 36.500 Euro, für die Variante in 40 mm 44.300 Euro.

Les Cabinotiers Minutenrepetition Tourbillon Skelett: Komplexität als Bühne

Vacheron Constantin: Les Cabinotiers Minute Repeater Tourbillon Skeleton

Vacheron Constantin: Les Cabinotiers Minute Repeater Tourbillon Skeleton

© Vacheron Constantin

Am anderen Ende des Spektrums steht ein Einzelstück: Les Cabinotiers Minutenrepetition Tourbillon Skelett. Die Uhr, die aus der Bespoke-Abteilung von Vacheron Constantin hervorgegangen ist, basiert auf dem Kaliber 2755 – einem der komplexesten Werke der Manufaktur, das über ein Tourbillon und eine Minutenrepetition verfügt. Vacheron führte das Kaliber 2755 im Jahr 2007 ein. Die aktuelle Version, das Kaliber 2755 TMR SQ mit Handaufzug, ist vollständig skelettiert ausgeführt und erlaubt so tiefe Einblicke in die atemberaubende Mechanik. Dabei wurde etwa die Grundplatine auf 40 Prozent ihres ursprünglichen Volumens reduziert. Die Minutenrepetition nutzt einen zentripetalen Fliehkraftregler, der die Schlagfolge kontrolliert und eine gleichmäßige Klangabgabe ermöglicht. Im Unterschied zu herkömmlichen Systemen arbeitet er nahezu geräuschlos und reduziert Reibung. Ergänzt wird die Konstruktion durch ein Tourbillon. So viel Komplexität verlangt nach einer gewissen Größe, daher misst das Roségoldgehäuse 45 mm im Durchmesser. Das Deckglas aus Saphirkristall gibt den Blick auf Tourbillon, Räderwerk und Schlagmechanismus frei.

Vacheron Constantin: Les Cabinotiers Minute Repeater Tourbillon Skeleton Boden

Vacheron Constantin Les Cabinotiers Minute Repeater Tourbillon Skeleton: Die Rückseite des Einzelstücks

© Vacheron Constantin

Métiers d’Art: Hommage an große Zivilisationen

In der Kollektion Métiers d’Art präsentiert Vacheron Constantin 2026 vier neue Modelle, die in Zusammenarbeit mit dem Louvre entstanden sind. Unter dem Thema "Tribute to Great Civilisations" greifen sie Motive aus der Antike auf – aus Ägypten, Assyrien, Griechenland und Rom – und übertragen sie auf Zifferblätter. Wie es schon bei ähnlichen Kreationen in der Vergangenheit der Fall war, nutzt Vacheron Constantin auch diesmal sein Manufakturkaliber 2460 G4/2 mit Automatikaufzug, das keine Zeiger vorsieht. Stattdessen werden Stunden, Minuten, Wochentag und Datum über Scheiben in den Ecken des Zifferblatts angezeigt. So kann fast das gesamte Zifferblatt für das jeweilige Motiv genutzt werden. Diese Motive wählte Vacheron Constantin in Abstimmung mit Kuratorinnen und Kuratoren des Museums aus. Die dargestellten Werke werden nicht einfach reproduziert, sondern in einem komplexen Prozess neu interpretiert. Materialien, Farben und Strukturen orientieren sich dabei eng an den Originalen.

Vacheron Constantin Métiers d’Art: Hommage an große Zivilisationen

Neun dekorative Techniken

Bei der Gestaltung der Zifferblätter kommen mehrere kunsthandwerkliche Disziplinen zum Einsatz, darunter Glyptik, Mikromosaik, Emaille, Gravur und Einlegearbeiten. Diese Techniken werden auf verschiedenen Ebenen zusammengefügt, sodass ein reliefartiger Aufbau entsteht. Die zentrale Darstellung, etwa eine Büste oder eine Figur, wird von ornamentalen Elementen und einem dekorativen Rand eingefasst. Jede Komponente wird separat gefertigt und anschließend präzise zusammengesetzt. Jedes dieser tragbaren Kunstobjekte mit angeschlossener Zeitanzeige ist auf 15 Exemplare limitiert, in einem 42-mm-Gehäuse aus Weißgold oder Roségold. Die Preise erfahren ernsthaft Interessierte auf Anfrage.

Vacheron Constantin: Kaliber 2460G4 in der Unterzifferblattansicht

Vacheron Constantin: Kaliber 2460G4 in der Unterzifferblattansicht

© Vacheron Constantin

Alle bisher vorgestellten Neuheiten sind mit der Genfer Punze zertifiziert.

Égérie Mondphase Spring Blossom: Haute Horlogerie trifft Haute Couture

Vacheron Constantin: Égérie Moon Phase Spring Blossom

Vacheron Constantin: Égérie Moon Phase Spring Blossom

© Vacheron Constantin

In der femininen Linie Égérie lanciert Vacheron Constantin mit der Égérie Mondphase Spring Blossom eine auf 100 Exemplare limitierte Edition. Das 37-mm-Gehäuse aus Roségold rahmt ein Zifferblatt aus rosa Perlmutt ein. Die Mondphasenanzeige ist asymmetrisch zwischen ein und drei Uhr positioniert und mit einem Diamantring eingefasst. Der Mond selbst erscheint in Gold und bewegt sich hinter wolkenartigen Strukturen, die ebenfalls aus Perlmutt gefertigt sind. Farblich entsteht ein abgestufter Roséton, der dem Zifferblatt eine gewisse Tiefe verleiht.

Erstmals: Miniaturmalerei auf Leder

Einen besonderen Blick verdient das Armband: Erstmals verwendet Vacheron Constantin hier Miniaturmalerei auf Kalbsleder. Zarte Blütenmotive werden von Hand aufgetragen, wobei jedes Exemplar leicht variiert. Zusätzlich gehören zwei weitere Armbänder zum Lieferumfang – eines aus Alligatorleder und eines aus Grosgrain-Gewebe –, die sich werkzeuglos wechseln lassen. Der Preis liegt bei 47.600 Euro.

Vacheron Constantin Watches and Wonders Vacheron Constantin Overseas Minutenrepetition Tourbillon Skelettuhren Goldene Uhr

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