Produkt: Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
Download: Vergleichstest Uhren unter 1.000 Euro: Swatch versus Seiko
Das UHREN-MAGAZIN vergleicht mit der Swatch Sistem51 Irony Tux und der Seiko SRP772K1 mechanische Uhren unter 1.000 Euro.

5 Smartwatches der Luxusuhrenhersteller

Smarte Uhren von Hublot, Breitling, TAG Heuer & Co

Die Smartwatch oder Connected Watch hat sich in den letzten zwei Jahren einen festen Platz im Uhrenmarkt erobert. Während viele Luxusuhrenanbieter 2015, als Apple seine erste Smartwatch vorstellte, diesen Sektor noch ignorierten, gibt es mittlerweile einige namhafte Hersteller von mechanischen Armbanduhren, die selbst ein elektronisches Modell mit smarten Funktionen anbieten. Während die Apple Watch weniger eine eigentliche Uhr ist als vielmehr eine am Handgelenk getragene Erweiterung des iPhone ist, verknüpfen die Uhrenmarken originäre Uhren mit smarter Technologie, um darüber eine Verbindung zum Smartphone herzustellen. Der Kunde erhält dabei beides: eine Uhr und ein technisches Gerät.

Smartwatch #1: TAG Heuer Connected

TAG Heuer: Connected mit ausgewähltem Analogzifferblatt der TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02
TAG Heuer: Connected mit ausgewähltem Analogzifferblatt der TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02

Die dritte Generation der TAG Heuer Connected bietet neben zahlreichen neuen Funktionen vor allem ein schlankeres, raffinierteres Design. Damit wird aus der ehemals sehr hohen, topfförmigen Smartwatch eine echte Armbanduhr, die ihre elektronischen Fähigkeiten auf Wunsch hinter zahlreichen analogen Zifferblattdesigns verbirgt. Selbstverständlich stehen aber auch attraktive neue Digitalanzeigen zur Verfügung. Auf funktionaler Ebene kamen die 2019 von TAG Heuer selbst entwickelte Golf-App sowie neue Apps fürs Laufen, Radfahren, Wandern und Fitness im Allgemeinen hinzu. Der verbesserte Touchscreen aus Saphirglas weist nun keine „toten Punkte“ am Rand mehr auf, und zwei Drücker in Chronographenoptik vereinfachen die Navigation in den Menüs.

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Außerhalb von W-LAN-Netzen bleibt die neuen Connected über Bluetooth und das Handy internetfähig. Die Akkulaufzeit beträgt 21 Stunden im Normalbetrieb, 20 Stunden mit eingeschaltetem GPS und sechs Stunden, wenn man eine Sport-App mit Pulsmesser durchgehend benutzt und das Display ständig angeschaltet lässt. Die neue Connected kostet 1.700 Euro in Edelstahl mit einem der zahlreichen verschiedenfarbigen Schnellwechselbänder aus Kautschuk, 1.850 Euro mit Edelstahlband und 2.250 Euro mit schwarz PVD-beschichtetem Titangehäuse und Kautschukband.

Smartwatch #2: Frédérique Constant Hybrid Manufacture

Frédérique Constant: Hybrid Manufacture in Edelstahl mit blauem Zifferblatt
Frédérique Constant: Hybrid Manufacture in Edelstahl mit blauem Zifferblatt

Mit der Hybrid Manufacture bietet Frédérique Constant einen Zwitter – halb Automatikuhr, halb Smartwatch. Dazu kombiniert die Schweizer Marke ihr automatisches Manufakturkaliber FC-750 mit einem elektronischen Modul. Dieses bietet die bekannten smarten Funktionen, wie man sie bereits von der Horological Smartwatch her kennt. Dazu gehören die Dokumentation der eigenen Aktivität und die Schlaferfassung. Allerdings informiert die Hybrid Manufacture nicht mehr über eingehende Anrufe oder Textnachrichten, in dem sie vibriert und ihre Zeiger bewegt. Dafür erfasst das Modul einmal am Tag automatisch die Gangwerte, die Schwingungsweite und den Abfallfehler des Automatikwerkes. Diese Daten werden an die App übermittelt, die dann dem Besitzer signalisiert, ob alles in Ordnung ist oder ob die Uhr zum Service gebracht werden muss.

Frederique Constant: Classic Hybrid Manufacture in vergoldetem Stahlgehäuse (3.550 Euro)
Neueste Version: Frederique Constant: Classic Hybrid Manufacture in vergoldetem Stahlgehäuse (3.550 Euro)

Frédérique Constant bietet drei reguläre Versionen der Manufacture Classic Hybrid an. In Edelstahl mit blauem oder silberfarbenen Zifferblatt zu je 3.350 Euro und ein roségoldplattiertes Modell mit silberfarbenem Zifferblatt für 3.550 Euro.

Smartwatch #3: Breitling Exospace B55 Yachting

Breitling: Exospace B55 Yachting
Breitling: Exospace B55 Yachting

Auch Breitling mischt auf dem Smartwatch-Markt mit. Schon 2016 stellte die Uhrenmarke die erste Version der Exospace 55 vor – damals mit zusätzlichen Funktionen passend für Piloten. Nun entdeckt die neue Exospace B55 Yachting den Segelsport. Die Funktionen des hauseigenen Quarzkalibers B55 haben sich seit 2016 kaum verändert. Das Kaliber bietet zahlreiche Stoppfunktionen, darunter eine Flyback-Funktion, einen Rundentimer sowie einen Regatta-Chronographen. Ergänzt wir das ganze durch einen Countdown-Timer und ein elektronisches Tachymeter. Bei einer bestehenden Verbindung mit dem Smartphone werden alle gemessenen Zeiten auf das Handy übertragen, so dass diese einfacher weiter verarbeitet werden können. Gleichzeitig kann man über das Handy die Uhrzeit, Zeitzonen und Weckzeiten für die Uhr einstellen. Kostenpunkt: 6.800 Euro.

Smartwatch #4: Alpina AlpinerX

 

Alpina: AlpinerX
Alpina: AlpinerX

Die AlpinerX von Alpina ist die günstigste Smartwach in dieser Liste. Und noch dazu eine echte Outdoor Smartwatch. Für 895 Euro werden auf dem digitalen Display – neben der analogen Zeit – beispielsweise die Aktivitäten und der Schlaf, Wecker, Timer, Weltzeit, ein Kompass oder die Temperatur angezeigt. Dafür misst die Uhr über Umweltsensoren das UV-Licht, die Temperatur, Höhe, Druck oder die Nordrichtung. Die AlpinerX informiert zusätzlich über Anrufe und Nachrichten und ist dazu über Bluetooth Smart mit der AlpinerX Companion-App verbunden, die auch alle Messdaten speichert und verwaltet. Die zweite Generation misst nun auch den Puls. Für sämtliche Funkionen der 45 Millimeter großen Uhr aus Glasfaser verantwortlich ist das Quarzkaliber MMT-283-1.

Smartwatch #5: Hublot Big Bang Referee 2018 Fifa World Cup Russia

Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia
Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia

Die Fifa wünschte sich für die Fußballweltmeisterschaft, die am 14. Juni 2018 beginnt, eine Uhr speziell für die Schiedsrichter. Und Hublot hat geliefert: Die Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia unterstützt die Schiedsrichter, da sie mit der Torlinientechnologie vernetzt ist. Das elektronische System zur Videoassistenz verfolgt alle Schussbahnen des Balls und stellt auf sichere Weise fest, ob der Ball die Torlinie ganz überschritten hat oder nicht. Aber auch Fußballfans können die Uhr ans Handgelenk legen. Dann kündigt sie jedes Spiel 15 Minuten vor Anpfiff an und informiert über gelbe und rote Karten sowie Spielerwechsel und Tore. Bei einem Tor vibriert sie zusätzlich. Die Zifferblätter kann man in den Farben der teilnehmenden Nationen wählen. Dank ihres auswechselbaren „One Click“-Armbands lässt sich die Uhr mit einem der beiden mitgelieferten Armbänder ausrüsten: einem Manschettenarmband aus Frottee mit dem Logo der Fußballweltmeisterschaft 2018 und dem Hublot-Logo sowie einem schwarzen Kautschukband.Hublot: Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia TMZusätzlich sind Armbänder in verschiedenen Landesfarben erhältlich. Die Smartwatch zeigt daneben Nachrichten und Benachrichtigungen des gekoppelten Smartphones an und kann dank GPS den Standort bestimmen. Sie basiert auf dem Wear OS-Betriebssystem und lässt sich daher um zahlreiche Apps erweitern. Ansonsten zeigt die Big Bang Referee alle Merkmale des berühmten Hublot-Modells Big Bang: Das komplexe Gehäuse besteht aus Titan und trägt die typischen sechs Schrauben in H-Form auf der Lünette. Das wählbare analoge Zifferblatt entspricht einer Big Bang. Mit 49 Millimetern fällt sie etwas größer aus als die normalen Modelle. Sie kostet 5.100 Euro und ist so die mit Abstand günstigste Big Bang. Wird es zur auf 2021 verschobenen Fußball-Europameisterschaft eine Neuauflage geben?

Hier erfahren Sie, was Smartwatches auszeichnet und was Modelle anderer Hersteller können.

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Produkt: Download: Hublot Big Bang Meca-10 im Test
Download: Hublot Big Bang Meca-10 im Test
Die Hublot Big Bang Meca-10 scheint geradewegs aus der Zukunft zu kommen. Bietet die Manufakturuhr auch technisch zukunftsweisendes? Chronos testet die Meca-10.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Nicht zutreffend ist, dass die AlpinerX in der zweiten Generation auch den Puls messen soll. Tatsächlich wurde mit einem Software-Update lediglich die Möglichkeit implementiert, eine Pulsmessung durch ein anderes Gerät, z.B. durch einen Brustgurt, auf der Uhr anzeigen und in der App auswerten zu lassen.

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