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Lesedauer 3 Min.

Hamilton Khaki Field Mechanical 36 mm: Rückkehr einer seltenen Militäruhr

Mit der neuen Khaki Field Mechanical 36 mm belebt die Marke mit amerikanischen Wurzeln eine seltene historische Referenz neu. Vorbild ist die wenig bekannte FAPD 5101 aus den frühen 1970er-Jahren, die an die Navigatoren der US-Luftwaffe ausgegeben wurde. Wie das Original wartet sie mit einem Handaufzugswerk auf.
Hamilton Khaki Field Mechanical 36mm, Uhr am Handgelenk

Hamilton Khaki Field Mechanical 36 mm 

© Hamilton

Mit der Khaki Field Mechanical 36 mm belebt Hamilton eine seltene historische Referenz neu. Vorbild ist die FAPD 5101, eine um 1970 in kleiner Stückzahl gefertigte Navigationsuhr für die US-Luftwaffe. Die Neuauflage versteht sich dabei nicht als nostalgische Vintage-Inszenierung, sondern als präzise Neuinterpretation einer funktionalen Tool-Watch, deren klare Gestaltung und widerstandsfähige Machart den Charakter klassischer Field-Watches bis heute prägt.

Ein Vintage-Zeitmesser in authentischer Ausführung

Hamilton Khaki Field Mechanical 36mm, Uhr mit Khakiband und schwarzem Zifferblatt
© Hamilton
Hamilton FAPD 5101, Vintage Field Watch, Frontansicht Uhr vor weißem Hintergrund

Hamilton historische Referenz FAPD 5101

© Hamilton

Gebaut für anspruchsvolle Einsätze

Innerhalb der historischen Instrumentenuhren von Hamilton nahm die FAPD 5101 eine besondere Stellung ein. Während viele funktionale Zeitmesser zu jener Zeit deutlich kleiner dimensioniert waren, wirkte ihr 36-Millimeter-Gehäuse damals ausgesprochen präsent. Hinzu kam das eigens entwickelte Handaufzugskaliber Hamilton 684, das ausschließlich in diesem Modell zum Einsatz kam. Die Konstruktion folgte konsequent praktischen Anforderungen. Feste Bandstege sorgten für zusätzliche Sicherheit, das kastenförmige Acrylglas galt als widerstandsfähig und leicht austauschbar, während eine antimagnetische Staubschutzabdeckung das Werk schützte. Gerade diese nüchterne Funktionalität macht heute den Reiz historischer Field-Watches aus: Uhren, deren Gestaltung sich unmittelbar aus ihrem Zweck ableitete.

Hamilton Khaki Field Mechanical 36mm, liegende Uhr

Hamilton Khaki Field Mechanical 36 mm

© Hamilton

Historische Form, zeitgemäß interpretiert

Die neue Hamilton Khaki Field Mechanical übernimmt viele dieser Merkmale nahezu unverändert. Das 10,2 Millimeter hohe Edelstahlgehäuse bleibt bei 36 Millimetern Durchmesser, auch die festen Stege und das markante Acrylglas orientieren sich eng am historischen Vorbild. Selbst die innere Staubschutzabdeckung wurde beibehalten und schlägt eine direkte Brücke zur Originaluhr. Gleichzeitig integriert Hamilton technische Features, die heute zum guten Ton gehöhren. Superluminova Grade X2 auf den Indexen und Zeigern des Zifferblatts mit militärischer Zeitanzeige sorgt für eine deutlich höhere Leuchtkraft als historische Materialien. Die Wasserdichtigkeit wurde zudem auf 100 Meter erhöht.

Hamilton Khaki Field Mechanical 36mm, Gehäuseboden

Hamilton Khaki Field Mechanical 36mm 

© Hamilton

Ein leistungsstarkes Uhrwerk mit Handaufzug

Am deutlichsten zeigt sich die Modernisierung jedoch im Inneren. Statt des historischen Kalibers arbeitet heute das mechanische Handaufzugswerk H-50 mit Nivachron-Spiralfeder und einer Gangreserve von 80 Stunden. Damit verbindet Hamilton die Essenz des Originals mit zeitgemäßer Alltagstauglichkeit und verbesserter Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern. Dass Hamilton die Uhr ausschließlich im Jahr 2026 fertigt, verleiht der Khaki Field Mechanical 36 mm  zusätzlichen historischen Bezug. Die limitierte Produktionsdauer erinnert an den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung — und damit zugleich an die amerikanischen Wurzeln der Marke. Wie bei Hamilton üblich, ist der Preis in attraktivem Segment angesiedelt: Die mit einem Nato-Textilband ausgestattete Uhr kostet 675 Euro.

Hamilton Hamilton Khaki Hamilton Khaki Field Uhren bis 1.000 Euro Fliegeruhren

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