Hublot Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition: Uhren-Trilogie für den Champion
LVMH Watch Week 2026
Die Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition von Hublot besteht aus drei farblich verschiedenen Modellen, die Novak Djokovic, einem der erfolgreichsten Spieler der Tennisgeschichte, gewidmet sind. Die Uhren verbinden nicht nur innovative Materialien mit höchster Uhrmacherkunst, sondern überzeugen zudem durch einen Reichtum an durchdachten Details, wie man ihn selten findet. Djokovic hatte im November des vergangenen Jahres seinen 101. Turniersieg auf Profi-Ebene errungen. Seine Laufbahn umfasst unter anderem 24 Grand-Slam-Titel, die Olympische Goldmedaille von Paris 2024, unübertroffene 428 Wochen als Weltranglistenerster sowie acht Jahre, die er als Nummer eins der Welt abschloss. Diese Bilanz bildet die Grundlage für das konzeptionelle Gerüst der neuen Big-Bang-Edition.
Hublot: Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition in Orange
HublotDrei Spielflächen, drei Farben, nicht limitiert
Die Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition erscheint in drei Farbvarianten, die sich an den drei klassischen Spielflächen des Tennissports orientieren. Blau steht für Djokovics Erfolge auf Hartplatz, Orange für Sand und Grün für Rasen. Entsprechend entstehen zunächst 72 blaue, 21 orangefarbene und acht grüne Exemplare – die Nummern ergeben sich aus der Zahl der Siege des "Djokers" auf dem jeweiligen Grund. Hublot hat die insgesamt 101 Uhren nummeriert, aber bewusst nicht limitiert. Denn für jeden zukünftigen Turniersieg soll eine weitere Uhr ergänzt werden – jeweils in der Farbe des entsprechenden Belags. Damit bleibt die Edition prinzipiell offen.
Zu einem weiteren, aber ganz anderen Tourbillon von Hublot geht hier.
Hublot: Big Bang Tourbillon Novak Djokovic Goat Edition Green
HublotGehäusematerial aus Sportausrüstung
Wie schon bei der Ende 2024 vorgestellten Big Bang Unico Novak Djokovic besteht das 44 Millimeter große Gehäuse aus einem eigens von Hublot entwickelten Composite-Material, das aus getragenen Lacoste-Poloshirts von Novak Djokovic sowie aus einigen seiner Head-Tennisschläger gefertigt wird. Für die aktuelle Serie wurden zwölf blaue, vier orangefarbene und zwei grüne Poloshirts verarbeitet, ergänzt durch zwölf Tennisschläger. Das Ergebnis ist ein leichtes, steifes Material mit marmorierter Struktur, das Uhrenfreunde exklusiv bei Hublot finden.
Der Gehäusemittelteil – der Container, der das Werk beinhaltet – besteht aus Titaplast, ein Hochleistungspolymer mit Eigenschaften, die mit denen von Titan vergleichbar sind. Das Material erlaubt sehr enge Fertigungstoleranzen, bietet ein außergewöhnliches Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht und besitzt eine matte, angenehm zurückhaltende Oberfläche. Zusätzlich lässt es sich ähnlich wie Aluminium durch Eloxieren einfärben.
Die Platine sieht aus wie aus einzelnen Saiten bestehend, ist aber aus einem Stück gefertigt.
HublotEin Tourbillonwerk wie ein Tennisschläger
Im Inneren arbeitet das automatisch aufziehende Tourbillonkaliber MHUB6035 mit 72 Stunden Gangreserve. Anstelle einer klassischen, massiven Grundplatine schuf die Entwicklungsabteilung Hublots eine scheinbar dreidimensionale Gitterstruktur, die an gespannte Tennissaiten erinnert. Jede dieser „Saiten“ ist lediglich 0,55 Millimeter stark und scheint über Befestigungspunkte am Rand der Platine verankert zu sein – ähnlich den Ösen entlang des Innenrands eines Tennisschlägers. Die Abstände zwischen den "Saiten" sind absichtlich unregelmäßig gehalten, wie bei einem Schläger während eines Matches. In Wirklichkeit handelt es sich bei der Platine um ein einziges Bauteil, das per Lasergravur bearbeitet wird. Anschließend erhält die Platine eine schwarze PVD-Beschichtung, auf die zum Schluss Djokovics persönliches ND1-Logo in Weiß aufgedruckt wird.
Unter der netzartigen Platinen-Struktur befindet sich das Federhaus, dessen Sperrrad einen Tennisball zitiert.
HublotTennisball, Schrauben und Leuchtmasse
Der Tourbillonkäfig aus Aluminium ist farblich eloxiert und auf die jeweilige Gehäusevariante abgestimmt. Bei 12 Uhr findet sich ein Mikrorotor aus rhodiniertem Rotgold, der mit dem Hublot-Logo verziert ist. Weitere Anspielungen finden sich im Detail. Auf dem Federhaus sitzt ein Sperrrad, das optisch einen Tennisball darstellt. Die Struktur entsteht durch eine Kombination aus Politur, Lasergravur und farbigem Lack. Auch die sechs Titanschrauben der Lünette erinnern wegen ihrer wellenförmigen Schlitze an Tennisbälle. Hublot hat extra für sie einen S-förmigen Schraubendreher entwickelt, ähnlich dem Spezialwerkzeug für die charakteristischen H-Schrauben der Big Bang.
Da das Zifferblatt des skelettierten Werks auf die farbige Minuterie reduziert ist, hat Hublot zusätzlich über die Gitterstruktur des Werks eine transparente Saphirglasscheibe gelegt, die sechs aufgesetzte Stundenindizes trägt. Diese sowie die skelettierten Zeiger sind satiniert und mit grün leuchtender Superluminova beschichtet.
Das Band ist einem Tennisschläger nachempfunden.
HublotArmband, Glas und Gewicht
Nicht zuletzt ist das weiße Lederarmband in Struktur und Polsterung dem Griffband eines Tennisschlägers nachempfunden. Die Unterseite ist farblich passend zur Gehäusevariante ausgeführt. Geschlossen wird es mit einer Klettverschluss-Schlaufe mit farbig eloxierter Aluminiumschließe. Zusätzlich liegt ein weißes Kautschukarmband mit Titan-Faltschließe bei.
Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite kommt chemisch gehärtetes "Gorilla Glass" zum Einsatz, das eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Kratzer bietet. Trotz der komplexen Konstruktion bringt die Uhr lediglich 56 Gramm auf die Waage, sodass man sie auch beim Tennisspielen tragen kann.
Während sich das H-Logo Hublots auf der Krone findet, sind die Lünettenschrauben in Form von Tennisbällen gestaltet.
HublotOffenes Finale
Der Gehäuseboden wird von einem farbigen Aluminiumring gehalten, der die jeweilige Editionsnummer trägt. Zusätzlich ist der Schriftzug „Greatest of All Time“ (GOAT) eingraviert und weiß ausgelegt. Den Preis hat Hublot auf 115.000 Euro festgelegt.