Aktueller Trend: Die 8 coolsten Bronze-Uhren

IWC, Panerai, Tudor & Co zeigen, weshalb man Bronze tragen sollte

 Redaktion
von Redaktion
am 12. Januar 2018

Bronze ist eine attraktive Alternative zu Stahl oder Edelmetallen, wenn es um Uhrengehäuse geht. Die Optik unterscheidet sich deutlich von Gold; dazu nehmen Bronze-Uhren im Laufe der Zeit eine Patina an, das heißt ihre Oberfläche verändert sich. Das ist je nach Träger und Umwelteinflüssen unterschiedlich, sodass nach einer gewissen Zeit jede Bronze-Uhr quasi ein Einzelstück ist. Die Idee, Bronze für Uhrengehäuse zu nutzen, stammt vom Designer Gérald Genta (1931–2011), bekannt unter anderem als Gestalter der Audemars Piguet Royal Oak und der Patek Philippe Nautilus. Er brachte schon 1988 eine Bronzeuhr namens Gefica unter seiner eigenen Marke. Nachdem Bulgari die Marke Gerald Genta übernommen hatte, legte man 2011 die bronzene Gefica BiRetro Safari auf. Die Uhr zeigt die springende Stunde digital im Fenster; Minuten und Datum werden mit zurückspringenden Zeigern (retrograd) dargestellt.

Bulgari: Gefica BiRetro Safari
Bulgari: Gefica BiRetro Safari (Modell von 2011)

Da Bronze-Uhren seit einiger Zeit total im Trend liegen, lancieren zahlreiche Uhrenhersteller Modelle aus diesem Material. Sie nutzen aber unterschiedliche Legierungen: Den Hauptanteil bildet Kupfer, dazu kommen Zinn und/oder Aluminium sowie, zu geringeren Anteilen, Stoffe wie Eisen, Nickel und andere. Da Bronze direkt auf der Haut allergische Reaktionen auslösen kann, fertigen die meisten Hersteller den Boden aus einem anderen Material, zum Beispiel aus Titan. Das Material Bronze und sein Farbton erinnern an die vorindustrielle Zeit und an Segelschiffe, mit denen trotz einfachster Navigationsmittel ganze Kontinente entdeckt und erobert wurden. Wir tragen dem aktuellen Trend Rechnung und stellen Ihnen acht besonders coole Bronze-Uhren vor.

#1 der coolsten Bronze-Uhren: IWC Big Pilot’s Watch Heritage Bronze

IWC: Big Pilot’s Watch Heritage mit Bronzegehäuse
IWC: Big Pilot’s Watch Heritage mit Bronzegehäuse

Auch IWC kann dem Bronze-Trend nicht widerstehen und stellte vor kurzem seine Große Fliegeruhr Heritage in einer limitierten Bronze-Version vor. Das passt zum Vintage-Look und macht den Zeitmesser noch attraktiver. Im Innern der Uhr verbauen die Schaffhauser das Manufakturkaliber 52110 mit Automatikaufzug. Obwohl es unwahrscheinlich erscheint, diese Uhr einmal nicht tragen zu wollen, kann man sie getrost ein paar Tage vom Handgelenk nehmen. Eine Gangreserve von sieben Tagen macht das möglich. Wann es notwendig ist, der Uhr wieder Energie zuzuführen, verrät die Anzeige bei der Drei. Die auf 1.500 Stück limitierte Fliegeruhr ist für 13.800 Euro zu haben.

#2 der coolsten Bronze-Uhren: Laco Erbstück Friedrichshafen Bronze

Laco: Erbstück Friedrichshafen Bronze
Laco: Erbstück Friedrichshafen Bronze

In der Erbstück-Linie bietet Laco eine eigene Dimension der Retro-Uhr: Gezielt gealterte Komponenten vermitteln den Eindruck, tatsächlich eine vom Großvater geerbte Uhr am Handgelenk zu tragen. Seit 2017 kombiniert Laco erstmals Band, Zifferblatt und Zeiger im Antiklook mit einem Gehäuse aus Bronze. Sobald sie ihre Patina ansetzt, ist die Illusion perfekt. Beim Motor setzt Laco auf zeitgemäße Technik, das Eta-Automatikwerk 2824. Das Erbstück Friedrichshafen Bronze kostet 1.598 Euro.

#3 der coolsten Bronze-Uhren: Montblanc 1858 Chronograph Tachymeter Limited Edition 100

Der Handaufzugchronograph mit Manufakturwerk im Bronzegehäuse ist auf 100 Exemplare limitiert.
Montblanc: 1858 Chronograph Tachymeter

Die Hamburger produzieren in ihren Schweizer Fertigungsstätten seit 2016 auch Bronzeuhren. Besonders attraktiv: dieser neue, limitierte Chronograph mit Handaufzugskaliber MB M16.29, das historisch korrekt über Schaltrad und horizontale Kupplung verfügt. Das lachsfarbene Zifferblatt passt optisch gut zum Retro-Charakter und zum 44 Millimeter großen Bronzegehäuse. Montblanc fertigt vom 1858 Chronograph Tachyemeter lediglich 100 Exemplare. Für 27.500 Euro kann man sich einen der Retro-Stopper ans Handgelenk schnallen.

#4 der coolsten Bronze-Uhren: Zelos Abyss 2

Zelos: Abyss 2
Zelos: Abyss 2

Die Marke Zelos aus Singapur setzt seit ihrer Gründung im Jahr 2014 auf Bronzegehäuse. Dabei kommt der Marke eine Eigenschaft von Bronze besonders zu Gute: die Seewasserbeständigkeit. Somit ist das Material bestens für extreme Taucheruhren wie die Abyss 2 geeignet. Sie besitzt eine Wasserdichtheit bis 3.000 Meter. Zelos stattet die Taucheruhr zudem mit einem Heliumventil und einem sieben Millimeter dicken Saphirglas aus, das dem Druck in diesen Tiefen standhält. Im Innern der Uhr kommt ein Sellita-Automatikkaliber SW200 zum Einsatz. Der Extrem-Taucher misst 43 auf 51 Millimeter im Durchmesser. Ein mit ausreichend Superluminova beschichtetes Zifferblatt sorgt auch in der Tiefe für eine gute Ablesbarkeit. Zudem kann über eine innenliegende Lünette eine zweite Zeitzone über die Krone eingestellt werden. Trotz der hochwertigen Ausstattung bleibt die Abyss 2 mit 949 US-Dollar extrem günstig.

#5 der coolsten Bronze-Uhren: Panerai Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo (PAM00382)

Panerai: Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo (PAM00382)
Panerai: Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo (PAM00382)

Die Panerai Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo (PAM00382) löste 2011 den Bronze-Boom aus. Als Limited Edition von 1.000 Exemplaren für 7.300 Euro auf den Markt gebracht, stieg ihr Wert bald um das Mehrfache. Heute wird sie auf dem Second-Hand-Markt, je nach Zustand, für mehr als 20.000 Euro, zum Teil sogar über 30.000 Euro gekauft.

Panerai Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo
Panerai: Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo von 2017

2013 brachte Panerai mit der PAM00507 eine ähnlich aussehende Nachfolgerin mit zusätzlicher Gangreserveanzeige (1.000 Stück für 9.600 Euro). Auch sie ist heute bei gutem Zustand über 20.000 Euro wert. 2017 stellte Panerai eine neue Luminor Submersible 1950 3 Days Automatic Bronzo vor, das 47-Millimeter-Modell arbeitet mit dem Automatikwerk P.9010 und erscheint in einer Auflage von 1.000 Exemplaren. Der Preis beträgt 14.000 Euro.

#6 der coolsten Bronze-Uhren: Corum Admiral AC-One 45 Chronograph Bronze

Corum: Admiral AC-One 45 Chronograph Bronze
Corum: Admiral AC-One 45 Chronograph Bronze

Auch Corum verwendet das beliebte Material und stellt ihren Klassiker Admiral in Bronze vor. Doch im Gegensatz zu den anderen Bronze-Uhren aus unserer Übersicht, die erst im Laufe der Zeit ihre Patina ansetzen, kommt der Admiral AC-One 45 Chronograph Bronze bereits beim Kauf in seiner endgültigen Optik und verändert sich nicht mehr. Schon beim Herstellungsprozess wird die Legierung entsprechend behandelt, so dass die Uhr sofort ihre endgültige und individuelle Patina erhält. Das Zifferblatt aus Teakholz und ein farblich passendes Lederband komplettieren den Look der Uhr. Im Innern des bis 30 Bar druckfesten Chronographen kommt das Automatikkaliber Eta 2892 mit Dubois-Dépraz-Modul zum Einsatz. Kostenpunkt: 9.900.

#7 der coolsten Bronze-Uhren: Tudor Heritage Black Bay Bronze

Tudor: Heritage Black Bay Bronze
Tudor: Heritage Black Bay Bronze

Die Tudor Heritage Black Bay Bronze sorgte auf der Baselworld 2016 für großes Aufsehen. Die bis 200 Meter wasserdichte Taucheruhr verfügt über das automatisch angetriebene Manufakturwerk MT5601 mit 70 Stunden Gangreserve und kostet 3.730 Euro. Ihr Gehäuse besteht aus Aluminiumbronze, die schnell Patina ansetzt. Sie ist seewasserbeständig und eignet sich daher gut für eine Taucheruhr. Der Boden der 43 Millimeter großen Uhr besteht aus PVD-beschichtetem Edelstahl.

#8 der coolsten Bronze-Uhren: Zenith Pilot Type 20 Chronograph Extra Special

Zenith: Pilot Extra Special Chronograph
Zenith: Pilot Extra Special Chronograph

Ebenos wie IWC bietet auch Zenith mit dem Pilot Type 20 Chronograph Extra Special eine Fliegeruhr im Bronzegehäuse. Das 45 Millimeter große Modell mit der markanten Zwiebelkrone und den ebenso betonten Chronographendrückern arbeitet mit dem Automatikwerk El Primero 4069. Zeiger und Ziffern sind an die einer Zenith Special aus dem frühen 20. Jahrhundert angelehnt. Der Preis: 7.500 Euro.

Wenn Sie mehr über die Herstellung und die Eigenschaften von Bronze-Uhren erfahren wollen, sollten Sie hier weiterlesen: www.watchtime.net/nachrichten/serie-uhrengehaeuse-teil-6-bronze-uhren

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Juni 2016.

[1387]

Bestellen Sie unseren Newsletter

Was gibt's Neues auf Watchtime.net?

Damit Sie stets rund um das Thema mechanische Uhr informiert sind, gibt Ihnen der Watchtime.net-Newsletter mehrmals wöchentlich den Überblick.

Zusätzlich und nur für kurze Zeit:
Ihr 5-EUR-Gutschein!*

Datenschutzbestimmungen habe ich gelesen und akzeptiert.**
*Mindestbestellwert 20 Euro
**Pflichtfeld
Special: Schweizer Geheimtipps

Uhren-Datenbank

In der weltweit größten Datenbank finden Sie aktuell 32565 Modelle von 794 Herstellern.

Datenbank-Suche

[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']