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Lesedauer 3 Min.

Métiers d'Art bei Vacheron Constantin: 3 Uhren der neuen Linie Savoirs Enluminés

Vacheron Constantin präsentiert drei Modelle in der neuen Métiers-d'Art-Linie Savoirs Enluminés.
Vacheron Constantin präsentiert drei Modelle in der neuen Métiers-d'Art-Linie Savoirs Enluminés.
© PR
Wenn Vacheron Constantin eine neue Métiers-d’Art-Kollektion entwickelt, dann geht es ums Thema ebenso wie um die Ausführung. Savoirs Enluminés, die neueste Linie aufwendig gearbeiteter und limitierter Kunsthandwerksuhren aus der Genfer Manufaktur, ist von den Buchmalereien einer 800 Jahre alten Handschrift inspiriert: ein Brückenschlag zu unseren kulturellen Wurzeln im Mittelalter, der zugleich eine besondere Form der Zeitanzeige realisiert.
Die Herstellung der Uhren der Savoirs-Enluminés-Linie von Vacheron Constantin ist echte Detailarbeit.
Die Herstellung der Uhren der Savoirs-Enluminés-Linie von Vacheron Constantin ist echte Detailarbeit. © PR
Das Bestiarium von Aberdeen entstand um das Jahr 1200, liegt in einer schottischen Universitätsbibliothek, wurde der Öffentlichkeit erst ein einziges Mal präsentiert und darf pro Tag höchstens 30 Minuten zu wissenschaftlichen Zwecken eingesehen werden. Zwei, die das Glück hatten, diese halbe Stunde sogar zweimal zu nutzen, sind Christian Selmoni, Kreativdirektor bei Vacheron Constantin, und die Emailkünstlerin Anita Porchet.
Zittrige Hände sind tabu: Vacheron Constantin ist bekannt für die Pflege der alten Handwerkskünste.
Zittrige Hände sind tabu: Vacheron Constantin ist bekannt für die Pflege der alten Handwerkskünste. © PR
Was sie sahen, beeindruckte sie nachhaltig: leuchtend farbige Buchmalereien, die Tiere darstellen; Illuminationen von „extrem kraftvollem künstlerischem Ausdruck, der manchmal fast modern erscheint“, so Selmoni. Für die aus drei Uhren bestehende Serie der Savoirs Enluminés hat Anita Porchet drei Motive aus dem Bestiarium mit akribischer Genauigkeit in Email übertragen: eine Ziege, einen Eisvogel und ein Geier-Paar. Das die Tiere umgebende Gold wurde so bearbeitet, dass es der unebenen Struktur alten Pergaments ähnelt.
Rechts von den Tiermotiven tut sich eine zweite, darunter liegende Ebene auf, in die Textelemente aus dem lateinischen Manuskript mittels einer Hightech-Methode in das Gold geprägt wurden. Über ihnen liegen in einer feinen weiteren Ebene die geprägten und blau bemalten Ziffern, die die Uhrzeit mittels einer schleppenden Stundenanzeige wiedergeben. Diese verantwortet das Automatikwerk Vacheron Constantin 1120 AT, das seinen Platz in einem 40 auf 49,45 Millimeter großen Weißgoldgehäuse findet.
Das Stundenrad des Automatikkalibers Vacheron Constantin 1120 AT trägt die drei Karussells mit den Stundenziffern.
Das Stundenrad des Automatikkalibers Vacheron Constantin 1120 AT trägt die drei Karussells mit den Stundenziffern. © PR
Rückseite und Rotor des Automatikkalibers Vacheron Constantin 1120 AT zeigen sich  bei den Savoirs Enluminés durch einen Saphirglasboden.
Rückseite und Rotor des Automatikkalibers Vacheron Constantin 1120 AT zeigen sich bei den Savoirs Enluminés durch einen Saphirglasboden. © PR
Die Zeitanzeige besteht aus der feststehenden Minutenskala auf der unteren Zifferblattebene und aus drei Ziffern-Karussells, die auf dem Stundenrad sitzen und durch seine Bewegung gedreht werden. So tritt immer die aktuelle Stundenzahl unter der oberen Zifferblattebene hervor, wandert im Verlauf der Stunde an der Minutenskala entlang und weist dabei auf die jeweils aktuelle Minute hin. Auf 20 Stück ist jedes der Automatik-Modelle der kleinen Serie limitiert, der Preis beträgt pro Exemplar 119.000 Euro. mbe
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