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Lesedauer 3 Min.

Die acht begehrtesten Uhrenmarken: Omega

Omega Speedmaster Professional
Die Speedmaster Professional war 1969 mit Buzz Aldrin auf dem Mond (3.070 €)
© PR
Omega: Präzision & Emotion
Buzz Aldrin auf dem Mond
© PR
Omegas guter Ruf bei Mechanikfans und Sammlern beruht vor allem auf dem ständigen Streben der Marke nach größtmöglicher Ganggenauigkeit. Zu den Meilensteinen in Sachen Präzision gehören die ersten offiziellen Gangzeugnisse für Omega-Uhren im Jahr 1894, 57 Gangprämierungen bei Observatoriumswettbewerben allein im Jahr 1962, der millionste offizielle Gangschein im Jahr 1967 und der zweimillionste bereits 1972. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Omega in den Chronometerwettbewerben in Genf und Neuchâtel bereits 30 Genauigkeitsrekorde angehäuft. Gekrönt wurden diese Leistungen 1976 von einem perfekten Gangschein für das Automatikkaliber 1021 mit Abweichung null in allen Lagen und bei allen Temperaturen.
Bei allen seinen Präzisionsleistungen behielt Omega stets die Serienfertigung im Blick. In der neueren Markengeschichte spielt in dieser Hinsicht die Co-Axial- Hemmung eine tragende Rolle: Die Uhrenmarke sicherte sich 1995 die Rechte an der Entwicklung des englischen Meisteruhrmachers George Daniels und brachte die besonders funktionssichere, reibungsarme und effiziente Hemmung ab 1999 in einer stetig wachsenden Anzahl von Uhrenmodellen zum Einsatz. Seit 2007 gibt es schließlich die um die Co-Axial-Hemmung herum konstruierte Manufakturkaliberfamilie 8500 mit diversen Derivaten bis hin zum brandneuen Chronographenkaliber 9300 von 2011. Neben den durchweg chronometerzertifizierten Manufakturuhren sind heute nur noch sehr wenige Modelle mit Werken ohne Co-Axial-Hemmung ausgestattet.
Mit dem De Ville Hour Vision Jahreskalender zeigt sich Omega elegant (7.800 €)
Mit dem De Ville Hour Vision Jahreskalender zeigt sich Omega elegant (7.800 €) © PR
Neben der Präzision spielt bei Omega die Gefühlswelt eine herausragende Rolle: Wichtige Modelle sind mit zugkräftigen Markenbotschaftern oder bedeutenden Ereignissen verbunden. So werben oder warben Nicole Kidman und Cindy Crawford für Damenuhren, George Clooney für elegante Herrenmodelle wie die De Ville Hour Vision und Michael Schumacher für die sportliche Speedmaster. Besonders aufmerksamkeitsstark waren die Kinoauftritte der Seamaster am Arm von Daniel Craig alias James Bond und, fast 40 Jahre zuvor, die Mondlandung der „Moonwatch“ Speedmaster Professional, die sich der zweite Mann auf dem Mond, Buzz Aldrin, um den Raumanzug gebunden hatte.
Omega Seamster Planet Ocean
© PR
Daniel Craig alias James Bond
© PR
Agentenausrüstung: Die Seamaster Planet Ocean wird von Daniel Craig alias James Bond getragen. Die Manufakturuhr besitzt eine Lünette aus der hauseigenen Legierung Liquidmetal (6.120 €)
Die Welt von Omega ist also eine Welt voll Emotionen, Abenteuer, Pioniergeist und Sportlichkeit. In dieser Beziehung ähnelt die Uhrenmarke dem Konkurrenten Breitling – wie auch in der Tatsache, dass die Uhren in letzter Zeit einen deutlichen Preissprung gemacht haben. Die Fans werden diesen jedoch sicherlich auch hier verzeihen, denn Omega stattet ebenfalls immer mehr Uhren mit hauseigenen Werken aus. Und diese laufen bestätigtermaßen genauso exakt wie die Chronometer von Breitling.
Seamaster Aqua Terra London Chronograph
Neueste Olympia-Uhr: Der Seamaster Aqua Terra London Chronograph (5.600 €) erschien kürzlich zur Countdown-Eröffnung für London 2012 © PR
In den nächsten Tagen erfahren Sie mehr über weitere begehrte Uhrenmarken.
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