Vom verstaubten Erbstück zum Objekt der Begierde: Taschenuhren erleben ein unerwartetes Comeback
Lange galten Taschenuhren als Relikte vergangener Epochen. Wenn überhaupt, wurden sie von Liebhabern in Museen bewundert oder von Spezialisten gesammelt, während sich die Mehrheit der Interessierten auf Zeitmesser konzentrierte, die sich am Handgelenk tragen lassen. Doch diese Wahrnehmung scheint sich aktuell etwas zu verschieben. Nicht zuletzt Diskussionen rund um neue Interpretationen der Taschenuhr, etwa die viel debattierte Kooperation zwischen Swatch und Audemars Piguet, zeigen, dass das Format wieder kulturelle Relevanz gewinnt. Abseits aktueller Popkultur existiert jedoch seit jeher eine andere Welt der Taschenuhren. Jene extremer Komplexität, astronomischer Anzeigen und mechanischer Konstruktionen, die nicht selten zu den aufwendigsten Zeitmessern zählen, die jemals gebaut wurden. Manche vereinen mehrere Großkomplikationen gleichzeitig, andere entstanden über Jahre hinweg in aufwendiger Handarbeit. Gemeinsam verdeutlichen sie, dass die Taschenuhr historisch häufig Experimentierfeld und zugleich Höhepunkt uhrmacherischer Kunst war. Die folgenden Modelle gehören zu den faszinierendsten modernen Referenzen, die durchaus mehr Aufmerksamkeit verdienen.
#Audemars Piguet – 150 Heritage Ultrakomplikation Universalkalender
Audemars Piguet feiert das eigene 150-jährige Bestehen mit einem Zeitmesser, der weniger als Uhr und vielmehr als uhrmacherisches Manifest verstanden werden kann. Die auf lediglich zehn Exemplare limitierte 150 Heritage Ultrakomplikation Universalkalender vereint Astronomie, traditionelle Handwerkskunst und moderne Mechanik in einer hochkomplexen Taschenuhr. Im Inneren arbeitet das Kaliber 1150, ergänzt durch einen Universalkalender. Besagter Mechanismus, der Sonnen-, Mond- und Lunisolarzyklen berücksichtigt, stellt verschiedenste astronomische Phänomene dar. Damit knüpft Audemars Piguet an jene historische Epoche an, in der Uhrmacherei eng mit Himmelsbeobachtung verbunden war. Auch gestalterisch verfolgt die Kreation einen beinahe einzigartigen Ansatz. Das 50 Millimeter große Platingehäuse wird vollständig von Hand graviert und trägt Motive des Manufaktur-Jubiläums. Ein blaues Grand-Feu-Emaillezifferblatt mit handgravierten Sternspuren, römischen Ziffern aus Weißgold und Zeigern aus Roségold verstärkt den Eindruck eines Objekts zwischen wissenschaftlichem Instrument und Kunstwerk. Ergänzt wird die Sonderedition durch eine ebenfalls handgefertigte Platinkette. Die 150 Heritage demonstriert damit nicht nur technische Machbarkeit, sondern das gesamte Spektrum uhrmacherischen Savoir-faires. Umgerechnet beläuft sich ihr Preis auf rund 2.6 Millionen Euro.
#Omega – Specialities Olympic Pocket Watch 1932
Bis ins Jahr 1932 reicht Omegas Geschichte als offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele zurück. Mit dieser aufwendig gefertigten Taschenuhr greift die Manufaktur jenes Kapitel auf und übersetzt es in einen außergewöhnlichen Sammlerzeitmesser. Die Referenz erscheint in einem imposanten 70-Millimeter-Gehäuse aus 18-karätigem Gold und orientiert sich gestalterisch an historischen Messinstrumenten, wie sie Omega bei sportlichen Wettkämpfen einsetzte. Trotz ihrer klassischen Erscheinung verbindet sie traditionelle Uhrmacherkunst mit moderner Technik. Für Antrieb sorgt ein Uhrwerk mit Co-Axial-Hemmung, jener 1999 eingeführten Konstruktion, die Reibung reduziert und langfristig für höhere Präzision sowie geringeren Wartungsaufwand sorgen soll. Mit einem Preis von 137.200 Euro richtet sich die Olympische Taschenuhr 1932 weniger an den alltäglichen Träger als an Sammler historisch bedeutender Exemplare. Die Uhr der besonderen Art fungiert dabei als Hommage an eine Epoche, in der präzise mechanische Zeitmessung über Sieg oder Niederlage entschied, und unterstreicht zugleich die zentrale Rolle der Marke in der Geschichte des internationalen Spitzensports.
Patek Philippe – 973J-001
Patek Philippe#Patek Philippe – 973J-001
Mit der Referenz 973J-001 hält auch Patek Philippe an jener Uhrengattung fest, die heute nur noch wenige große Manufakturen pflegen. Das Modell erscheint in kleiner Stückzahl und folgt der traditionellen Lépine-Konstruktion. Bei dieser Bauweise, die seit dem 18. Jahrhundert für besonders flache Taschenuhren steht, ist die Aufzugskrone bei zwölf Uhr platziert. Das Gehäuse aus Gelbgold unterstreicht den historischen Charakter, während das silberfarbene, vertikal satinierte Zifferblatt bewusst zurückhaltend gestaltet ist. Aufgesetzte Breguet-Ziffern aus Gelbgold und passende Breguet-Zeiger sorgen für gute Ablesbarkeit und verleihen der Uhr jene Eleganz, die eng mit der Geschichte der Genfer Manufaktur verbunden ist. Mit einem Preis von rund 48.900 Euro positioniert sich die Referenz 973J-001 klar als Ausdruck traditioneller Uhrmacherkultur.
Parmigiani Fleurier – La Rose Carrée
Parmigiani Fleurier#Parmigiani Fleurier – La Rose Carrée
Diese einzigartige Taschenuhr, die zum 25-jährigen Jubiläum präsentiert wurde, symbolisiert Restaurationskunst, traditionelle Handwerksberufe und historische Uhrmacherei. Im Zentrum steht ein außergewöhnliches Uhrwerk des legendären Komplikationsspezialisten Louis-Elisée Piguet, gefertigt zwischen 1898 und 1904. Das Kaliber mit Grande Sonnerie und Minutenrepetition blieb über Jahrzehnte unangetastet, bevor es Michel Parmigiani restaurieren ließ und ihm neues Leben verlieh. Statt die historische Substanz zu verändern, zielte die Restauration darauf ab, die ursprüngliche Schönheit hervorzuheben und zu bewahren. Eingebettet ist das historische Werk in ein 64 Millimeter großes Savonnette-Gehäuse aus Weißgold, dessen Oberflächen vollständig von Hand graviert und mit transluzenter blauer Grand-Feu-Emaille veredelt sind. Das namensgebende Motiv „Rose Carrée“ orientiert sich an geometrischen Rosenformen und der Fibonacci-Spirale, einem wiederkehrenden Element in Michel Parmigianis Verständnis von Proportion und Schönheit. Selbst die von Hand gefertigte Weißgoldkette greift diese Formensprache auf. Beim Öffnen offenbart die Uhr ein tiefschwarzes Onyx-Zifferblatt mit reduzierter Gestaltung, während der zweite Deckel den vollständig restaurierten und gravierten historischen Mechanismus sichtbar macht. Die „La Rose Carrée“ entstand als Gemeinschaftsprojekt zahlreicher Spezialisten, darunter Restauratoren, Graveure, Emaillierer, Kettenmacher und Gehäusekünstler, die Parmigiani selbst als „goldene Hände“ bezeichnet.
Baltic – Rally Timer Tour Auto 2026
Baltic#Baltic – Rally Timer Tour Auto 2026
Mit der Rally Timer Tour Auto 2026 setzt Baltic seine Partnerschaft mit der traditionsreichen Tour Auto fort und präsentiert erstmals kein klassisches Armbanduhrenmodell, sondern ein Instrumentenset, das der Welt historischer Motorsportveranstaltungen gewidmet ist. Als offizieller Zeitnehmer begleitet die Marke das Event bereits zum vierten Mal, Anlass genug für eine auf 300 Exemplare limitierte Edition. Das Set kombiniert zwei mechanische Instrumente: einen Stoppchronographen und eine sogenannte Dashclock, also eine Borduhr für Fahrzeuge, die aber, wie wir finden, genauso gut auch zur Taschenuhr umfunktioniert werden kann. Besonders der Chronograph orientiert sich an klassischen Rallye-Zeitmessern und nutzt ein Handaufzugskaliber von Hanhart mit Flyback-Funktion, die das sofortige Zurücksetzen und Neustarten einer Zeitmessung erlaubt. Gestalterisch verweist Baltic auf die historischen Farben der Tour de France Automobile. Ein hellblau satiniertes Zifferblatt trifft auf cremefarbene Totalisatoren, während das 60 Millimeter große Edelstahlgehäuse und stark gewölbtes Hesalitglas bewusst an klassische Cockpit-Instrumente erinnern. Jede Ausführung ist nummeriert und trägt eine individuelle Gravur. Für knapp 982 Euro wird das Liebhaberstück für Enthusiasten historischer Rennsportkultur Teil der eigenen Sammlung.
Urwerk – UR-1001
Urwerk#Urwerk – UR-1001
Alles andere als klassisch gestaltet ist diese tragbare Zeitmaschine von Urwerk. Das Modell gehört zu den außergewöhnlichsten Sonderprojekten der unabhängigen Schweizer Marke und verbindet futuristisches Design mit einer beinahe absurden Dimension der Langzeitmessung. Das 106 Millimeter lange Gehäuse erinnert an ein massives technisches Instrument und beherbergt eine Vielzahl von Anzeigen, die über die Darstellung von Stunden und Minuten hinausgehen. Neben der für Urwerk typischen Satellitenanzeige und retrograden Minuten informiert die UR-1001 über das Datum, die Monate, die Gangreserve und beherbergt zudem eine Tag- und Nachtanzeige. Auf der Gehäuserückseite setzt sich die Komplexität fort: Dort finden sich ein Serviceindikator („Oil Change“), eine Laufzeitanzeige über 100 Jahre und sogar ein linearer Zähler für Zeiträume von bis zu 1.000 Jahren. Angetrieben wird die Konstruktion vom automatischen Kaliber UR-10.01 mit 51 Lagersteinen und 39 Stunden Gangreserve. Trotz der futuristischen Gestaltung greifen traditionelle Finissierungen wie Genfer Streifen, Anglierungen und polierte Schraubenköpfe klassische Uhrmacherkunst auf. Mit der UR-1001 wollte Urwerk-Gründer Felix Baumgartner eine Idee verwirklichen, die am Handgelenk kaum umsetzbar gewesen wäre: sämtliche eigenen Zeitanzeigen und Komplikationen auf einer größeren Bühne zusammenzuführen.
Hublot – Arsham Droplet
Hublot#Hublot – Arsham Droplet
Mit der Arsham Droplet verschiebt Hublot gemeinsam mit dem zeitgenössischen Künstler Daniel Arsham die Grenzen dessen, was heute unter einer Taschenuhr verstanden werden kann. Die auf nur 99 Exemplare limitierte Kreation ist eine Mischung aus Uhr, Schmuckstück und Designobjekt zugleich und kann dabei als Taschenuhr, Anhänger oder freistehende Tischuhr genutzt werden. Gestalterisch orientiert sich besagte Referenz an organischen Tropfenformen. Das Gehäuse aus Titan, Saphirglas und grünem Kautschuk misst 73,2 mal 52,6 Millimeter und wirkt wie eine Skulptur. Zwei gewölbte Saphirgläser geben den Blick auf die offene Konstruktion frei, während Hublots typische Designelemente, darunter die sechs H-förmigen Schrauben, erhalten bleiben. Im Inneren arbeitet das hauseigene Meca-10-Kaliber mit einer außergewöhnlichen Gangreserve von zehn Tagen. Ergänzt wird die Konstruktion durch ein komplexes Dichtungssystem mit 17 O-Ringen und einer Wasserdichtigkeit bis 30 Meter. Die Zusammenarbeit knüpft an Arshams künstlerisches Konzept sogenannter „Future Relics“ an. Alltagsobjekte werden dabei so gestaltet, als stammten sie aus einer fernen Zukunft. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft prägt die Arsham Droplet.
Code41 – Mecascape
Code41#Code41 – Mecascape
Code41 präsentiert mit der Mecascape nicht nur einen außergewöhnlichen Zeitmesser, sondern hinterfragt vielmehr, wie Zeit überhaupt dargestellt werden kann. Das Projekt entstand aus einer Idee des Gründers Claudio D’Amore, der bereits vor über einem Jahrzehnt das Ziel formulierte, die Uhrmacherei aus den gewohnten Formaten zu lösen. Das Ergebnis ist ein Objekt irgendwo zwischen Taschenuhr, Tischuhr und tragbarer mechanischer Kunst. Die Mecascape verzichtet bewusst auf klassische Proportionen. Stattdessen eröffnet ihre Architektur eine mechanische Landschaft, in der Zahnräder, Brücken und Anzeigen ungewöhnlich viel Raum erhalten. Fünf separate Anzeigen visualisieren Stunden, Minuten, Datum, eine zweite Zeitzone sowie die Gangreserve. Inspiriert vom Goldenen Schnitt orientieren sich Gehäuse und Komponentenanordnung an harmonischen Proportionen, wodurch trotz des radikalen Designs eine visuelle Ausgewogenheit entsteht. Antrieb garantiert ein exklusiv entwickeltes Schweizer Manufakturkaliber mit 237 Komponenten und 37 Lagersteinen. Produziert und montiert wird es vollständig in der Schweiz. Das Gehäuse aus Titan Grad 5, entspiegeltes Saphirglas sowie Superluminova auf Zeigern und Anzeigen unterstreichen den technischen Anspruch. Obwohl die Mecascape die Kriterien des Swiss-Made-Labels erfüllt, verwendet die Marke stattdessen ihr eigenes „TTO“-System („Total Transparency on Origin“), das die Herkunft sämtlicher Komponenten offenlegt. Demnach stammen 96 Prozent der Wertschöpfung aus der Schweiz, lediglich das Zifferblatt wird in China gefertigt. Für 38.570 Euro wandert ein Exemplar in die eigene Tasche.
Minase – Asagimadara
Minase#Minase – Asagimadara und Phoenix
Mit den Taschenuhren Asagimadara und Phoenix verlässt die japanische Marke Minase bewusst vertraute Wege. Die auf Bestellung gefertigten Modelle verbinden klassische Uhrmacherei mit traditionellen japanischen Kunstformen. Beide Referenzen greifen zentrale Elemente japanischer Handwerkskunst auf. Die Zifferblätter entstehen in aufwendiger Wajima-Maki-e-Technik, einer in Japan entwickelten Lackkunst, bei der Gold-, Silber- und Farbpigmente in mehreren Arbeitsschritten aufgetragen werden. Die Fertigung jedes Zifferblatts dauert Monate. Während das Modell Asagimadara den gleichnamigen Wanderfalter zeigt, stellt Phoenix den mythischen Vogel dar, der traditionell für Transformation, Widerstandskraft und Erneuerung steht. Besonders spannend ist die Materialwahl: Gehäuseboden und Bügel bestehen aus Tamahagane-Stahl, jenem hochkohlenstoffhaltigen Material, das traditionell für japanische Samurai-Schwerter verwendet wird. Mit der Zeit entwickelt der Stahl eine dunkle Patina, die sich über Jahrzehnte verändert und jede Uhr individuell altern lässt. Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber KT5002, basierend auf einem Werk von Chronode, mit einer Gangreserve von sieben Tagen. Die 39 Millimeter großen Taschenuhren sind wahlweise auch in 18-karätigem Gold erhältlich und entstehen ausschließlich auf Bestellung. Je nach Ausführung liegen die Preise zwischen umgerechnet rund 47.000 und 163.000 Euro.
Citizen – Special Limited Edition Pocket Watch
Citizen#Citizen – Special Limited Edition Pocket Watch
Zum 100-jährigen Jubiläum der ersten Citizen-Uhr interpretierte die japanische Marke ihre eigene Geschichte neu. Statt die Taschenuhr von 1924 schlicht zu reproduzieren, entstand eine auf 100 Exemplare limitierte Sonderedition, die Uhrmacherei mit moderner Präzision und japanischer Handwerkskunst verbindet. Gestalterisch orientiert sich die Jubiläumsuhr bewusst am historischen Original. Arabische Ziffern und die kleine Sekunde bei sechs Uhr greifen die Gestaltung der ersten Citizen-Taschenuhr auf. Neu hinzu kommt ein aufwendig gefertigtes Zifferblatt, dessen Struktur an fallenden Schnee erinnern soll. Mehrere Veredelungsschritte wie Elektroformung, Lackierung und Politur erzeugen dabei eine außergewöhnliche Tiefenwirkung. Auch das Uhrwerk wird durch den Saphirglasboden sichtbar und zeigt klassische Finissierungen wie Côtes de Genève, Perlage sowie diamantgeschliffene Kanten. Das Handaufzugskaliber 0270, entwickelt mit einem klaren Fokus auf Präzision, nutzt eine freischwingende Unruh und eine mittels LIGA-Mikrofertigung produzierte Hemmung. Laut Marke erreicht die Uhr eine tägliche Gangabweichung von lediglich –3 bis +5 Sekunden und übertrifft damit die Anforderungen der ISO-3159-Norm für Chronometer. Vor der Auslieferung wird jede Uhr 17 Tage lang unter verschiedenen Temperatur- und Positionsbedingungen getestet und erhält anschließend die markeneigene Caliber-02-Zertifizierung. Trotz ihres historischen Formats soll die Taschenuhr ausdrücklich alltagstauglich bleiben. Das Gehäuse aus Titan misst 43,5 Millimeter, ist wasserresistent ausgeführt und besitzt eine bewegliche Aufhängung, die auf langfristige Wartbarkeit ausgelegt wurde. Ergänzt wird die Uhr durch eine handgefertigte Kumihimo-Seidenkordel des traditionsreichen Unternehmens Domyo, das seit dem 17. Jahrhundert Flechtkunst betreibt. Die eigens für dieses Modell entwickelte indigoblaue Färbung unterstreicht den Bezug zur japanischen Kultur.
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