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Lesedauer 3 Min.

Vacheron Constantin: Zeit für die Kunst

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Zum zweiten Mal präsentiert Vacheron Constantin eine Serie mit "Masken-Uhren"
© PR
Im Jahr 2007 stellte Vacheron Constantin eine erste Serie von Uhren im Projekt Métiers d'Art - Les Masques vor. In den Zeitmessern verband die Manufaktur traditionelle Uhrmacher- mit historischer und antiker Volkskunst. Auf jeder der vier Uhren der Serie war eine ursprünglich von Ureinwohnern der Kontinente Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien angefertigte Maske dargestellt. Die Vorlagen für die Kunstwerke stammten aus der Sammlung von Jean-Paul Barbier-Mueller. Jetzt wird eine zweite Serie von Uhren präsentiert. Diesmal stammen die Masken aus Mexiko, Japan, Papua-Neuguinea und Gabun (von links). Die Uhren verzichten auf die Darstellung der Uhrzeit über Zeiger. Vier Fenster am Rand des Zifferblatts zeigen Stunden, Minuten, Datum und Wochentag an. Die Scheiben für die Anzeige sind unter dem Saphirglas des Zifferblatts erkennbar. Angetrieben wird der Mechanismus vom Automatikkaliber 2460 G 4, das die Genfer Punze trägt. Das Gehäuse der Uhr mit der Maske aus Gabun besteht aus Weißgold, das der mexikanischen aus Roségold, das der japanischen aus Gelbgold. Beim Modell Papua-Neuguinea ist der Korpus aus Platin gefertigt. Rund 100 Stunden dauert die Vollendung eines Modells dieser außergewöhnlichen Uhren. Einen wesentlichen Teil dieser Zeit verwendeten die Kunsthandwerker auf die Fertigung einer Maske. So wurde von der japanischen Maske - einer Ritualmaske eines Buddhas aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - zunächst eine dreidimensionale Reproduktion angefertigt und diese dann mithilfe von Lasertechnik verkleinert. Dieses Modell bildete die Vorlage für die Graveure, die bei ihrer Arbeit selbst die winzigen Locken des Originals als spiralförmige Linie auf die Oberfläche aufbrachten. Und sogar die Alterungszeichen der Maske wurden sorgsam von Hand auf der Miniatur reproduziert. Schließlich sollte der Charakter des Originals möglichst authentisch wiedergegeben werden.
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Uhrzeit und Datum werden über vier Scheiben in eigenen Fenstern angezeigt © PR
Bei der Maske aus Mexiko bestand die Schwierigkeit darin, die Tonoberfläche der Vorlage möglichst genau im kleinen Modell wiederzugeben. Nach einigen Überlegungen entschied sich das Team von Vacheron Constantin für eine Mischung aus verschiedenen Bimssteinpulvern. Diese wurden mithilfe eines Wattestäbchens auf die Miniaturmaske aufgebracht. Auch das Holz der Maske aus Papua-Neuguinea wurde nachgebildet. Dafür wurde die Goldoberfläche chemisch behandelt, um den Farbton zu akzentuieren. Die Patinierung erfolgte von Hand, um alle Nuancen der Bemalung hervorzuheben. Bei der Maske aus Gabun stellte die feine Ziselierung des Originals die Kunsthandwerker der Miniatur vor eine überaus anspruchsvolle Aufgabe. Von jedem Set werden nur 25 Exemplare hergestellt. Jedes der Sets kostet 328 000Euro. Im Jahr 2009 wird eine dritte Serie die Edition abrunden. wam
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