Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Jaeger-LeCoultre: Expeditions-Chronograph

Expeditionschronograph: der Master Compressor Extreme LAB 2
© Jaeger-LeCoultre
Mit der Master Compressor Extreme LAB 2 hat die Manufaktur Jaeger-LeCoultre aus Le Santier nichts weniger als den kompliziertesten Chronographen geschaffen: Das Kaliber 781 besteht aus 566 Teilen, so viele wie man sonst in einer Grande Complication findet. Die Stoppminuten werden digital mit zwei Scheiben im Fenster bei der Zwölf angezeigt. Eine große Gangreserveanzeige umrahmt die obere Hälfte des Zifferblatts, ein weiß-roter Ring zeigt an, wie viele von den maximal 60 Stunden noch verbleiben. Ungewöhnlich ist auch die Einstellung: Die Krone muss nicht gezogen sondern kurz gedrückt werden, um zwischen den Funktionen (aufziehen, einstellen der zweiten Zeitzone und des Datums, Zeigerstellen,) zu wechseln. Im Werk werden sie über ein Schaltrad gesteuert. Welche Funktion gewählt ist, zeigt ein roter Rahmen auf der rechten Seite des Zifferblattes an. Ein Schieber auf der linken Seite aktiviert den Sekundenstopp nur dann, wenn er gebraucht wird. Um trotz des spektakulären Zifferblattaufbaus mit vielen Anzeigen und Einblick aufs Werk einen Magnetfeldschutz zu realisieren, konstruierte Jaeger-LeCoultre die Hemmung und Spiralfeder aus Silizium. So hält die Uhr Magnetfeldern bis 240 Gauß stand. Zudem muss die Hemmung nicht geölt werden und arbeitet mit weniger Reibung, also weniger Energieverlust im Werk. Die rückerfreie Feinregulierung, eine Unruhbrücke und eine Sicherheitsbande, die die Verformung der Spiralfeder bei Stößen einschränkt, machen das Automatikwerk extrem robust. Zudem besteht das Gehäuse aus einem Außenteil aus der Titanlegierung TiVAn 15, sowie einem Werkscontainer aus dem gleichen Material. Lünette und Krone sind aus kratzfester Zirkon-Keramik. Das Gehäuse besitzt ein System zum schnellen Wechsel des Bandes ohne Werkzeug. Und die Dornschließe erlaubt eine Verlängerung des Bandes um drei Millimeter, genau die Hälfte des Abstands von einem Loch zum nächsten. Die Uhr wurde auf einer Expedition zur Erstbesteigung eines Gipfels im Himalaya getestet. 300 Exemplare in TiVan 15 (39.000 Euro) und 200 in Rotgold (49.000 Euro) werden gebaut. jk
Archiv

Neueste Beiträge

Bovet Récital 31 macht den Ewigen Kalender alltagstauglicher als je zuvor
Die neue Bovet Récital 31 kombiniert einen Ewigen Kalender mit intuitiver Bedienung, neuer Manufakturtechnik und fünf Tagen Gangreserve.
3 Minuten
Hublot Big Bang Sapphire Sky Blue macht ihre Mechanik vollständig sichtbar
Transparentes Saphir, zehn Tage Gangreserve und ein himmelblaues Design machen die Big Bang Sapphire Sky Blue zu einer der spektakulärsten Hublot-Neuheiten.
3 Minuten
400 Jahre französische Marine: Offizielle Jubiläumsuhr von Yema
400 Jahre französische Marine: Yema – offizieller Partner für die Entwicklung von Uhren nach militärischen Anforderungen – lanciert den Navygraf Barracuda CMM.20 Limited Edition.
3 Minuten
WatchTime Edition Sport 26/27: Jetzt erhältlich

WatchTime Edition Sport 26/27

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Große Sammlung, kleine Dimensionen: Fünf Luxusuhren unter 40 Millimetern
Wie eine vielseitige Traumkollektion für schmale Handgelenke bis 25.000 Euro aussehen könnte
5 Minuten
29. Jul 2026
Die neuen Rendez-Vous-Uhren von Jaeger-LeCoultre bewegen sich zwischen Haute Joaillerie und Alltag
Jaeger-LeCoultre erweitert die Rendez-Vous um drei Varianten – vom limitierten Platinmodell mit Diamanten bis zur schlanken Quarzuhr.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige