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Lesedauer 4 Min.

Schwungvolles Trio: H. Moser & Cie. lanciert drei Modelle mit retrograder Sekunde

Nach dem Erfolg der ersten Pioneer Retrograde Seconds präsentiert H. Moser & Cie. nun gleich drei neue Interpretationen dieser Komplikation. Sie verbinden eine besonders raffinierte rückspringende Sekundenanzeige mit den charakteristischen Merkmalen der Pioneer-, Streamliner- und Endeavour-Kollektionen.
H. Moser & Cie Retrograde Seconds, drei Uhren
© H. Moser & Cie.

Mit der Pioneer Retrograde Seconds präsentierte H. Moser & Cie. vor zwei Jahren eine raffinierte Interpretation dieser klassischen Komplikation, die sich durch ihren rückspringenden Zeiger auszeichnet. Hier übernimmt er die Sekundenanzeige, allerdings zweimal pro Minute. Sobald der Zeiger die bogenförmige Anzeige bei 6 Uhr nach 30 Sekunden vollendet hat, springt er augenblicklich an den Anfang zurück und startet erneut seine halbminütige Reise. 

Sprung zurück im 30-Sekunden-Takt

Die präzise orchestrierte Bewegung sorgt für Abwechslung auf dem Zifferblatt und verleiht der Zeitanzeige eine eigene Dynamik. Dahinter steckt ein gemeinsam mit Agenhor entwickeltes Modul mit doppelter Schneckennocke, die in ständigem Kontakt mit einem Abtastfinger steht. Am Ende jedes Zyklus gibt er die Energie frei, die zuvor von einer separaten Spiralfeder aufgenommen und gespeichert wurde. Sie sitzt unterhalb der Achse des Sekundenzeigers und ist über einen Stifthalter an der Hauptplatine befestigt. Eine unter der Brücke der retrograden Sekunde sichtbare Zahnstange führt den Mechanismus und gewährleistet, dass der Zeiger seiner präzisen Bahn folgt. Zugleich sorgt sie dafür, dass die gespeicherte Energie am Ende des Zyklus vollständig und auf einmal freigesetzt wird. Eine zweifarbige Scheibe unter der Schneckennocke zeigt an, ob sich der Zeiger in der ersten oder zweiten Hälfte des 30-Sekunden-Zyklus befindet. 

Drei neue Interpretationen

Nun widmet die Schaffhauser Manufaktur dieser ungewöhnlichen Anzeige gleich drei neue Modelle in ihren bekanntesten Kollektionen: die Pioneer Skeleton Retrograde Seconds, die Streamliner Retrograde Seconds und die Endeavour Retrograde Seconds. Sie interpretieren die Komplikation auf unterschiedliche Weise im Einklang mit der DNA der jeweiligen Linie. Alle drei Uhren erscheinen in Edelstahl und sind mit einem automatischen Manufakturkaliber mit mindestens drei Tagen Gangreserve ausgestattet.

H. Moser & Cie Pioneer Skeleton Retrograde Seconds: Frontansicht Uhr

H. Moser & Cie. Pioneer Skeleton Retrograde Seconds mit skelettiertem Zifferblatt und Uhrwerk.

© H. Moser & Cie. 

Pioneer Skeleton Retrograde Seconds: High-end Mechanik im offenen Design

Die Pioneer Skeleton Retrograde Seconds rückt ihr nach allen Regeln der Schweizer Uhrmacherkunst finissiertes Manufakturkaliber in den Fokus. Ihr vollständig skelettiertes Zifferblatt gibt den Blick auf die Brücken und das Räderwerk des Manufakturkalibers HMC 251 frei. Die anthrazitfarbenen Oberflächen bilden einen markanten Kontrast zu den goldenen, mit nachleuchtender Superluminova belegten Stunden- und Minutenzeigern sowie den auf der Rehaut aufgebrachten Markern. Gegenüber der retrograden Sekundenanzeige setzt bei 12 Uhr das große Federhaus, das eine Gangreserve von mindestens drei Tagen speichert, einen Akzent. Trotz ihrer eleganten Ausstrahlung bietet die Pioneer Skeleton Retrograde Seconds eine Wasserdichtheit bis 120 Meter. H. Moser & Cie. stattet sie mit einem Metall- und einem zusätzlichen Kautschukarmband aus.

 

Pioneer Skeleton Retrograde Seconds | Edelstahl, 40 mm | HMC 251, Automatik | 3 Tage Gangreserve | wasserdicht bis 120 Meter | 35.000 Schweizer Franken, ohne MwSt., circa 37.600 Euro
H. Moser & Cie Streamliner Retrograde Seconds: Frontansicht Uhr

H. Moser & Cie. Streamliner Retrograde Seconds mit blauem Fumé-Zifferblatt.

© H. Moser & Cie.

Streamliner Retrograde Seconds: Mitternachtsblaue Bühne

Das Fumé-Zifferblatt in Midnight Blue bildet bei der Streamliner Retrograde Seconds einen expressiven Hintergrund für die retrograde Sekundenanzeige. Umrahmt wird es vom kissenförmigen, 40 Millimeter großen Streamliner-Gehäuse, das mit einem integrierten Metallband ausgestattet ist. Beide zeichnen sich durch ihre organische Linienführung aus, die durch den Wechsel von satinierten und polierten Elementen betont wird. Die bis 120 Meter wasserdichte Streamliner Retrograde Seconds schlägt im Rhythmus des Manufakturkalibers HMC 252, das ebenfalls eine Gangreserve von mindestens drei Tagen bietet. 

 

Streamliner Retrograde Seconds | Edelstahl, 40 mm | HMC 252, Automatik | 3 Tage Gangreserve | wasserdicht bis 120 Meter | 29.900 Schweizer Franken, ohne MwSt., circa 32.200 Euro

H. Moser & Cie Endeavour Retrograde Seconds: Zifferblatt

H. Moser & Cie. Endeavour Retrograde Seconds mit Blackor-Fumé-Zifferblatt.

© H. Moser & Cie.

Endeavour Retrograde Seconds: Blackor trifft Fumé

Auch die Endeavour Retrograde Seconds bietet der retrograden Sekunde eine farblich ausdrucksstarke Bühne: Das schwarze Blackor-Fumé-Zifferblatt mit Farbverlauf steht in einem harmonischen Kontrast zu den blattförmigen Zeigern und facettierten Indexen in warmem Roségold. Damit korrespondiert die Indikation, die einen kühnen Akzent in der eleganten Endeavour-Kollektion setzt. Das Edelstahlgehäuse misst ebenfalls 40 Millimeter im Durchmesser, fällt mit einer Höhe von 11,2 Millimetern jedoch etwas flacher als die beiden anderen Modelle aus. Die Wasserdichtheit beträgt auch nur 30 Meter. Für den Antrieb sorgt ebenfalls das automatische Kaliber HMC 252. Ein handgenähtes Armband aus nachtblauem Alligator-Nubukleder vollendet den eleganten Auftritt.

Streamliner Endeavour Retrograde Seconds | Edelstahl, 40 mm | HMC 252, Automatik | 3 Tage Gangreserve | wasserdicht bis 30 Meter | 27.900 Schweizer Franken, ohne MwSt., circa 29.960 Euro

H. Moser & Cie. H. Moser & Cie Pioneer H. Moser & Cie. Endeavour Edelstahl Uhren Schweizer Uhren Skelettuhren Manufakturkaliber Uhren bis 30.000 Euro Uhren bis 50.000 Euro Retrograde Anzeige

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