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Lesedauer 4 Min.

Die 5 besten Uhren 2016 – ein subjektiver Rückblick

IWC Aquatimer Chronograph Edition La Cumbre Volcano
IWC: Aquatimer Chronograph Edition La Cumbre Volcano
© PR
Was waren die wichtigsten Uhren des Jahres 2016? Eine Frage, die ich mir kurz vor Jahresende, wie jedes Jahr, gestellt habe. Im Folgenden meine ganz persönliche Auswahl, wobei ich bewusst auf große Komplikationen verzichtet habe – die wären noch ein eigenes Thema.

#5 der besten Uhren 2016: IWC Aquatimer Chronograph Edition La Cumbre Volcano

Bei IWC standen 2016 eigentlich die neuen Fliegeruhren im Fokus. Mir hat aber eine Sonderedition der Aquatimer am besten gefallen. Der IWC Aquatimer Chronograph Edition La Cumbre Volcano überzeugt durch die coole Farbkombination. Die dunkelrote Tauchskala harmoniert perfekt mit dem schwarzen, kautschukbeschichteten Stahlgehäuse und dem passenden schwarzen Kautschukband. Auch technisch hat die Uhr einiges zu bieten, ist sie doch mit dem IWC-eigenen Chronographenwerk 89365 mit Flybackfunktion ausgestattet. Die Drehlünette bewegt man mit der Hand, aber nur entgegen dem Uhrzeigersinn läuft die Innenlünette mit der Tauchzeitanzeige mit – damit der Taucher nicht versehentlich zu früh nach oben kommt. Mit meinem Geschmack befinde ich mich in guter Gesellschaft: Auch Bundestrainer Jogi Löw war während der Europameisterschaft 2016 in Frankreich mit der auf 500 Stück limitierten Uhr am Handgelenk zu sehen. Welche Uhren dem Bundestrainer noch gefallen, erfahren Sie hier im Interview.
Oris: Carl Brashear Limited Edition
Oris: Carl Brashear Limited Edition © PR

#4 der besten Uhren 2016: Oris Carl Brashear Limited Edition

Bronzeuhren sind ein kleiner, feiner Trend der letzten Jahre. Noch gibt es nicht viele, aber das Thema kommt langsam, jetzt auch bei Oris. Das Material ist warm, unterscheidet sich aber deutlich von Gold, und bekommt im Laufe der Zeit eine Patina. Gerade wenn es nicht hochglanzpoliert ist, sondern matt wie bei der Oris Carl Brashear Limited Edition, gefällt es mir besonders. Gewidmet sind die 2.000 Exemplare dieser limitierten Auflage einem früheren afroamerikanischen Taucher, der trotz Amputation eine bemerkenswerte Karriere in der U.S. Navy machte.
Rolex: Cosmograph Daytona
Rolex: Cosmograph Daytona © PR

#3 der besten Uhren 2016: Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona

Wenn Rolex Neuheiten bringt, ändert sich oft nicht viel, aber das Wenige ist wichtig. Im Falle der neuen Stahl-Daytona ist es die Lünette, die jetzt aus Keramik besteht. Die kannten wir schon von den Daytona-Modellen in Gold und Platin. Egal, ob mit schwarzem oder weißem Zifferblatt: Die kratzfeste Keramiklünette ist für die Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona ein echter Gewinn. Wie die Uhr im Chronos-Test abschneidet, erfahren Sie im Download für 2,90 Euro.
Omega: Speedmaster Moonphase Master Chronometer
Omega: Speedmaster Moonphase Master Chronometer © PR

#2 der besten Uhren 2016: Omega Speedmaster Moonphase Master Chronometer

Dass Omega seine Moonwatch jetzt mit einer Mondphasenanzeige kommt, ist durchaus konsequent. Die Omega Speedmaster Moonphase Master Chronometer mit Omega-eigenem Kaliber 9904 ist als Master Chronometer zertifiziert, das heißt, sie widersteht Magnetfeldern bis 15.000 Gauss und garantiert eine maximale tägliche Gangabweichung zwischen null und fünf Sekunden Vorgang pro Tag. Was mir besonders gefällt, ist, dass die Uhr so etwas wie eine Geheimsignatur trägt: Nur mit einer Lupe kann man erkennen, dass auf der Mondscheibe winzig klein das berühmte Foto vom Fußabdruck Neil Armstrongs aufgebracht ist, und zwar etwa rechts unterhalb der Mitte. Gerade in Blau eine faszinierende Uhr, die Chronos in Ausgabe 02.2017 testen wird.
Hublot Big Bang Unico Sapphire
Hublot: Big Bang Unico Sapphire © PR

#1 der besten Uhren 2016: Hublot Big Bang Sapphire

Hublot lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen. 2016 kam die Hublot Big Bang Unico Sapphire in einem komplett durchsichtigen Gehäuse samt Armband aus transparentem Silikon. Der für die Big Bang typische Innencontainer, in dem sich das manufaktureigene Chronographenwerk HUB 1242 mit Flyback-Funktion befindet, besteht aus Kunstharz, alle äußeren Teile aus Saphir. Eine ganz neue Optik, und ein krasser Gegensatz zu dem, was Hublot sonst macht: Während man bei der All Black (schwarzes Gehäuse, schwarzes Zifferblatt, schwarze Zeiger, schwarze Indexe), deren erste Variante vor zehn Jahren kam, „nichts“ sehen konnte – jetzt sieht man „alles“. Eine Uhr, die extrem polarisiert und nicht für jeden gemacht ist. Aber dafür gibt es auch nur 500 Stück weltweit. buc
Rolex Daytona Hublot Chronograph Chronometer Omega Hublot Big Bang Manufakturchronograph Manufakturkaliber Rolex Omega Speedmaster IWC Aquatimer Schweizer Uhren IWC Oris Archiv

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